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Mein Resümee

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zu Hause

März 32014

_MG_4737Jetzt wärs also wieder emol Ziit ächli über mini letscht Reis in Oman z’sinniere, well ich han jo jetzt scho wieder einigi Täg do i dä Schwiiz gha um drüber z’nohdenke, wie ich das Land und diä Lüüt deta äso erlebt han. Also ich han mich eigentlich für das Land entschiede, well ich allgemein ä grossi Sympathie  für arabischi und orientalischi Länder empfinde, wieso weiss ich eigentlich au nid eso recht, und anderersiits well dä Fabian und ich jo im letschte Semester ä Regionalgeographie-Vorlesig zur arabische Halbinsle bsuecht hend und so dur üsen Dozent ächli agfixet worde sind 😉

Also ich bin jo scho emol i dere Weltregion gsi und zwor vor einigi Ziit in Syrien und Jordanien und drum hani au scho chli kennt, was echt uf mich zuecho chennt i dem arabische Ruum im nahen Oste. Aber irgendwie isch halt doch jedes Land einzigartig – was natürlich au guet eso isch, denn so bliibt es Reise jo immer spannend.

Wenn ich jetzt also Parallele möchti zieh zu dene vorherige Reiseerfahrige, chumi zum Schluss, dass ich vor allem vom Kulinarische sehr enttüscht worde bin – ha mi doch so uf Hummus, Fladenbrot, Couscous & Baklawa gfreut, es Esse isch also leider nid würklich so fein gsi, wie öpä in Syrien, es hett ebe sehr en grosse Ifluss gha vom indische Subkontinent, d.h. sehr viel Curry und Riis.

Das bringt mi grad zum zweite Punkt, dä Lüüt i dem Land. Also es hett sich tatsächlich wieder emol es Iwanderigsland (suscht bereis ich jo meischtens eher Uswanderigsländer…) ghandlet und zwor chame detä fascht ä Parallelgsellschaft usmache – indischi Gastarbeiter, wo vor allem im Bau und Dienstleistigsbetrieb ihri Arbet leistet. D’Omanis selber sind irgendwie eher ä Art „Verwalter“ vom Geld und Luxus, was jetzt aber nid negativ düütet werde söll, well also es ganz grosse Highlight vo dem arabische Land isch d’Gastfründschaft und Hilfsbereitschaft vo dene Iheimische – würklich unglaublich nett!

Es Dritte, wo ich no irgendwie bewerte möchti isch d’Landschaft und d’Kultur. Also mir hend vor allem Oasenstädt, Wadis und Berglandschafte bsuecht und diä sind also würklich mega schön, zwor mängsmol sehr karg und schroff, aber sobald ächli Wasser vorhande isch blüehts und diä grüeni Vegetation in Form vo Palme bildet en starche Konstrast.
Was d’Kultur eso abelangt, und wo mir jo amigs sehr wichtig isch, chame zwor scho recht guet erahne, dass devo historisch gseh emol sehr viel vorhande muess gsi si, aber leider isch mit em Ufcho vo dä Erdöl- und Erdgas-Förderig und em so entstandene Riichtum, vieles verlore gange. Das vor allem well i dere Monarchie dä Sultan sis ganze Land kontinuerlich modernisiert hett und so vieles leider verschwunde isch. Das gseht mer einersiits bi dä Architektur, bi dä Infrastruktur (Autobahnen) aber ebe leider auch bim alltägliche Lebe vo dä Lüüt. So typischi recht quirliigi und luuti Souqs, wie mer in Aleppo oder Damaskus (sit em Chrieg jetzt worschinlich au nie wieder…) no finde chan, sind do im Oman eher zumene touristische Souvenirmarkt verscho, d’Lüüt gönd anschiinend jetzt au eifach in omanische Migros oder Coop gogä poschte 😉

Zämäfassend chame festhalte, dass dä Oman zwor immer nochli arabisch-orientalische Flair versprühät, aber alles halt viel moderner und gmächlicher ablauft als i andere arabische Staate, es isch also definitiv es perfekts „Istiiger-Land“ für diä Weltregion rundherum, sehr sicher, alles klappet perfekt, mer hett wenig Stress und muess wenig organisiere, defür isch es aber nid eso es richtigs „Itauche“ ine komplett anderi Welt – also das han ich halt alles eso subjektiv empfunde 😉 Ah jo es typischs Backpacker-Land isch es ebe au nid würklich, öffentliche Verkehr und Hostels fähled defür sehr starch…

So, das sind eso mini Gedanke zu dem dennoch empfehlenswerte Reiseziel uf dä arabische Halbinsle!

Pascal

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letzter Tag…
Februar 142014

So hüt isch also üsen letschte Tag do im Süden i dem warme Winterklima uf dä arabische Halbinsle im land Oman. Es Resumé wird denn wie gwohnt einigi Täg noch dem Reiseabschluss folge.

Jetzt aber z’erscht no ganz churz was hüt doch no gloffe isch. Nochem Usschecke vom Hotel, simmer use gogä Z’Morge bsorge i de guet alt bekannte Muscat Bakery (ouh so fein ich han en Schoggigipfel gfunde…). Denn hemmer enere Boot-Tour-Organisation aglütet, wo Fahrte ufs Meer zum Beobachte vo Tier und Koralle abütet und gfrooget öb hüt was planet isch – leider nei es isch jo Friitig ;-(

Also simmer denn halt zum Souq vo Mutrah und hend üs mit Souvenirs ideckt – ich han Weihnrauch, Myhrre, Sandelholz und es Tonschäli mit Kohle zum abbränne poschtet und denn no es berüehmte Rosenwasser und es omanischs Chäppli.

Denn hemmer denkt mir chenntet jo ächli gogä usruebe imene Park, doch das isch ächli (vor allem für mich) ä Sch…idee gsi, bin innert 3 Minuten vo zwei Raabe besch… worde…grrrrr! Hett mich grad ächli hässig gmacht und mir hend üses „Warteprogramm“ bis zum Abflug (leider erscht morn Morge früeh – 5.20 Uhr) umstelle, so klappet das jo nid. Also hend mir es Hotelzimmer grad bim Flughafe no online buechet, well so lang warte ohni penne isch glaubs doch nid eso ä gueti Idee, oder?

Also simmer denn zrugg in Ruwi gogä Z’Mittagesse bim gliche Restaurant vo gescht Obig – ich han dasmol ä Linsesuppe gha, nid schlecht. Denn simmer unglaublich günstig (wieso au immer) mit em Taxi zum Flughafehotel gfahre. Döt hemmer denn probiert ichecke, jo probiert well all mini Zahligsversüecht fehlgschlage sind – em Fabian sini MasterCard hett denn doch no klappet. Mann, ich weiss nid wieso das bi mir nid fuktioniert hett…!!!

Es Zimmer hemmer denn au no müesse wechsle, well mir z’erscht anschiinend es Raucher-Zimmer zuegwiese becho hend…das isch also würklich übel…do müend mir scho reklamiere bi dem bisher höchste Priiszimmer, womer do im Oman zahlt hend.

So jetzt wartet mir uf üsen Flug, chilled echli im Zimmer, schriibet Blog, lueget ächli Eishockey (Fabian) us Soschi uf em iPad. Und denn werdet mir wohrschinlich no was gogä esse do im Hotel und denn früeh undere, dass mir öpä am Drü i de Nacht au ufmöget…

So bis bald…und danke fürs Verfolge vo mine Blog-Iträg, hoffe es hett ächli Spass gmacht 😉

Pascal (& Fabian)

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Regen im Oman!
Februar 132014

Währed dä Nacht hetts doch tatsächlich blitzt und donneret und teils sinnfluetartigi Regefäll sind vom Himmel gstürtzt und gegä üses Hotelfenster prasslet – mir hend sogar ächli Wasser im Zimmer uf em Bode gha!

Dä Fabian hett am Morge nochemene eher enttüschende Blick us em Fenster doch no d’Hoffnig gschöpft, dass er doch no is Wadi Shab chan goh und drum isch er denn au binere churze Regepause abe uf d’Stross und hett sich i Taxiverhandlige stürzt. Ich bin degegä nochli im Bett blibe, well ichs nid eso optimistisch gseh han wie dä Fabian – es Wadi nochemen somene nächtliche Regenguss isch bestimmt nümme meh begehbar…

Wo er denn wieder zrugg gsi isch hetts wieder alsbald starch agfange regne und mir hend entschlosse üs ächli durs lokale Fernsehagebot z’zappe. Bimene indische Kochsender simmer denn bhange bliibe – diä Fernsehchöchin isch so dä Hammer mega unbeholfe (d’Milch hett si i de Pfanne überekoche loh und fascht hett sie ä Glasschüssle gheieloh) und selbst ironisch. Was do chochet wird chame also nid würklich mit enere Kunst vergliche – Schoggibrownies und Chocolate Ice Cream!

Uf di Mittag hemmer den aber doch no uf d’Strosse gwagt, obwohls immer nonig so richtig troche gsi isch. Üsen organisiert Taxifahrer hett üs denn au scho bald gwarnt, dass d’Strosse under Wasser sind und es Stau hett – so isch es denn au gsi – glaubs do hetts nid eso es grosses Kanalisationsnetz wie bi üs!

Mir sind denn doch irgendwie as Ziel cho – imene Ichaufszentrum mitemene Schlittschuehfeld – aber das nid würklich trochenem Fusses… gruusig.

Ich bin denn eifach intuitiv in nöchste Gebäudeigang grennt zum Schutz vo de Nässi und ä fründlichi Dame hett mit au sofort d’Tür göffnet, doch woni gmerkt han wo mir eigentlich do glandet sind isch es au scho z’spoot gsi, mir sind scho amene Tisch gsesse und bedient worde – es mexikanisch Steakhouse. Ich als Vegi han denn aber doch no was uf dä Charte gfunde, ok ä abgänderiti Variante – Quesadilas mi Chäs aber ohne Poulet.

Während em Z’Mittagesse hemmer üs denn entschiede, dass mir z’erscht no gschwind is Ichaufszentrum gönd und denn is noheglägene Natur-historische Museum. Gogä Schlittschüenle isch nid gange wells anschiinend verleit worde isch ;-(

Im Zentrum hemmer denn es paar Sandale gseh für nume es paar Rappe und denn je es Päärli kauft, damit mir üsi Turnschueh nid no meh nass mached, wemmer zum Museum watschlet. Es Museum selber isch denn leider aber scho wieder zue gsi, hett nume am Morge für es paar Stunde am Morge offe gha – schade ;-(

Drum simmer denn nochli umenand spaziert well es Wätter sich langsam aber sicher am bessere gsi isch – mit hend denn ä Art Kafi gfunde (Muscat Bakery) und hend üs döt en Kafi bzw. Tee mit es paar Guetsli gönnt und drufgwartet, dass sich de Stau uf dä Autobahn sich uflöst, damit mir au wieder irgendwie zrugg is Zentrum chömed 😉

Bi de Rückfahrt hemmer denn müesse feststelle, dass dä Verkehrsstau do sehr dynamisch entstoht und sofort wieder verschwinde chan. Mir sind also erstuunlich zügig zrugg im Hotel am Busbahnhof gsi.

Am spote Mittag / früehne Obig hett dä Fabian nomol sis Glück versuecht und isch sich gogä informiere über sis Wadi imene Reisebüro – doch si hend glaubs au eher devo abgroote, do isch d’Enttüschig bi im leider gross gsi! Ich han ebe persönlich das Usflugsziel nid uf em Plan gha… Ich han werenddesse mim neue TV-Vorbild bim Choche zueglueget.

Am Obig simmer denn is Kino – händ es au relativ eifach z’Fuess gfunde dank Google Maps und iPhone. Wo mir aber vor emene runde relativ flache Gebäude gstande sind und das äs Kino sötti si, hemmer echli a Google zwiiflet, aber doch mini güebti Nase hett bald dä unerkennbar Gruch vo Popcorn erschnupperet 😉 Uf em Programm sind alles Bollywood-Film gsi und mir hend üs für en tamailische Streife entschiede. Zwor hetts kei Undertitel oder irgendwas für üs Verständlichs gha, aber egal, d’Bilder spreched mängsmol meh als Text. Super dä Film hett eifachd gueti Luune mit Musig, Tanz und Komik verbreitet, sogar bi üs Fremde ohni Sprochkenntniss.

Z’Nachtesse hetts denn doch au no geh, zwor ächli spoot (22.15 Uhr), aber defür überraschend fein – ich han irgendwelchi vegetarischi Bälleli gha, mega scharf, ohni zurgreichts Joghurt hettis glaubs nid abebrocht.

So das wäri also dä verregneti Tag do i de Hauptstadt gsi…

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Bahla & Jabrin
Februar 122014

Uff diä Nacht isch aber nid würklich agnehm gsi, han vo min Sunnestich en heisse Chopf, Schüttelfrost und Chopfweh alles mitenand gha…hett sich fascht wie ä Gripp agfühlt. Am Morge dank ächli Schlof und chaltem Wäschlumpe hett sich min Körper doch echli erholt.

Mir hend denn entschiede hüt so wenig Sunne wie möglich z’becho und sind drum denn nochem Z’Morge rasch i de no chüehle Morgestund is erschte Wohnfort em Jabrin Palast. Mir hends tatsächlich gschafft wieder emol diä erschte Touriste z’si – das isch scho super so stört niemert uf dä Föteli. Also nomol churz was zum ÖV, mir hend müesse d’Hotelreception zur Hilf neh, damit mit dä Weg döte ane und au wieder zrugg is Hotel hend chönne bewältige – zwei mol sinds irgendwelchi private Fahrer gsi. Es Fort selber isch scho no schön gsi, hett ganz viel verwinkelti Stäge und Gäng gha zu ganz vielne Zimmer – leider isch mir dä Baustil aber echli zu schlicht, eifach hellbruni Lehmwänd ohni jeglichi Verzierige oder Stukkature.

Zrugg im Hotel hemmer denn no bis zum Checkout am Zwölfi üses komfortable Bett und dä Internetaschluss (zum Sotschi luege) gnosse – also das isch bis jetzt es besti Hotel gsi, sehr suber, modern, mit Stil und diä Agstellte (usnahmswiis emol nid Inder) sind sehr zuvorkommend gsi!

Am Zwölfi hett üs denn en Agstellt mit sim schicke Privatauto is Stadtzentrum vo Bhala brocht und zwor zu emene wiitere Fort (UNESCO, Hisn Tamah) und zunere Bushaltistell – well mir wend hüt Obig es mol probiere öb dä ÖV do würklich nid funktioniert.

Bevor mir aber das Fort under d’Lupe gnoh hend simmer was gogä Z’Mittagese und dasmol simmer nid umen Coffee Shop umecho – vilicht isch es jo gar nid eso schlecht? Also hend mir üs a de Hauptstross dusse uf wiisi Plastikstüehl und Tisch gsetzt und hend emol was bstellt – Fladenbrot, Hummus, Curry-Vegetables und Egg Sandwich. Jo jo nid grad en kulinarische Höhenflug, aber sis Geld wert 😉

Denn hani uf dä andere Stroosesiite en Barber Shop entdeckt und mir hend denn beidi dä Service vomene indische Gastarbeiter in Aspruch gnoh – ich rasiere und dä Fabian Hoor schniide. Also mit dä Rasierklinge hett er es scho im Griff gha, kei Schnittli und so suuberi Rasur hani glaubs no nie gha…inkl. Cremeli und Pülverli und für dä Fabian no ä Chopfmassage!

Frisch pflegt hend mir üs vor em Fort in Schatte undere Palme gsetzt und hend es Triibe ächli beobachtet – alti Pauschaltouriste werdet mit em Car anegfahre, stieget us, mached es paar Schritt und es paar Föteli und denn scho gli wieder Abfahrt.

Wo d’Sunne denn scho nümme eso starch gsi isch hend mir üs denn no es Innere vo dem Fort zu Gemüte gführt – es isch ebe jetzt wieder frei zuegänglich noch lange Renovationen, aber das isch glaubs nonig bi allne duredringt. Churz vor Schlüssig (16.00 Uhr) simmer denn au wieder dusse gsi – sehr grosses Fort mit no meh Zimmer!

Denn hetts gheisse Geduld ha und an ÖV glaube, well mir hend am Bushüsli uf üsi öffentlich Fahrmöglichkeit gwartet, wo gmäss Fahrplan 17.12 Uhr noch Ruwi (Vorort vo Muscat) sötti fahre. Aber Ussage vo Iheimische, wie „dä Bus chunnt amigs gar nid oder er haltet amigs gar nid a“, hend nid würklich Zueversicht gmacht. So am 17.25 Uhr isch denn aber tatsächlich en Bus am Horizont erschiine und mir hend scho ganz wild agfange mit dä Händ umezfuchtle. Uff er hett aghalte und fahrt tatsächlich noch Ruwi! Dä Bus isch so guet wie leer gsi und zahlt hemmer für die Strecki nume grad 2.4 Rial pro Person. In Nizwa isch denn nomol öpert igstiege, aber nid etwa en Iheimische sondern en skurrirle portugisische Tourist mit Surfbrett.

Wo mer denn vo de Nebedstrosse uf d’Autobahn gwechslet hend, hett üsen Fahrer denn richtig Gas geh – und debi hett er entweder Telefoniert oder zur laufende Musig gsunge 😉

Mir sind aber trotzdem heil do in Ruwi acho, hend grad bim Busbahnhof in es billigs Hotel ichecket und sind denn wieder use uf d’Stross zumene arabische Restaurant – och menno die hend jo nume Fleisch gha uf ihrere Charte. Schlussendlich denn halt glich wieder Pizza Hut. Bin ehrlich gseit scho chli enttüscht vom Food do, han eigentlich meh erwartet und mich au druf gfreut 🙂

So jetzt isch scho Dunnschtigmorge, han gescht Obig kei Musse meh gha für dä hüttig Blogitrag…

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rund um Nizwa
Februar 112014

Hüt hend mir dä Wecker wieder einisch sehr früeh gstellt (ok, ich bin eh amigs scho meischtens vor dä Sibni vo allei wach – erschtens weckt mich den Muezzin und d’Sunne stoht eh au scho amigs am Himmel), well mir dä Souq vo Nizwa mit Obst, Gmües, Fisch und Fleisch hend welle bsueche. Grad nochem Z’Morge simmer denn use an Strooserand und hend uf ä Mitfahrmöglochkeit is Zentrum gwartet – und siehe da unverhofft het bald en Minibus aghalte und üs mitgnoh, das erscht no als sini einzige Gäst.

Acho im Zentrum hemmer müesse feststelle, dass dä Souq au am Morge nid würklich viel meh gschäftiger isch als am Morge – scho no schade. Punkt Nüni hend mir denn als erschti Touriste es örtliche Fort gstürmt. Denn döte d’Ussicht übers Wadi vo Nizwa bestuunt, alli Zimmer vom Fort beguetachtet und denn no es paar Usstelligsstück im Museum aglueget.

Zrugg uf dä Stross hemmer denn üsi wiiteri Reis mitemene Taxifahrer verhandlet, mir sind scho recht güebt drin. Üses erschti Ziel es Bergdörfli namens Misfah. Det obe acho hemmer es paar alti Hüüser gseh und sind denn em Falaj entland is Wadi zu de Quelle spaziert – immer gführt vo üsem Taxifahrer 😉 Also vo unne hett das Dörfli nid eso bestechend schön usgseh, wies denn würklich gsi isch, jo so chame sich tüsche.

Denn hend mir no en Abstecher ines anders Wadi gmacht entlang vonere Stross und sind denn plötzlich bimene Photostop aghaue worde vomene 4WD-Fahrer, öb mir nid echt no uf dä Jebel Shams (sehr hoche Berg mit grossem Canyon) wettet goh? Nochem Verhandle vomene üs abrochte Priis isch es denn churzerhand au losgange. Doch plötzlich hend mir ufemene Plateau aghalte und mir hend denkt mir seged scho dobe und drum ab los gogä fotographiere. Mir sind denn aber gli wieder zrugg gruefe worde, und währenddem hend einigi iheimischi Fahrer recht energisch mitenand was verhandlet. Schliesslich simmer denn imene andere Auto, inkl. Gepäck verlade, well mir jo alles debi gha hend, well mir jo diä nöchsti Nacht inere andere Stadt übernachte werdet.

Lange Rede, kurzer Sinn, schlussendlich hemmer denn au dä Usblickspunkt überem Canyon erreicht und chönne stuune über d’Usmass! Uff do muess mer scho schwindelfrei si…

Ich han langsam gmerkt, das ich glaubs es bizeli viel Sunne verwütscht han…drum liegi jetzt mit Chopfweh und heissem Chopf im Hotelbett do in Bahla und versueche minI Stirn mit emene chalte Wäschlumoe z’chüehle…oh Mann isch das doof, hoffe morn gohts wieder besser!

So das wärs au scho, ich glaub das isch hüt glaubs allgemein ächli viel gsi, morn wemmer ruhiger agoh – erschtmol usschlofe….

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Sayq-Plateau
Februar 102014

Gastblog- Eintrag von Fabian:
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also hüt hämär nachämä eher durchschnittlichä frühstück eusä buechti usflug ufs sayq-plateau undernoh. das plateau ist teil vonärä gebirgsketti vo d’küstenebini (mit barka) vom omanischae hinterland ( mit nizwa) trennt. au dasmal isch eusä fahrär (salim) mit enärä pünktlichkeit wo jederä schwizaer uhr konkurrenz macht idä lobby gstandä. nachämä kurzä abstecher zu sim hus und dä schuel simär dän ufämene breitä highway (also platz und s’bestrebä möglichst viel und breiti strassä z’bauä händ d’omanis definitiv) zum plateau (2000 M.ü.M – höchsti erhebig vom oman bi ca.3000 M.ü.M) ufegfäahrä bis ufekrochä. leidär isch sis englisch nöd perfekt gsi und so het er frag nach dä höhälag vo nizwa nöd verstandä. dä salim hets bim ufefahre ziemlich eilig gha und mi hend um eusi speziel gwünschtä stops müässä kämpfä. däbi simär au uf en hügel ufäglaufä – für arabischi touristä offensichtlich ä birreweichi idee wilmär ja diä schönstä viewpoints au mitäm auto erreicht. dän het dä salim sis gwohntä programm abspulä chönnä. miär hend den schliesslich än schönä spaziergang zwüschät zwei dörfer unternoh wo am abhang glegä sind und terrassenfeldbau mit integriertem falaj-system betribä hend. durchaus idylisch gsi au wenn vieles grad kei frücht treit hetvil d’ernt scho verbi gsi isch. däbi hetmer au schöni panoramabilder vo umliegende talstrukturen (teils canyon-artig usbildet) machä chönä. nachher hämär no es wadi mitemenä verlassene dorf besichtigä chönä. denn simär all schochli müed gsi und hend eus kei grossi wanderig wellä atuä und sind drum zrugg i eusäs hotel gfahrä.
det hämär eus nachdemär eusi witeri reis besprochä und s’drama um d’lara gut miterlebt hend eus ufen gegenüber vom hotel liegendä hügel gschleppt um schöni abig und sunnäuntergang föteli z’machä. hei was lichtverhältnis alläs usmachät. hämär bi eusäm trip ufs plateau für 55 ryial bi viel sunneschi no wenig kontrast und unterschiedlichä farbä gha sind eus jetzt gratis schönsti rottön vor dl’linsä cho.
am abig hämär eusäs hotel restaurant (natürlich vo inder gführt)usprobiert und bstellig grad voräm asturm vo touristä chönä ufgeh. leidär isch es widär mal keis higlight gsi. s’brot zum humus het meh konsistenz vo papier dänn emenä glungänä fladäbrot gha und s’vegetarischä curry isch leidär au nöd authentisch gsi (bös gseit curry mit frischem gemüse vonärä europäischä gemüsesuppä).
morn gahts miteme abstecher nach misfah (altes omanisches bergdorf und morn hoffentlich noed vo touriste ueberlofae) und enere schoenae flussstecki nach bahla…

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Nizwa – wir kommen…
Februar 92014

Hüt hemmer wieder emol ächli usgschlofe (also immer hin ich, dä Fabian isch scho recht früeh scho uf gsi, aber er isch gescht Obig au viel früehner is Bett, währenddem ich no am Blog schribä gsi bin) und erscht uf diä Zehni hemmer denn us dem Hotel usschecket und sind zum Taxiplatz gloffe.

Dört hemmer denn nochem obligate Verhandle es nigelnagelnues Taxi (isch no alles in originalem Plastik igwicklet gsi) bestiege und sind uf dä Autobahn zum Shawa-Tower-Roundabout gfahre, well vo detä us anschiinend wiiteri Taxis direkt noch Nizwa fahred.

Well mir abe nonig würklich was im Buch gha hend, hend mir üs ächli vorher bim „Muscat City Center“, em glaubs grösste Ichaufszentrum vo Oman absetzte loh und sind denn ächli gogä lädele (Sunnebrülle, Spielhalle, Schueh und Food) und hend üs mit super lokalem Esse verwöhne loh – okay sorry für d’Ironie, well i somene Supermarkt gits glaubs nüt anders als Fast Food, i üsem Fall sind das Sandwichs vom Subway gsi.

Wo mir denn voll bepackt wieder das Center dur d’Glasschiebetüre verloh hend simmer direkt vomene Taxifahrer aghaue worde und er würdi üs suscht scho noch Nizwa bringe. Mir hend vesuecht mit em Handle über dä Priis azfange, aber er hett irgendwie immer sehr komisch reagiert und viel lieber grad üses Gepäck in Kofferruum verfrachtet. Und so simmer au i dem Taxi glandet. Aber irgedwie isch es immer bunter worde, er hett en Kolleg nochem Weg gfrooget, well mir ebe no en zuesätzliche Abstecher weg vo de Autobahn ines wiiters Wadi hend welle underneh und er es anschiinend nid kennt hett. Nochdem Gspröch isch denn dä Priis explosionsartig ufegschnellt und mir hettet für diä rund 180 km langi Strecke umgrechnet rund 160 CHF zahle müesse und würklich verhandelbar wäri das nümme gsi. Also hend mir in dezue aghalte, dass mir jetzt wieder usstieget und üses Gepäcke wieder usem Kofferruum nehmed.

So simmer denn schlussendlich voll bepackt spazierend nebed dä Autobahn Richtig Kreisel glandet. Dörte acho hetts dänn ganz viel anderi Taxis gha und mir sind denn viel zuvorkommender und gerechter i d’Verhandlige willkommegheisse worde. So hemmer denn zum Schluss au nume grad 25 Rial (65 CHF) zahlt.

Während dä Fahrt hend mir zwei drü Zwüschedstopps gmacht. Eimol simmer ufen Hügel am Strosserand wie diä Wilde ufekraxlet um emol en Überblick über diä Gebirgslandschaft mit sine Wadis und Oase z’bezoch. Eimol hemmer imene Wadi Föteli chönne mache und es Highlight isch nume grad 1 km weg vo dä Autobahn äwäg glege – es hammer mega schöns schmals Wadi mit Falaj und hoche Berge ringsum. Mir hend denn ächli chönne uf em Falaj hindere laufe, vorusgsetzt mer isch schwindelfrei gsi, well mer hett sogar über ä schmali Falaj-Brugg müesse balanciere. Aber isch würklich es bislang Schönschte gsi, woni do im Oman gseh han. Leider isch es Wätter hüt allgemein eher ächli verhange gsi. Hett aber au sis Guete, erschtes chunnt min Sunnebrand emol ächli ä Pause über und Fötli mit immer strahlendblauem Himmer sind doch uf Duur au langwiilig.

Isch no witzig gsi während dä ganze Fahrt hemmer üsem Taxifahrer genaui Wegawiisige geh, wo ane mir hend welle, obwohl mir jo nid würklich gwüsst hend was sich lohnt und was eher nid. Er wohnt zuesätzlich immerhin jo in Nizwa.

Nochem Ichecke i das eher noblere Hotel, hemmer denn für morn ä Tour buechet, well mir morn richtig is Gebirge wend und defür bruchts es Allrad-Auto. Und denn hend mir is Zentrum vo Nizwa welle, aber welss doch rund 3.5 km sind, hemmer eigentlich vorgha es Taxi uf dä Stross azhalte. Das isch aber gar nid eso eifach, erschtens hetts zum Strossequere kei Fuessgängerstreife, denn hetts kei Trottoirs, d’Autos chönd niened rechts anefahre zum Halte und sowieso isch mer do als Fuessgänger recht diskriminiert. Noch einige fehlgschlagene Versüech hett denn zuefälligerwiis en Minibus direkt bi üs aghalte zum Lüüt uszstiege loh und mir hend irgendiwe mit Handzeiche gschafft au i de Bus z’cho. Es hett zwor fascht kei Platz meh gha und so isch dä Fabian mir halt uf dä Schoss gsässe uf jedd Fall hemmers jetzt au mol no gschafft es richtigs ÖV-Mittel z’benutze, und au üsi Mitfahrer hends witzig gfunde 😉

Es Restaurant empfohle dur dä Reiseführer z’finde anhand enere wage Beschriibig isch au nid grad eifach, aber mit sueche und umenand frooge hetts denn doch klappet. Mir hend denn eifach emol ächli was bstellt us dä üs unverständliche Charte und schlussendlich hemmer denn feinie Sache serviert becho – Fladenbrot, Hummus, Linsen, Gmüesriis bzw. Beef-Riis. Hett würklich supi gschmeckt und emol relativ authentisch. Es isch halt eifach es Esse mit indischem und arabischer Mischig gsi…mol luege wie min Mage das vertreit, suscht hetts wenigstens gschmöckt 😉

Nochem Esse hetts denn noch einigi Sessigkeite vom örtliche Beck geh und en churze Verdauuigsspaziergang dur dä Souq, wo aber scho fascht gschlosse gsi isch und dementsprechend sehr ruhig.

So das wärs vo hüt au scho wieder gsi…bis morn!

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Oase Nakhal
Februar 82014

Churz noch dä Sibni simmer hüt Morge ufgstande und sind denn nochemene improvisierte Z’Morge (es gibt ebe do i dem Hotel nüt Z’Esse) direkt zum Taxiplatz bim Highway-Roundabout. Üsen private Chauffeur dä Taxifahrer Abdulla hemmer denn relativ schnell wieder entdeckt und ohni viel Wörter z’verlühre isch es denn au grad wieder weg vom Meer Richtig Berge gange. Und zwor isch üses hüttige Tagesziel d’Oase Nakhal mit sim nid grad chline Fort gsi.

D’Fahrt hett nume grad 20 Minuten duuret – do sind d’Autos ebe scho amigs recht tifig underwägs und wasi no viel schlimmer finde i dem Bereich isch dass dä Mindestabstand (sind jo gmäss schwiizer Autofahr-Theorie 2 Sekunden) zwüsched hinderenand fahrende Autos definitiv nid igaltet wird.

Bevor mir aber in Nakhal bim Fort abgsetzt worde sind, hemmer no en churze Abstecher chönne mache zunere 300 Johr alte Ruine mit Wehrturm, Wohnhuus und Moschee – isch für sis Alter no recht guet erhalte gsi.

Für d’Besichtigung vom Fort in Nakhal hemmer üs denn rund ei Stund Ziit loh – es hett au gnüegend Gäng und Zimmer gha, wo entdeckt und vo mir vor allem photograpisch guet is Bild gruckt werde hend welle 😉 En super Spielplatz für en ambitionierte Fotograph… Au d’Ussicht uf d’Bergwelt und d’Palmwälder vo dere Oase isch nid z’verachte gsi!

Dennoch hend mir üs mit echli Proviant im örtliche Gmües- und Obst-Souq ideckt – okaj tönt jetzt umfassender als es in Würklichkeit gsi isch, well mir hend eigentlich nume Banane und Manderinli becho (Mangos hemmer nid dörfe chaufe, also eigentlich jo scho aber ebe nume im ganze Karton mit rund 10 Stück, saudoof…).

Denn simmer bis as ganze anderi End vo dere Palmoase spaziert zunere heisse Quelle und zum Igang vom Wadi – also detä woher diä ganzi Oase ihres Wasser zum bewässere vo dä Landwirtschaftsfläche (anschiinend hauptsächlich Datteln, hend zwor nid eini auf em Markt entdeckt) beziehnd. Also wemmer als Tourist so dur d’Gegend marschiert wird mer scho recht komisch beäugt, aber au imme sehr fründlich grüesst, ich glaube das isch do es rechts ungewohnt Bild.

Acho bi dere Quelle hend mir üs denn ächli aneghöcklet zum Bach und d’Rueh gnosse, doch bald isch es demit leider verbi gsi – en Car voller dütsche Touriste isch uf dä Parkplatz gfahre. Und denn simmer ufzmol fascht vo üsne Sitzplätz in Bach gschupft worde, well alli alte Lüüt ihri schöne Füess hend welle is Wasser strecke zum sich vo de Fischli d’Huut abzknabbere loh. Super am beschte schnell weg vo do, hemmer üs denkt.

Also simmer nume es paar Meter wiiter is Wadi inegloffe und es isch wieder toten Stille gsi, nume es paar Geisse, wo ab und zue nüsse hend müesse und es Vogelgezwitschere.

Uf diä Zwei simmer denn wieder zrugg zum Fort gloffe und nid 2 Minute spöter isch au scho wieder dä Abdulla do gsi zum üs zrugg noch Barka z’bringe. Heieiei, hett dä irgendwelchi schwiizerischi Gen oder so…so pünktlich und verlässlich 😉

Im Hotel hemmer üs denn ächli usgruebet, nochli es wiitere Reisli planet und d’Finanze checket.

Diä grössti Herusforderig vo dem Tag isch denn aber no bevor gstande – mir hend üsen Hunger welle mitemene Z’Nacht stille. Also mit em Taxi is Zentrum und denn zum Fischrestaurant, wo üs geschter en Taxifahrer empfohle hett, aber geschter am Friitig ebe zue gsi isch. Dört acho hemmer wieder emol Bauchlötz gstuunet, ja Fisch hett also würklich gha und frisch sind sie wohrischnlich au gsi, aber noch üsem Gschmack zu frisch, d.h. also no roh. Wiit und breit kei Möglichkeit diä döte zuebereitet z’gnüsse… Ach mann isch das müehsam öbis zwüsched d’Zäh z’gfinde, wo nume einigermasse en rechte Idruck macht. Und nid so blödli Coffe Shops mit Buger, Kebab und Samosa.

Mit viel Geduld und Durchhaltewille (und au enere Portion Galgenhumor) hend mir denn doch no was gfunde – okaj ihr wertet jetzt worschinlich lache, aber mer hetts wenigstens chönne esse – Pizza bi Domino’s.

So das wärs für hüt gsi, morn gömmer wiiter und zwor noch Nizwa, no meh is Landesinnere…

PS: Muess jetzt nomol churz uf d’Beziehig vo de Omains zu ihrne Autos z’bespreche cho und zwor isch diä do so innig, dass es für jedes Fortbewege grad brucht wird, egal öb mer z’Fuess sogar schneller wäri, wells Stau hett. Denn wird drinn au g’esse oder eifachd d’Ziit verbrocht und das schlimmer wiis oftmals no bi laufendem Motor….ohje das isch ä komischi Agwohnetheit.

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Wadi Abyiad
Februar 72014

Hüt morge hend mir üs ufgmacht is Landesinnere i d’Berge und is Wadi (Tal, wo früehner bei füechterem Klima grossi Flüss gflosse sind und hüt nume no einzelni Bäch z‘ finde sind) vo Abyiad. Diä rund 30 km hend mir mitemene Taxi vo Barka us zruggleit – üsen Taxifahrer, wieder en Abdulla het üs denn im Berdorf Al Abyiad abgsetzt und mir hend üs uf diä Mittag am Zwei wieder do verabredet, damit er üs wieder chunnt gogä abhole, mol luege öb das klappet. Zur Sicherheit hemmer eineseiits no sini Natelnummere notiert und es isch au grad no günstig gsi, dass mir nid hend chönne zahle, well mir nume grossi Note (50 Rial = 125 CHF) im Portemonaie gha hend – so chunnt er eher wieder zrugg, well er will jo sicher no Geld gseh 😉

Mir sind denn dur das chline Oasedörfle spaziert und hend mittels Föteli vom Wadi Iheimische noch em Weg gfroget und sind denn rund 2 h bergwärts es Wadi durufgwanderet. Also d’Landschaft isch scho recht karg (Kiesablagerige im Flussbett und schroffi Felswänd links und rechts, ah jo und zum Teil leider immer wieder einigi menschlichi Überbliebsel in Form vo Abfall), aber sobald ächli Wasser vorhande isch wird recht grüen mit schöne Dattlepalme. Rechts am Rand und paralell zum ehemalige Flusslauf hetts en Bewässerigskanal (arab.: Falaj), wo es spärlich vorhandene Wasser vo de Berge is Dorf und so uf d’Felder bringt – das ganze Bewässerigssystem isch scho recht usklüglet, aber schlussendlich halt doch immer no abhängig vom Niederschlag.

Gegä Mittag isch es denn relativ warm worde und d‘ Sunne immer stärcher. Es wandere isch au immer schwieriger worde well immer meh Wasser im Tal gflosse isch und mir so mängsmol sogar hend müesse d’Schueh abzieh und d’Hose uferöllele hend müesse um überhaupt wiiterzcho. Üses eigentliche Endziel sind die sogenannte „blaue Pools“ gsi – irgendwelchi blaue und wiise Wassertümpel im Flussbett, doch diä hend mir irgenwie nid eso schnell zu Gesicht becho wie mir eigentlich ghofft hend und üsen Taxifahrer wird jo wohl nid uf üs warte im Dorf. Drum hend mir denn alsbald kehrt gmacht (debi sind üs denn ganz vieli Allrad-Autos entgegächo mit ganze Familien drin, wo zum Teil volle Pulle durs Wadi graset sind und sich a dem islamische Ruhetag en Picknickplatz gsuecht hend, super die werdet au denke, was das für Idiote sind wo dä beschwerlich Weg do z’Fuess zurggleget) und sind denn is Dorf zurgg zum öpis Z’Mittag finde.

Imene chline Dorflädeli hend mir denn mit Händ und Füess emene „Mohammed“ versuecht z’erkläre, dass mir Hunger hettet. Er hett üs denn churzerhand is Auto vomene Kolleg verfrachtet und üs is Nochberdorf Al Khatum, wo ächli grösser gsi isch, brocht. Detä hend mir imene Imbiss zwei Sandwich bstellt, üs denn bim Mohammed bedankt und verabschiedet und üs es schattigs Plätzli aner Stross gsuecht zum pcknicke. Also nochem uspacke vo mim Kääs-Eier-Sandwich hett mirch de Muet verloh und ich han mi nomol verpflegt imene andere Shop mit abpacktem Süesskram und enere Banane – wett nid undbedingt dä Sch… nochher ha. Dä Fabian hett sich getraut…

Isch no witzig gsi, währenddem mir am Strosserand picknicket hend, isch grad es Mittagsgebet i de örtliche Moschee im Gange gsi und d’Stross isch voll mit parkierte Autos gsi und vor de Mosche sind alles voll Sandale und Schueh gsi – diä einte sind denn au no während de letschte Muezzinrüef no schnell i d‘ Mosche gsprintet! Nochdem dä Gottesdienst fertig gsi isch (isch nume grad ä Viertelstund gange, ok sie müend jo au am Tag das fünf mol absolviere ;-)) sind alli bi üs verbi gfahre oder spatziert und hend üs entweder doof aglueget oder gwunke – do hett glaubs würklich nid viel anderi Fremde z’Bsuech.

Well mir jo nümme im Bergdörfli Abyiad gsi sind hend mir Em Taxifahrer Abdulla no es SMS uf englisch und denn zur Sicherheit au no uf Arabisch (Google-Translator und omanischer SIM sei dank) gschriibe mit üsen neue Abholort. Dörte hemmer denn au gwartet und wiitei picknickendi Familie beobachtet.

Tatsächlich fascht uf d’Minute pünklich simmer abgolt worde und sind öpä am Drü zrugg im Hotel in Barka gsi. Nochenere erfischende Duschi (hett leider nume chalts Wasser gah) simmer denn uf dä Obig is Stadtzentrum zum Z’Nacht. Hei isch das wieder ä Suecherei gsi, nume alles voll sottige komische „Coffee Shops“, wo Kebab und Sandwichs bunt gmixt abütet – also das macht nid würklich Luscht. Zum Glück hemmer denn aber doch no was iheimischs gfunde en Tea-Shop, wo mer es omanische Brot „Rekhal“ (Brot bachtet wie bi üs Crèpes) mit unterschiedlichstem Belag bechunnt – hett passt…

So für morn hend mir üsen fahrendi „Abdulla“ scho wieder beuftragt und zwor gohts wieder is Gebirge noch Nakhal.

PS: Was es do im Oman i de Städt gits so viel öpä wie vo dene „Coffee Shops“ sind „Barbier Shops“ – würd mich gern mol detä archaisch mit em Rasiermesser gogä rasiere loh, muess mir defür aber nochli min spärlichi Gsichtsbehoorig wachse loh, suscht wirds glaubs eher piinlich 😉

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Raus aus der Hauptstadt
Februar 62014

Hüt morge hemmer d’Region rund um d’Hauptstadt Muscat verloh und sind mit em Taxi rund 90 km Richtig Norde entlang dä Küste gfahre – alles natürlich uf em Highway. Üses Ziel isch ä chlineri (93’000 Iwohner) Stadt namens Barka gsi, sie selber hett zwor nid viel z’büte, aber dä Standort isch ebe recht ideal für d’Sehenswürdigkeite im nöchere Umland und es isch öpä diä einzig Möglichkeit für ä Underkunft!

Üses usgsuechte Hotel (Oriental Site Hotel) hett üsen Taxifahrer also nid würklich kennt – okaj, er lebt jo au in Muscat – drum hett er sich am Ortigang mis iPhone gschnappet und demit dä Hotelreception aglütet zum nochem Weg z’frooge. Aber irgendwie isch das Gspröch glaubs nid eso vo Erfolg krönt gsi – sie hend mega lang telefoniert (zum Glück hani ä inlandischi SIM-Charte drin) und dä Ton isch immer lüter worde. Schliesslich simmer denn vomene andere Taxi zum Hotel eskortiert worde, also eigentlich hett er es Hotel jo scho fascht selber gfunde, well es sind nume no es paar Meter döte ane gsi.

Det acho hemmer ichecket und sind nochem Gepäck ablade im Zimmer wieder zrugg uf d’Stross und händ es Taxi aghalte um zumene alte Wohnfort z’cho – das hett relativ guet klappet, aber nume mit Hilf vomene Föteli us em Reiseführer. D’Fahrt isch relativ churz gsi, nume rund 8 km. Detä acho simmer sehr fründlich empfange worde vo Arbeiter, wo grad ächli am restauriere gsi sind und irgendwie simmer detä ganz allei gsi, kei anderi Touriste wiit und breit, obwohl diä Sehenswürdigkeit i mim Reiseführer als einzigartigs Highlight beschriebe wird. Es chan si, dass mir diä Einzige gsi sind, well gmäss Reiseführer es Fort nume vo Samschtig bis Mittwuch z’besichtige segi. Hemmer au im Vornherein so glese, aber hend halt ghofft, dass mir es trotzdem mindistens vo Usse aluege chönd. Aber üsi Erwartige sind vollkomme übetroffe worde, mir hend sogar ä churzi Führig dur dä Wohnturm becho – Supi, cool!

Mir hend denn üs echli agfründet mit dem nette Omani, wo üs es Fort zeiget hett und er hett denn noch de Besichtigung welle wüsse wo ane es üs als nöchst verschloht, und churzerhand hett er üs denn i sim Cheep grad det anebrocht wo mir hend welle und zwor an Strand vo Ras al Sawidi. Super, do werdemer jetzt eifach gratis umekutschiert und das au so wiit, well es sind sicher meh als diä vorherige 8 km gsi. Dä Suleiman hett nid würklich englisch gredt, aber keis Problem für das hett er immerhin siebe Brüedere und eine devo dä Abdulla chan do jo per Telefonübersetzig sicher witerhelfe und so isch es denn au gsi – Brüedere schwätzet midenand uf Arabisch, denn bechum ich es Handy i d’Hand druck und darf uf englisch schwätze und denn wieder zrugg zum Suleiman.

Supi, churz en Photostop bim Stand u de Felse im Meer und denn hett er üs bim naheglegene Hotel Beach Resort abgsetzt, wo mir vorgha hend nocheme Tagesusflug i d’Wadis z’bueche.

Also erstmol bruch ich ä chlini Pause, es isch mir alles viel z’schnell gange, mir sind recht überrumplet worde vo dere Gastfründlichkeit (üs isch sogar no was zum Probiere abotte worde und zwor ä Süessigkeit namens Hawala, das isch en Art Glee mit Zucker und indische Gwürz) und Hilfbereitschaft vom Suleiman, ohni dass mir recht gwüsst hend was mir eigentlich wend underneh. Drum simmer jetzt erstmol in Rueh gogä Z’Mittagesse esse im Resort – hett Tagesfisch (isch leider nid eso hammer gsi, wie mers am Meer chönnti erwarte) mit Riis und Gmües geh.

Denn simmer diä paar Schritt zum Strand gwatschlet und hend dä verbliibend Nommitag uf em Liegestuehl und mit Muschle sueche ganz chillig verbrocht – super jetzt hani mi doch no ächli verbrennt, glaubs dä ständig Wind hett dezue bitreit, dass ich das nid gmerkt han. Also diä Iheimische gönd jo au an Strand i ihrere Freiziit aber nid öpä zum Sunnele oder Bade, wie mir Westler, das mached, sondern sie gönd entweder go picknicke oder fahred mit em Auto im Schritttempo und luuter Musig am Strand ufe und abe 😉

Diä netti Hotelreceptionistin hett üs denn es Taxi organisiert, damit mir wieder zrugg noch Barka chömed. Underwegs hemmer denn no gschwind d’Möglichkeit gha amene Bullekampf bizwohne – sehr speziell, nume Manne wo zuelueget und sich debi underhaltet und öpis knabberet – isch glaubs so was wie Kinounderhaltig bis üs.

Zrugg im Hotel hemmer denn no gschwind Z’Nacht organisiert, was dasmol erstunlicherwiiis sich als sehr eifach usegstellt het. Okaj ich glaub mir sind jetzt dusse bi de Wohnregione acho, wos eher lebendiger und alltäglicher isch – gseht für mich fascht wie in Indien bzw. Nepal us, eifach mit viel weniger Hektik und Mensche – passt mir scho viel eher, nid alles so „gschlecket“ wie i de Hauptstadtregion.

So morn gohts ines Wadi i d’Berge…mol luege öbs klappet mit em Organisiere 😉

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PS: Han no vergesse z’erwähne, dass mir do in Barka imene Supermarkt doch no d’Spezialität „Baklawa“ gfunde hend – mmmhhh mega fein!

PPS: Han emol en Taxifahrer gfrooget wie tür do dä Liter Benzin do im Oman isch. Okay, do chömmer bi üs würklich nid konkurriere, aber es wird do jo au direkt us em Bode gförderet – umgrechnet 30 Rappen / L!

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Backpacker oder Nobeltourist
Februar 52014

Also gescht Obig hend mir üs vorgnoh sehr früeh ufzstoh und zwor well mir es Triibe uf em Lokale Fischmarkt hend welle beobachte, also hemmer denkt denn lönd mir üs doch eifach anstatt vom iPhone vom Muezzin am Morge bi Sunneufgang wecke. Okaj hett zugegebenerwiis nid ganz klappet, aber dennoch simmer scho recht früeh sogar no vor em Z’Morge dusse uf de Bei gsi – so ca. 6.45 Uhr!

Dä Fischmarkt isch relativ guet versteckt gsi hinder grosse Sichtschütz us Blech, aber mir hend en doch gfunde und üs echli umeglueget. Ehrlich seit chummt mer sich halt i sottige Situatione als fremde Tourist schnell fähl am Platz vor – also mir ergohts amigs eso, han immer s’Gfühl is Störe bloss. Drum simmer denn ächli eweg vom Markt selber und abe as Wasser zum Hafensteg, wo d’Fischer ihri Beuti us em Netzt befreit hend und uf Garette verfrachtet hend und denn zu de Marktständ brocht hend. Mir hend üs ächli abseits uf d’Uferstei ghöcklet und rund ä halbi Stund eifach echli diä Stimmig und das Triibe beobachtet – okaj für zwei Föteli hani denn noch no de Muet gha 😉 suscht chönt ich eu jo do im Blog gar nüt zeige!

Nochemen ganz churze Abstecher zu de Markthalle mit Gmües (inkl. chliine Ichauf vo Banane und Orange) simmer denn is Hotel gogä z’mörgele – also wie gseit so super hammer fein isch es jewiils nid – und ich weiss genau was es morn wieder wird geh (6 Schiibe Toast, 1 Naturejoghurt, Omelette, O-Saft i de Büchs und no en Tee od. Kafi).

Denn hend mir üsi Rucksäck packt und sind is noheliegende Museum für Geologie und Gschicht, wo imene traditionelle Huus beherbergt isch – eis vo denen wenige Hüüser, wo mer no i ihrerer ursprüngliche Art und Wiiis do chan vorfinde, leider ;-( Okaj also dä geologisch Teil bütet für en Geograph nid würklich viel Neus, aber Repetition chan jo nie schade… Und also dä Gschichtsteil hani ich defür überhaupt nid verstande, eis einziga Land, dä Oman, und denn no ganz vieli anderi westlichi Länder, wo jweiils irgend ä bedutendi Rolle i dä Gschicht gspielt händ – sehr verwirrend, okaj chan villicht au am mim beschränkte Interesse defür liege.

Denn hend mir üs wieder emol es Taxi für 5 Rial gsuecht, wo üs noch Muscat bringt. Detä acho simmer relativ am Afang in es French-Museum, wo im Gebäude gsi isch, wo früehner diä französischi Botschaft gwiilt het. Also dä Igang isch recht schwierig z’finde gsi und wo dä Pascal diä schmali Glastür ufstosse hett, hend üs alli Beschäftigte sofort entdeckt – jo nid unbedingt wege minere bestechende Aura, sondern glaubs eher wegem Meis, woni gmacht han – Quiiiiiietsch! Empfange worde simmer aber trotzdem sehr herzlich…ä churzi Füehrig isch üs denn vonere junge Dame boote worde. Sie isch recht sympatisch und offe gsi und mir hend sogar ächli Smalltalk abwechsligswiis uf Französisch und Englisch führe chönne. Ich han halt immer nochli im Hinderchopf gha, dass mer als Maa imene somene islamisch prägte Land nid eso „aktiv“ uf Fraue zuegoh sötti – okaj aber ich glaube das hett scho passt i dere Situation…

Denn simmer noch umespaziert i de Bucht und hend eigentlich welle eis vo dene vielne Forts uf dä umliegende Hügel bestiege, okaj das geit nid eso eifach, mer muess glaubs en guete Droht zum Sultan ha, oder was ähnlichs…schade, do liht eidütig no einiges a Potential für zuekünftige Tourismus momentan no brach! Mir hend üs währendem no gwunderet wieso eso wenig Touriste do i dere Hauptstadt vo Oman umestrielet? Aber das isch denn doch sehr schnell beantwortet worde, wo mir denn zu dä Hauptstross zum Palast iboge sind – krass voll vo Touristegruppene und nume es paar Meter links oder rechts devo simmer praktisch ällei gsi, so komisch 😉

Also diä Hauptstadt isch sehr modern renoviert oder gar aufbaut worde, ähnlet sehr emene Openair-Museum, super usepützlet und alles mit Sinn und Zweck.

Zum Z’Mittagesse hemmer denkt gömmer doch is Al Bustan Palace Hotel – rund 8 km südlich vo Muscat, es sötti no relativ nobel si. Gesagt getan, mir zwei sind direkt vor d’Hotellobby brocht worde mot em Taxi, usgstiege, dur d‘ Drehtür gstapfet und denn schwupps scho sind üs Zwiefel cho – langet T-Shirt und Jeans, dörf mer en Rucksack mitineneh, rühreds üs grad wieder use, oder was passiert echt? Okaj ich han scho chli gwüsst, dass es recht nobel si wird, immerhin ghörts zur Ritz Carlton Ketti, hett 250 Appartements und Suite, wo bis zu 160 m2 gross sind, dä Umbau 250 Millionen Dollar kostet hett und dä obersti Stock nume für dä Sultan reserviert isch. Also diä Superlative stimmed würklich und mir sind scho recht igschüchteret gsi und sind au sehr kritisch beäugt worde, aber immerhin hemmers denn doch o gschafft is öffentliche Restaurant. Buffet isch agseit gsi und das für rund 40 CHF pro Person, okaj mer gönnt sich jo suscht nüt 😉 Hammer feins Esse, ich bin fascht platzt – Fladenbrot mit Hummus, Fleisch, Fisch, Gmües, und sehr edli Dessertamusements. Glaubs mir sind scho sehr ufgfalle und villicht jo au wieder emol am falsche Platz gsi (üsen Ober hett imene Gspröch mit üs denn schnell usegfunde, dass mir glaubs es ganz anders Klientel sind – mir hend nume üses Hotel müesse erwähne, wo mir in Mutrah übernachtet), aber wer nüt woogt, dä gwünnt au nüt. Und ehrlich gseit, stinket diä Lüüt bim Sch… jo genau glich wie du und ich 😉

Diä Gsellschaft (weschtlichi Gschäftsmanne, saudischi Scheichs und asiatischi Investoren, oder so …) i dem Hotel hett mich scho chli nochdenklich gmacht, isch scho sehr extravagant, und irgendwie nid richtig, dass diä Underschiid uf üsere Welt bestönd. Wieso nid eifach mit allne teile üs würds sicher allne besser goht – seelisch wiä au suscht. Mit soviel Riichtum chan und söt mer eifach nid umgoh müesse – also das isch mini Meinig halt. Zum Schluss hemmer denn no ä persönlichi Churzführig dur d’Gartenalag mit Pools becho – han aber gmerkt, dass mir do würklich eher es Übel sind, als erwünscht – egal!

Zrugg i de Realität simmer denn wieder abgholt worde vomene Taxi und es hett üs denn uf d’Passhöche vo dä erschte asphaltierte Stross vo Oman brocht, wo detä gits gmäss Reiseführer ä super Ussicht uf Muscat – was definitiv stimmt, okaj es bizeli Asträngig isch defür scho notwenig – fascht scho chlettere 😉 Zrugg noch Mutrah is Hotel simmer denn ebefalls z’Fuess – en chline aber sehr lohnenswerte Abstecher absiits dä Touristemasse – Backpacker halt…

Heieiei, diä Disparitäte, wo mir hüt erlebt hend, scho struube…aber luschtig.

Bis morn…

PS: Weiss gar nid öb ich scho erwähnt han, wie schwierig es sich mängsmol gstaltet, was zwüsched d’Zäh zfinde, uf dene Souqs gits nume so blödi Souvenirs in Form vo Chäppli, Weihrauch und anderi Textilien. Mann wieso gits nid eifach än Beck mit Fladenbrot oder so… schwierig schwierig.

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Taxifahren…
Februar 42014

Dä Fabian isch denn au alsbald ufgstande und mir sind denn emol abe zu de Reception gange und hend üs erkundiget öbs echt es Früehstück git, wo im Priis inbegriffe ischt – well wie scho erwähnt hemmer gescht i de Nacht bi üsere Akunft nid meh als 5 Wörter mit de Agstellte chönne wechsle! Und tatsächlich es hett was geh zum Z’Morge – Naturejoghurt, Toastbrot, Omelette und ganz „feine“ O-Saft us dä Dose…mmmmmmmh!

Mir hend üs denn au no gwehrt, dass mir es neus Zimmer überchömmed mit zwei einzelne Bett – hett aber öpä drü Aläuf brucht bis drei verschiedene Agstellte ;-(

Nochem Z’Morge simmer denn rasch use und zwor isch es Ziel gsi, diä grosse Moschee do i de Region und die hett isch ebe nume bis am Elfi offe für „Ungläubigi“, wie üs…Zu döte anezcho hemmer üs es Taxi organisiert, well mit em ÖV do chömmet mir nid eso drus (es gäbti zwor Minibus, oder so, aber wie und wo die fahred, kei Ahnig). Üsen Taxifahrer hett üs denn rasch chömme überzüge, dass er üsen Tourguide si söll. Vor allem deswege, well üsi Infos (Standört uf dä Chartene) irgendwie überhaupt nid gstumme hend, scho recht komisch, sie sind jo no recht inere neue Uflag vorhanden.

Nid eso schlimm, es isch so denn ächli agnehmer worde und irgendwie goht do i de Hauptstadtregion nüt a dem gross usbaute Autobahnnetz verbi, z’Fuess isch mer do recht ufgschmisse. Also zrugg zu üsere erschte churze vormittägliche Sightseeingtour mit em Taxi. Wie gseit simmer zerscht bi de Moschee gsi – scho recht idrücklichi Dimensionen, aber noch mim Gschmack ächli zu modern und viel zu viel zämaklaut (indischi, mongolischi und marrokanischi architektonischi Element sind mitenand vermischt worde…).

Denn isch d‘ Royal Opera uf em Programm gstande – sogar mit churze Inneführig, obwohl das gmässs Reiseführer gar nid möglich segi – scho wieder Fehlinformation! Churz gseit en prunke Saal us dunklem Holz mit grosser Orgle und hierarchischer Sitzordnig (Sultan, VIP’s, Pöbel). Vor em Z’Mittag simmer denn no im Petrol Museum gsi, das isch recht cool gsi und hett sehr viel interaktivi Expontpat zum Thema Erdgas und Erdöl darbote.

Zrugg Hotel hemmer üs denn uf dä Weg gmacht öpis kulinarisch Authentisches in Mage z’becho, denkste Pizza, Fastfood, Chinesisch, Indisch, jo aber wo gits denn was landestypisch Omanisches? Wells scho langsam ächli müehsam worde isch (i den Stadt umelaufe bi Sunne und wärmere Temperature) und üs niemert hett chönne helfe, hetts denn schlussendlich en chline Snack in Form vomene Falafel vom nöchst beste Coffeshop-Stand geh – nid schlecht für so wenig Geld, hoffe nume es wird au dementsprechend guet verdaut 😉

Wells denn würdklich ächli z’warm worde isch für Sightseeing i de Stadt und dä Souq (arabischer Bazar) sowieso au längeri Mittagspause igleit hett, isch es wieder mit em Taxi witergange und zwor an Strand – döt chamer wennigstens diä Mittagssunne chillig gnüsse…sogar für en Sprung in doch no chüehle persische Golf hetts no glanget, nume es umzieh i d’Badesache stellt sich do ächli als schwierig use – islamischi kulturelli Werte und Norme sölled debi jo nid verletzt werde vo üs Touriste (obwohl, das glaubs nid alli Wiisnase eso eng gsehnd…leider).

Üsen Mage hett sich denn aber doch scho bald wieder gmeldet und mir sind i d’Innestadt vo Ruwi zumene das mol sicher landestypische (mer sitz döt bim Esse immerhin am Bode uf Chüssis) Restaurant. Also ich han Hummus mit Fladenbrot als Vorspiis und Fisch mit Omani-Brot als Hauptspiis bstellt, dä Fabian irgendwas Süesses und es Tintefisch-Curry. Okaj also mini Vorspiis isch okaj gsi (han zwor selber sogar scho es bessers Hummus selber gmacht und dä Fisch hett mer au abebroocht, nume es Omani-Brot isch irgendwas Laberigs gsi zwüsched Crépe und Fladenbrot. Defür sind Priise unschlagbar gsi…

Wieder zrugg i üsere Hotelregion hano eigentlich no welle was Süesses uf em Souq beschaffe und zwor was ganz Bestimmts – Bakhlawa (arabisch-türkischi Blätterteigschnitte mit Honig tränkt. Doch au do hett umeluege und Lüüt deno z’frooge nüt brocht – heieiei, was isch denn do los. Do fähled jo arabischi Spezialitäte und Eigenheiten und das leider nid nume kulinarisch. Mit was hett echt das z’tue? Isch das Land scho z’fescht modernisiert und verwestlichet worde dur d’Politik vom Monarch, oder wie loht sich das erkläre? Uf jede Fall isch das mega schad und dä Charme goht ächli verlore dur das – also vergliichbar mit Marokko, Syrien oder Jordanien isch das Land do im Süde vo de arabische Halbinsle definitiv nümme. Hans aber im Vornherein gwüsst und bin drum nid eso fescht enttüscht 😉 Villicht änderet sich das jo no, wemmer weg vo de Hauptstadtregion chömmed?

So jetzt muessi unbedingt Schloof nohhole, also guet Nacht!

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ZHR-DOH-MCT / unser Flug
Februar 42014

Also gescht am Morge isch es also losgange und zwor simmer um diä Elfi am Morge mit dä Quatar Airways vo Züri Richtig Doha gstartet. Dä Flug isch nid ussergwöhlich gsi, jedoch es Flugzüüg und zwor hett es sich ums Kokurrenzprodukt zum Airbus 380 ghandlet – dä Boeing
Dreamliner. Irgendwie hetts an Bord alli nu erdenkliche Schickane gha – vo WLAN-Zuegriff (hett zwor kostet), eigene Boardcomputer mit Touchscreen-Fernbedienig zum Film luege, Spieli spiele, Radio und Fernseh luege! Also wenn mer so drübernohdenkt scho mega krass, wett gar nid wüsse was das alles a Infrastruktur und Technik an Board vorussetzt. (und das zuesätzlich Gwicht, wo dodurch no i d’Luft brocht werde muess -> meh CO2-Emissionen…)

Noch rund 5.5h simmer (ah jo a alli wo min Reisepartner no gar nid kenned, es isch dä Fabian Kessler, en Studienkolleg) denn pünklich in Quatar glandet. Z’erscht hani gmeint dä Flughafe hett sich komplett gänderet, aber dem isch nid eso gsi – immer no es gliche zweckmässige flache Gebäude. Ich bin ebe scho vor rund 8 Johr scho mol in Doha umgstiege, und zwor woni mi es erschte mol use i dä wiiti Welt gmacht han und das au no ganz ällei – min drümonätig Volontärisatz in Nepal. Scho no struub das ganze damalige Anendtüür zruggzdenke – döt bini no relativ jung gsi und mega nervös, weiss es no genau und vomene Geographie-Studium a dä Uni Züri hani no gar nüt gwüsst 😉 Jo so goht halt d’Ziit ume und es änderet sich halt amigs einiges im Lebe – bin fascht echli sentimental worde 😉

Üsen Flüger wiiter noch Muscat (Hauptstadt vom Oman und „Maskat“ gsproche) hegi denn aber gmäss Azeigetafle 10 Minute Verspötig – ok schlussendlich simmer denn au relativ spot i de Nacht (1.15 Uhr) im Hotel acho und hend üs zerscht emol müesse vom Hoteldirektor zämäschisse loh „You are very late…!“. Jo sorry aber do chömmer jo würklich nüt defür, oder?

Dä Flug isch no recht witzig gsi, well es mir fascht vorcho isch, dass ich mich uf em Weg noch Indien befinde würdi. Dä ganzi Flüüger isch mit indische Gastarbeiter us Hyderabad bis uf de letschti Platz gfüllt gsi. Also ich han mi mittedrin als öpä einzigi „wissi Huut“ sehr wohl gfühlt, obwohl ich scho wieder dä einti intensivi Blickkontakt über mich han müesse erdulde – egal sie sind jo nume interessiert a dem fremde Gsicht.

Mir sind denn mega müed bald i gschlofe, jedoch han ich persönlich glaubs nid eso tüüf pfuuset wie dä Fabian – mir hend zämä es Doppelbett müesse teile und aktivi Schlöfer gits halt nume emol 😉

Okaj, am Morge churz vor Sunneufgang – das isch do öpä schätzigswiis am halbi Sibni – bin i denn definitiv gweckt worde und zwor vom erschte tägliche Gebet vo dä iheimische Moslems und dä entsprechende Muezzinrüef. Drum bini denn immer nochli müed ufgstande und under Duschi…

So jetzt hani emol dä erschti Tag bloggt, und dementsprechend nogholt, welli erscht jetzt (Mittag) Ziit gfunde han – und zwor liege mer jetzt grad am Strand und gnüssed die ussergwöhnliche milde Februartemperature (ca. 25 Grad).

Hüt Obig gits denn de nöchsti Itrag…bis denn!

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