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Mein Resumée

Mein Resumée

Brasilien

Juli 142013

IMG_1148 So jetzt bini sit rund einere Wuche wieder do zrugg i dä Schwiiz, noch minere zweiwüchige Reis in Brasilien. Mit dere Reis han ich jo jetzt es erschti mol dä Sprung über dä Atlantik Richtig Westen gwoohgt und en Fuess uf dä südamerikanisch Kontinent gsetzt. Han im Vorfeld scho einigi Erlebnisbricht ghört und glese über verschiedensti südamerikanischi Länder aber greizt hetts mich nie eso fescht döte ächli gogä sich umezluege im Gegensatzt zu asiatische (inkl. naher Osten) und afrikanische Länder.

Ich denke es chunt halt mega druf a, für welli Weltregion sich mer entscheidet, wenn mer äs erschti mol Europa verloht und bi mir isch das jo bekanntlich min drümonätig Volontäristatz in Nepal gsi. Diä ganz anderi Kultur und dä völlig underschiedlich Lebensstil hett mich döte voll gflasht und in ihren Bann zoge. Ich glaube das isch es au was mir in Brasilien hauptsächlich gfählt hätt und zwor alli Umständ, wo mer em Schlagwort „Kultur“ chan zueschribä. Mer hett nüt gspürt und gseh vonere vergangene dominante Kultur, weder a altstädtische historische Gebäude, no a Kulturagebot, wiä Opere, Theater oder Ballet usw. Dä Lebensstil isch mir irgendwie au zu wenig bestimmt gsi, mer hett en nid würklich chönne fasse mit irgendwelchne Klischees, wo erfüllt worde sind, woni suscht i andere Länder jewiils direkt uf dä Stross bi dä Lüüt beobachtet han (segs jetzt Minz-Tee trinke in Marokko, Dampfbäder in Russland, oder Wasserpfiife rauche in Syrien …).

Jetzt hätts mich natürlich wundergnoh wieso das eso isch, wieso ich kei typischi Kultur/Lebensstil do in Brasilien han chönne vorfinde. Han mich drum ächli schlau gmacht und uf Wikipedia emol dä gschichtlich Hintergrund vo dem Land dureglueget – krass dä Artikel isch jo mega churz, eso viel passiert isch i dere Weltregion jo anschiinend nid eso (wenn mers z.B. mitemene europäische Land verglicht)! Z`erscht isch Brasilien lang es Land vo dä inigene Völker gsi und denn isch es kolonialisiert worde vo dä Portugiese, aber anschiinend hend diä ihri „Füessabdrück“ gar nid eso fescht hinderloh – also ich hans nid eso entdeckt, oder villicht sinds eifach über diä Joohr sit dä Unabhängigkeit eifach wieder verschwunde.

Ich denke ich bin halt i dere Beziehig en typische Geograph, denn für mich muess es Land, woni gogä bereise gang, total andersch si als do in Europa und vorallem sötts ganz viel typischi Merkmal ha. Klar ich chan das jetzt nid als negativ bewerte, well sowas jetzt do in Brasilien gfählt hett, aber ich hans eifach als schade empfunde. Hingegen chan mer überhaupt nüt sägä gegä d`Lüüt (sie sind mega nett und zuvorkommend) und d`Natur (mega schöni Regenwälder). En andere Aspekt, wo mir sicher au gfählt hätt isch, d`Eisenbahn, es hett eifach fascht kei Möglichkeite gha zum bequem und vorallem in relativ ruhigem Tempo das Land im Zug z`entdecke – das isch halt würklich das was mir am meiste Spass macht – langi ufregendi aber au entspannendi Zugfahrte dur es främds Land!

So das wäri mis Fazit fürs erschte und ich bin mir sicher mini nöchst Reis goht denn wieder eher Richtig Asien (han do au scho äs paar Ideen).

Bis bald…

Pascal

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komplizierte Rückreise
Juli 22013

So jetzt sitze scho wieder amene Flughafe und warte uf min Flug. Es kommende Reiseprogramm für diä nöchste 24 h gseht wie folgt us:

1. Bus von Balneario Camboriu noch Florianopolis (1.5 h)
2. Flug von Florianopolis noch Sao Paolo (1 h)
3. Flug von Sao Paolo noch Frankfurt (11.5 h)
4. Flug von Frankfurt noch Zürich (1 h)
5. Zug von Zürich nach Schaffhausen (40 min.)

Supi, wär also eigentlich scho froh, wenni bi Punkt 5. wäri…

Ok, super im Nochhinein isch das än Horrortrip gsi, bim Punkt 1 hett scho was nid gstumme mit em Bus, han anschiinend irgendwie es falsche Billet glöst. Denn hett dä Flugi uf Sao Paolo 30 min. Verspötig gha und ich han nume grad 1 Stund Ziit gha in Sao Paolo umzstiege – bin also wiä vom Aff bisse dur d’Passkontrolle grennt han mi füredränglet und au bi dä Gepäckkontrolle hani nid emol Ziit gha dä Gürtel wieder azlegge.

Denn hett natürlich au dä Nachtflug wieder rund ä halbi Stund in Frankfurt Verspötig gha und drum isch dä Pascal wieder wiä än Gstörte dur eine vo dä grösste Flughäfe vo Europa gsprinntet. D’Passkontrolle isch keis Problem gsi, han zum Glück als Schwiizer anen freie Poste chönne, defür sind diä Düütsche mega gründlich und somit langsam bi de Gepäckkontrolle gsi – dä wo mi abtastet hett, hett mi no extra gründlich undersuecht, well ich zu forsch agstande bin ;-( Diä Agstellte hend also alli gmeint jo das wird nüt meh mit em Flug uf Züri! Doch dä Pascal hetts gschafft, sich zwor vor allne blamiert und gschwitzt wie en Dubel.

Also das machi nieh meh sottigi Aschlüssflüg mit nume einere Stund oder äs bizeli meh Ziit zum Umstiege, denn lieber 5 Stund wiä bim Hiflug warte 😉

Als krönende Abschluss han ichs zwor i d’Schwiiz gschafft, aber defür isch mis Gepäck mir irgendwie nid nohcho, supi, hoffe das chunnt wieder füre…

So bis bald

PS: Wiä immer wird min letschte Blog-Itrag zu dere Reis es Resumée si 😉

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zweitletzter Tag

zweitletzter Tag

Brasilien

Juli 12013

Also vo hüt hani eigentlich nüt meh viel z’verzelle, drum eifachd no es paar
Föteli vo hüt vo Balneario Camboriu…

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Äs Nationalgetränk vo sonere Frucht (hauptsach süess…):

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Strandpanorama vo Balneario Camboriu:

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Einfach „äs bizeli si…“
Juni 302013

Noch dene doch ächli strenge und nerveufriibende Reisetäg do in Brasilie, aber au schöne Erlebnis, hani für hüt mir nüt würklich was vorgnoh zum Underneh.

Also hani erschtmol lang usgschlofe, ok dä dummi Nochborshund hett mich gweckt mit sim ununterbrochene Kläffe, denn hani Z’Mörgelet und schliesslich ächli glese i minere Lektüre (Klaus Kleber).

Am Mittag sind mir drü (also ich, dä Papi und sin Kolleg us de Schwiiz) gogä fische use i d’Pampa zumene Fischteich – leider aber mit nid so grossem Erfolg. Ich als einzige han zwor en Fisch am Hooge gha, aber leider isch es eher es Fischli gsi und hans drum wieder inegworfe 😉 Es Ganze isch aber no friedlich und entspannt gsi!

Am Obig hani denn Z’Nacht koched mit dene Zuetate, wo mir vorher einesiits imene Gmüesmarkt und im Supermarkt erstande hend – Blumenkohl-Risotto…mmmhh fein!

So jetzt lugeged mir denn no das wichtige Fuessball-Endspiel zwüsched Spanien und Brasilien, also ich bin für Spanien 😉 mol luege wer gwünnt?

Hüt morge hani eigentlich mol churz no d’Idee gha südlich vo Florianopolis (ca. 140 km vo do) a de Küste uf „Wahle Watching“ z’goh, d’Johresziit wäri eigentlich grad perfekt, doch so wiit nomol fahre, wenn mer nid sicher isch öp es Erspähe würklich klappet, ich weiss nid, wohl eher nid.

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Ohje meine CO2-Bilanz
Juni 302013

Hüt hani mol wieder ächli usgschlofe, denn öpis Speziells hani für hüt nöd vorgseh. Es Wätter dusse hett au eher iglade zum nochli km warme Bett z’bliebe – strömende Rege, wieder emol 😉

Uf diä halbi Zehni bini denn aber doch ufgstande, aber au nume well es Früehstückbuffet nume bis am Zehni öpis offeriert. Han jetzt endlich dä Brotufstrich gfunde do, isch jo klar gsie was, hett ich jo sölle wüsse und zwor „Dulche de Leche“ (brännti Kondensmilch) – uu süess, aber mega fein, muess nochli Proviant devo mitheineh!

Nochem Z’Morge hani denn gmüetlich all mini Sache wieder in Rucksack packt und han denn usem Hotel uchecked (han no was us de Minibar müesse zahle (jo klar nume zwei Wasser), aber hani kein einzige Reais meh gha nume no argentinischi Pesos – hend sie zum Glück au gnoh). Wells immer no mega fescht grägneg hett, hani mi entschlosse nid dä Bus sondern es tüürere Taxi zum Aeroporto (also zerscht eigentlich zum Bankomat) z’neh (ok, isch immer no viel billiger als bi üs für rund 20 km hani 25.- CHF zahlt).

Det acho hani wieder emol ächli müesse warte, han mi probiert elektronisch ichecke, hett nid würklich funktioniert, han ächli Lüüt beobachtet (hani wieder Lüüt vo mim Parkbsuech troffe), Musig glosst und ächli was gesse (ok, nid würklich was Schlaus, hett jo nüt gha…).

Dä Flug isch riibigslos vo statte gange, d’Landig isch zwor ächli ruppig gsi wegem schlechte Wetter. Ok, es chan jo no schlechter, denn bim Usstiege, woni mit em Bus zum Busbahnhof gfahre bin hetts gwitteret und gregnet wiä diä Sau – bin bim churze Spaziergang (ok bin eher grennt) vo de Bushaltistell bis zum Busbahnhof nass worde wie verrukt.

Hand denn mis Billet zrugg uf Balneario Camboriu gholt und denn no was z’wüsched Zähn gsuecht – irgendei Pastete i de Folie hett mir d’Verchäuferi i de Mikro heiss gmacht – han eifach bim Bstelle gseit „sem carne“ oder so und das isch alles Fleischloses gsi, wo sie gha hett.

Han mi denn im Bushof anegsetzt und unbewusst fascht direkt in Übernachtigsplatz vonere obachlose Familie, wo dörte glaubs lebed und versuechet mit ihrem Verchauf vo Strohtäschene über d’Rundene z’cho. Dä jungi Bueb hett imene starch mit Eselohre ledierte Schuelbuech wiä wild umenand blätteret, es chline Meitli hett versuecht ihres Schwöchsterli z’tröste und d’Grossmueter hett ali Chörb gstaplet und diä Bode mitemene T-Shirt putzt. Als dä Bueb öpis in Chübel go werfe isch, isch er ächli noch ane tussyhafti Frau anecho – hei hett diä aber abschätzig reagiert (jo nid dreckig werde…!). Also diä Situation hett mir wieder fascht es Herz zerrisse, han dene unbedingt irgendwie welle helfe, doch wie? Hett ihne fascht Geld geh, oder sölli doch en Chrob abchaufe (denn das isch jo ihres Geldverdiene), aber was sölli mit so eim? Sölli öpis z’Esse poschte? Ich bin fascht vergitzlet han unbedingt welle, dass es ihne dur mis Handle irgendwie besser goht – doch ich bi schlicht und eifach hilflos gsi i dere Situation! Isch das es scheiss Gfühl, mir gohts so guet und diä Chinde hend bestimmt kei gueti Zuekunft vor sich, doch wie chani das ändere, wer muess das ändere dä Staat, wieso isch es überhaupt eso, dass es das git! Mann, das nervt…! Also wem sowas chalt loht dä hett eifach keis Herz. Diä Familie isch genau eso es Biispiel, wie mir im letschte Herbstsemester i dä Vorlesig „Entwicklungshilfe“ besproche händ und d’Lösige für sones Armuetsproblem gseh Sache vor wie: Empowerment vo dä Fraue, Bildung für Kinder, Mikrokredite für KMU-Bildung usw. – jo das tönt jo alles guet und macht Sinn, doch wie chan mer demit konkret bi dere Famile emol afange demit ihres Lebe z’verbessere? Z’erscht müend sottig Lüüt emol als arm „registriert“ werde und denn müend Organisatione tätig werde. Oh Mann das isch alles nid eifach, aber mir müend was mache…grrr!

Sorry, bin jetzt grad ächli inen Schriibwahn inecho, aber emfinde das halt als Wichtig und hani drum vilk Gedanke drübergmacht während dä Busfahrt noch Camboriu. Leider isch es eso, dass mer ganz schnell wieder söttigi arme Mensche vergisst, wenn mer inere sone riiche Gsellschaft, wiä i dä Schwiiz lebt, aber nichts desto trotz motiviert mich sowas no meh, nochhaltig, fair und bewusst i mim Alltag z’handle und vorallem mini Mitmensche au demit z’konfrontiere, damit au sie afanget drübernoh z’denke und dementspreched z’handle.

So jetzt aber gnueg vo dem ernste Thema.

Eigentlich hani aber suscht gar nüt meh viel vo hüt z’verzelle und wasi so no i dä letschte Täg do in Brasilien undneh, weisi nonig, glaub aber nümme viel, mol luege…

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„Don’t cry for my Argentina“
Juni 292013

Um diä halbi Nüni bini hüt am Z’Mörgele gsi und han mi vom Hotelbuffet für dä Tag gstärcht und scho isch es denn au losgange ich bin z’Fuess zu enere Bushaltistell und han ghoffz, dass döte dä Bus mit dä Ufschrift „Puerto Iguazu“ ahaltet. Well aber noch rund 20 Minute immer nonig eso passit isch bini langsam wieder ächli unsicher worde und han drum en ältere Herr, wo grad nebenddra mit emene Umbau beschäftiget gsi isch gfrooget (hei chan isch scho guet Protugiesisch!) und er hett mir denn versicheret, dass do dä Bus noch Argentinien(jo ihr ghöret recht scho mis zweite südamerikanische Land isch fällig!) würklich verbi sötti cho und tatsächlich churz drufabe hani denn dä Bus au chönne bestiege.

So no was Allgemeins zum Bus fahre do, also es isch scho chli anders al bi üs, erschtens sind diä Gfährt do sehr sporadisch in Stand ghalte, dä ruppig Fahrstil (au dank vielne künstliche Bodenwelle) understricht es Fahrgfühl no zuesätzlich. Denn isch es Zahle mängsmol sehr irritierend, entweder nimmt dä Fahrer direkt Geld (wie viel weiss i au nie würklich, ich strecke amigs eifach öpis ane…) a oder suscht diä Person bim Drehchürz, welles mer passiere muess (wieso au immer?). Grosse Vorteil aber drin lieht, dass er fascht wien es privats Taxi agiert, denn usstiege chan mer eigentlich, wo mer will, mer muess es em Fahrer eifach irgendwie bibringe – sogar ich han das hüt gschafft 😉

Noch rund 20 Minute Fahrt simmer denn zumene Zoll cho, ok also bim brasilianische Zoll muessi nüt mache, aber bim argentinische Zoll hemmer denn alli use müesse und ins Gebäude ine um denn döte en Ireisestempel in Pass z’becho – han natürlich es ganze Prozedere nid genau kennt und bin wieder echli hilflos gsi, aber en nette junge Maa us Argentinie (Fabian) hett mir denn gholfe – er isch IT-Spezialist und chan guet Englisch, er segi jetzt au grad ächli am Umenandreisle (händ mitenand nochli gschaflet, denn er hett au echli voorigi Ziit gha….). Es nöchste Problemlo isch denn es Geld gsi, denn anders Land bedütet au anderi Währig – supi han natürlich nume Reais gha, en Teil hett mir denn dä Fabian gwechslet (wiess eignentlich nie wieso diä Lüüt ammigs so scharf sind under dä Hand z’wechsle – also dä Wechselkurs (han dä aktuelli Kurs im iPhone noglueget) isch supi gsi und Falschgeld isch es glaubs au nid gsi 😉

Denn hani mi Verabschiedet und bin mitemene ander Bus wiiter zu dä Wasserfäll, aber wie gseit das mol vo de argentinische Siite her – sind vo dere Siite also no idrücklicher gsi! Es Fotographiere mit em Stativ isch aber no schwieriger gsi als geschter, es hett mega viel Lüüt gha (wett gar nid wüsse wie das i dä Hauptsaison isch) und diä Steg sind amigs sehr schmal gsi. Trotzdem sind mir glaubs es paar schöni Schnappschüss glunge, sogar d’Sunne (und schwüel isch es hüt aber gsi…schwitz!) hett mir en Regeboge anezauberet.

Um diä Vieri bini denn wieder zrugg – es ganze Prozedere mit Bus, Umstiegem, Zoll usw. nomol eifach umgekehrt 😉 und bin so um diä Sechsi wieder im Hotel acho.

Jetzt no was bezüglich Uffalle als Tourist und Fremde; eigentlich chan mer meine mer würdi nid uffalle ufgrund vom do au Vorherrschende Phänotyp, aber ich glaube entweder Chleider, Schueh oder Rucksack und Stativ errotet amigs eim…aber ich bin au scho hüfig uf Spanisch oder Portugiesisch agsproche worde 😉

So morn goht wieder zrugg zum Papi noch Balneario Camboriu…

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Grenzbrücke Brasilien – Argentinien:

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Iguazu Wasserfälle
Juni 282013

So ich han diä Nacht i dem bescheidene Hostel überstande, aber gmüetlich isch anders – z’erscht isch es no lang luut gsi vo de Reception her, denn isch es recht chüel und fuecht gsi im Zimmer und en komische Gstank hetts au gha. Drum hani mi denn churzerhand entschiede es Hostel z’verloh, bin somit ufgstande han churz dä Chopf abegwäsche, han mi agleit, mini Sache wieder packt und bi denn a d’Reception gogä 1 Nachz z’zahle (dä Z’Morge hani sogar au no wegloh, obwohl er inbegriffe gsi wäri…).

Denn bini a d’Hauptstross gwanderet und han anere Bushaltistell uf dä Bus mit dä Ufschrift “Aeroporto/Parc National” gwaret, wo mich an Igang vom brasilianische Nationalpark mit dä Wasserfäll bringe hetti sölle. Doch irgendwie hett sich denn doch müesse usestelle, dass ich wieder emol am falsche Ort stand, denn do chämi min gwünschte Bus nid verbi, ich müessi wiiter vorne warte anere andere Haltistell.

Au dörte hani recht lang müesse warte, hetti scho fascht d’Hoffnig ufgeh gha, aber es hett denn doch no klappet und ich bin so noch rund 15 km an Igangsbereich vom Nationalpark cho. Dörte hani es Billet glöst und bin denn mit mim immer no ganze Gepäck inen Shuttlebus gstiege, ich han nämlich es Hotel gfunde im Lonely Planet, wo direkt im NP sötti liege und eigentlich no bezahlbar si sötti. Ok wieder emol zu früeh gfreut, zwor hanis gfunde, doch dä gueti Maa vo de Reception hett mir do ä so grossi Zahl ufs Zetteli gschribä, dass i gschockt dä Rückzug atrette han! Zu mim Verdruss hani so natürlich wieder zrugg zum Igangsbereich goh, denn nume döti chani mis grosse Gepäck ischlüsse…jo guet jetzt hani doch scho fascht wieder 1 Stund mit nume organisiere verloore

Nichts desto trotz hani denn aber doch no chönne diä vielzählige Wasserfäll gogä bestuune und vor allem fotografiere. Ich han ä chlini Wanderig entlang em Fluss Iguazu gmacht und immer wieder ghalte um diä andere Lüüt mit mim Fotistativ z’bedränge Jo nume eso gits schöni Föteli, gell Christian! Also gegä diä Iguazu-Wasserfäll chan üsen Rhyfall scho chli abstinke, aber immer hin hett er es süberi Wasser. Isch no luschtig gsi, han es Päärli, woni geschter mitene uf sä Staudamm-Tour gsi bin, scho wieder atroffe bi dä Wasserfäll

Ah jo no es Wort zum hüttige Wetter; es isch also viel besser gsi als diä letschte verregnete Täg do und d’Sunne hetts sogar au mängsmol gschafft hinder de Wulche vürezgügsle. So macht das Ganze doch viel meh Spass und alles gseht wieder ächli gmüetlicher us (au d’Stadt do). Han mir glaubs würklich diä falschi Joohresziit usgsuecht für mini Reis in Anbetracht em bisherige Wetterglück, doch ein Vorteil hetts au – es hett viel weniger (und vorallem nume iheimischi) Touriste!

So um diä 16.00 Uhr hani denn wieder dä Rückweg atrette, han aber immer nonig gwüsst wo i jetzt söll denn übernachte, z’erscht hani denkt villicht sölli imene Hotelbunker a dere Durchgangsstross zwüsched em NP und dä Stadt Foz do Iguazu ichecke, denn hani dä Vorteil, dass i nöcher bi dä Wasserfäll wäre (au für morn nomol) und au no nöcher bim Flughafe. Han mi denn aber doch spontan umentschlosse und bin zrugg i d’Stadt mit em Bus und denn bini zum Hotel, woni eigentlich z’erscht han usgsuecht us em Reiseführer (aber doch nid gnoh, wells z’wiit weg vom Busbahnhof isch, wo d’Büs zum NP abfahred) – und siehste, diä erschti Wahl isch doch immer die Besti! Es Hotel isch recht ok und dä Priis stimmt au, vorallem well er fascht halb so hoch isch wie i dä Hochsaison.

So jetzt isch dä Pascal wieder ächli beruhigt und z’friedener, han es warmi Duschi gnoh und bin denn fett gogä Z’Nacht esse (han jo immerhin dä ganzi Tag nume es paar Chrömli gha) – lokale Fisch mit Gmüesriis.

Und jetzt bini ächli am Surfe durs Internet und am Blog schriibe i mim warme (mer chans heize mit dä AC) Hotelzimmer.

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Wohlfühlatmosphäre?
Juni 272013

Also ich han diä Nacht im Bus überstande, es isch en zweistöckige moderne Bus gsi und ich han denkt ich chönni i dene Sitz guet pfuuse, doch do hani leider d’Rechnig ohni d’brasilianische Strosse is Landesinnere gmacht – so was vo kurfig, fasch wie imene Computerspiili.

Han also nur grad rund 1 Stund chönne d’Auge schlüsse und bin dementsprechend sehr müed und scho recht gnervt do in Iguazu mit au no Verspötig acho…grrrr. Han nume no welle go tusche und go schloofe, drum bini schnurstracks is nöchste Taxi igstiege und zumene Hostel us em Reiseführer grast. Oh nei hend die mir es sch… Zimmer adrüllet, so was vo unpersönlich und chalt, ich han zwor zuegseit, han denn aber nochem Dusche eigentlich wieder mini Sache packe und in ä anderi Underkunft goh. Doch a dä Rezeption hends mich denn nomol überschnorret mitenene andere Zimmer nöchher bide Reception – ok isch ächli besser, aber immer nonig eso guet zum sich nur au irgendwie wohl chönne z’fühle. Oh, Mann wieso gits do kei Ort mit Wohlfühlcharakter, wien es Kafi oder Hotelzimmer so wie bi üs?

Nochdem Hin und her mit em Hostel bini denn gnervt wiiter zum was i de Stadt z’sueche zum Verpflege – bin schliesslich wieder amene Buffet zum Selberbediene glandet.

Am Mittag hani mi denn mit em Stadtbus zum grösste Staudamm vo se Welt gmacht und han dört ä Führig gnosse – endlich mol wieder was konsumiere ohni selber organisiere. Es isch schlussendlich ä mega Propaganda-Verastaltig gsi für das Bauprojekt und hett jeglichi Kritik betreffend Umweltuswirkige vo sich gwiise. Aber trotzdem isch d’Dimension vo dem Bauwerk scho recht idrücklich gsi.

Zum au no diä gegnerischi Siite zu dem Thema z’ghöre bini denn no churz vo Schlüssig is Eco-Museum und dette isch denn würklich diä anderi Siite vo de Medaille zeiget worde – aber niemols mit dere Wehemenz und dere Ufmachig wie vorher bim Staudamm selber,
jo do gseht mer wol wer meh Budget für Marketingzwecke becho hett 😉

Mit emene Bus bini denn wieder zrugg is Hostel – hei so blöd wenn mer mit em GPS uf em iPhone muess Bus fahre, dass mer weiss öbs i diä richtig Richtig goht (han scho fascht Angscht gha ich lande denn jetzt in Paraguay).

So mol luege wien ich do i mim Hostelzimmer schloofe, hoffe morn isch es denn besser Wetter, denn ich will endlich zu dene Wasserfäll do!

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Doch noch Charme…
Juni 252013

Um diä Siebni am Morge hett mich mis iPhone us em Schlof gholt,
ok so super tüüf uns guet hani diä Nacht eh nid pfuuset 🙁 Denn hani min Rucksack wieder mit allne siebe Sache packt und bin denn a d’Lobby abe und han döte mis Gepäck abgeh und bin denn gogä Z’Mörgele.

Uf diä Achti bini denn mit mim Tagesrucksack zum „Rodoferroviaria“ (Bahnhof vo dä Eisenbahn) und fascht pünktlich isch dä nostalgisch Touristezug abgfahre – das Ganze isch vonere Diesellok zoge worde und mir hend es Durchschnittstempo vo ungefähr 10 km/h erreicht.

So simmer denn us dä Stadt tuckeret und langsam aber sicher simmer denn in tüüfe Urwald (atlantischer Regenwald) cho und denn isch es au steil über Brugge, Viadukt und engi Kurve abe Richtig mehr gange. Also d’Landschaft isch recht beidruckend gsi, mega dichti grüeni Wälder mit vereinzelte Nebelfetze drin!

Noch rund 4h Fahrt isch es Ziel denn erreicht worde – ä Ortschaft namens Morretes. Doch was sölli nu um himmelswille do rund 3h mache bis mis Zügli mich um 15.00 Uhr wieder zrugg uf Curitiba bringt? Also min Plan isch gsi en Markt mit Frücht z’finde (schliesslich isch das Gebiet anschiinend berüehmt für ihren Bananeabau). Gfunde hani leider nume en Art Supermarkt, aber es hett trotzdem feini Banane geh – eigentlich sött mer würklich nume im Abauland sottigi Frücht esse, diä sind do dä Hammer!

Denn hani no es Resti gsuecht, well i doch no was Warms han welle in min Buuch z’becho, glandet bini inere Art Mensa, wo mer vom Buffet selber uswähle chan – isch eh so am beschte denn laufi weniger Gfohr Fleisch müesse z’ässe.

So jetzt hani immer no guet 2 Stund gha und bin denn ächli umespaziert und plötzlich hetts mir fascht was geh, ich bin überwältigt gsi vo dem historische Kern vo dem Dörfli – Hammer, mega schöni alti und verwilderti Gebäude, unglaublich schöni Vegetation mit Palme und nebelbehangeni Regenwaldberge! OK, ICH NIMME ALLES ZRUGG WASI SO WEGE FEHLENDEM CHARME UND SI GSEIT HAN! Demfall isch mini Theorie gar nid eso falsch gsi, früehner als Brazil ä portugisischi Kolonie gsi isch hend sich do sehr schöni Ortschafte entwicklet, aber leider isch das Ganze ächli undergange und sie hend müesse dä Megacities mit Wulchechratzer (wie Balneario Camoriu od. Florianopolis) wiiche.

Also ich würd mich demfall viel eher inere sottige altertümliche Ortschaft niederloh, als inere Megastadt.

Pünktlich isch denn Rückfahrt noch Curitiba gstartet und ich han nomol mit no wenigere andere Fahrgäscht als vorher dä Usblick gnüsse. Anschiinend muess mer aber im Summer sogar Sitzplätz reserviere – ok es isch jo jetzz voll Nebedsaison!

So jetzt sitze wieder emol am Busbahnhof und warte uf min nöchste Bus und zwor folgt jetzt denn ä Nachtfahrt noch Iguazu, han eigentlich nid eso Luscht druf, hoffe es klappet alles guet!

Bis morn…

PS: Jetzt hani fascht drü Stunde am Busbahnhof gwartet uf min Nachtbus noch Iguazu und dette hett mer sehr viel Lüüt und ihres Tue chönne beobachte – isch scho krass au drü Lüüt hend bettlet, ich han ihne denn jewiils was zum Esse geh, diä einti Jugendlich hett mis troche Broot richtiggehend verschlunge – oh Mann wieso hend nid alli Mensche uf dere Erde Welt wenigstens gnueg zum Esse, das chas doch nid si –
das Ganze hett mi wieder emol sehr nochdänklich gmacht und sehr truurig 🙁

PPS: Was mir do no ufgfalle isch bi de Lüüt, anschiinends sinds üsem Ziitgeist es paar Johr hinnedrii – das zeigt sich a dem, dass Gartenhaag als Zahnspannge und Rollbretter immer no vol IN sind…

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Mich ziehts weiter…
Juni 242013

Vor em Ischlofe gescht Obig hani mir nochli Gedanke gmacht wie ich jetzt söll wiiterferfahre mit minere Entdeckigstour do in Brasilie, mit Hilf vom Reiseführer, hani mi denn entschiede, dass ich nordwärts Richtig Äquator reisle wird und zwor noch Curitiba.

Vo dere Stadt us wird ich denn am Ziischtig mit em Zug (jo es git do no ganz wenigi Isäbahnverbindige und als Zugfanatiker muess ich diä natürlich au nütze!) dur ä schöni Landschaft mit Schluchte, Wälder und Meer zunere chline Ortschaft namens Morretes und denn wieder zrugg noch Curitiba. Leider isch dä Wetterbricht für morn nid gad so super (Dauerregen & Gewitter), aber villicht hett diä Landschaft i dem Wetter jo au was Speziells für sich – bin gspannt.

Also jetzt aber zrugg zu dem wasi hüt gmacht han, eigentlich nid eso viel Spannends, bin mit em Bus in 4h do noch Curitiba gfahre, han denn es Zugbillet retour glöst (han sogar en Spezialpriis becho, well es isch do jetztz also würlich voll Nebedsaison), han denn es Busbillet für zu de Iguazu-Wasserfäll glöst (isch ä Nachtfahrt vo 10 Stunde) und denn hani es vorher us em Reiseführer usegsuechte Hotel gsuecht – super underdesse isch es äs Ibis Budget Hotel worde drus, egal hauptsach äs troches und warms Plätzli zum Übernachte.

Welli hüt no nüt würklich gesse han (usserd Z’Morge), hani denn no was müesse uf dä Stross gogä sueche – bin fascht verzvieflet bi minere Suechi, schlussendlich hani denn durchnässt vo dem Rege do no en gschide Supermarkt gfunde und bin denn zrugg is Hotelzimmer gogä ässe…

Well ich nid eso Luscht han (und vorallem ächli Schiss vo dene Nachtfahrte mit dä Büss), hani denn halt no en Retourflug vo Iguazu noch Curitiba im Internet (han do im Hotel emol aständigs Internet becho…) buechet, dass i denn nume nomol diä gliichi Busfahrt wiä hür zrugg zum Papi noch Balneario Camboriu neh muess 😉

So jetzt sitzi i mim Hotelbett und luege denn nochher ächli dütsches Fernseh uf mim iPad – dank Zattoo App und VPN vo de Uni Züri ;-), aber ich denke ich gang gli go schlofe, min Zug morn fahrt scho um 8.15 Uhr ab.

So bis bald…

Rodoviario in Balneario Camboriu:

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Nassi Strosse vo Curitiba:

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Min feine Z’Nacht & SF Tagesschau uf em iPad 😉

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Festland oder Insel?
Juni 232013

Uff, han ich diä Nacht gfroore, muess glaubs no meg Deckene neh, brrrr…han aber trotzdem bis kurz vor dä Nüni gschlofe.

Nochemene churze Z’morge bini denn vom Papi mit em Auto zum
Rodoviaria (Busbahnhof) brocht worde und han denn perfekt direkt ohni Warte en Bus noch Florianopolis verwütscht. Noch rund 1h Fahrziit bini denn au scho acho und denn hani erscht emol versuecht mich z’orientiere…

Ok, irgendwie hetts nid würklich welle klappe, mis Ziel isch eigentlich d’Altstadt gsi, ich han denkt diä lieht sicher uf em Festland und nid uf dä Insle, drum hani en Fuessweg über eini vo dene beidne Brugge gsuecht. Dä erschti Versuech mit dä nümme befahrene alte Brugg hett isch nid erfolgrich gsi – es hett kein Fuessweg gha.

Denn halt zrugg zur Autobahn-Brugg, aha döte isch dä Ufgang zum Fuesweg über d’Brugg. Denne uf em Festland acho, hett aber irgendwas immer nonig gstumme mit dä Landcharte und dä Umgebig. Oh nei ich glaubs jo nid ich hetti gar nid müesse ufs Festland, dä Stadtkern lieht tatsächlich uf dä Inselzunge – hei wiä unlogisch!

Noch rund 2h Irrlauf bini denn döte anecho, doch es nöchsti Problem wartet scho – menscheleeri Strosse und gschlosseni Gschäfter – hei Papi du hesch doch gseit diä händ do in Brasilie au am Sunntig offe… 🙁

Ok jetzt hani langsam Hunger (isch jo scho fascht 13.00 Uhr) und wiit und breit kei Verpflegigsmöglichkeit, was sölli jetzt mache? Also ich han denn eifach es nöchsti Taxi gnoh und dem Fahrer erklärt, dass ich was esse möchti. Noch rund 20 Minute Fahrt wiiter is Insleinnere und a diä anderi Küste simmer denn irgendwo acho – es hett uf jedefall mega viel Lüüt und Verchehr gha und d’Restis sind offe und voll gsi. Ich han denn schlussendlich imene Fischrestaurant gässe – mega fein gsi. Dä Taxifahrer hett uf mich gwartet, damit ich wieder irgendwie zrugg zum Busbahnhof chume, er hett drum grad au mit mir Z’Mittaggesse.

Ok, han glaubs für das Ganze do recht viel Geld usgeh, aber defür was erlebt und was Feins in Buuch becho 😉

Uf em Zruggweg simmer denn en ganz andere Weg gfahre, nid wie vorher über d’Hauptstroos, sondern Schliichwegli über übelst steili Hügeli (döte wo glaubs diä arme Lüüt lebet, alles sehr Dunkelhüütigi). Ich glaubs das hett draglege, dass mir uf em Rückweg en Fixpriis abgmacht hend und nid d‘ Taxiuhr benutzt hend.

So denn bini nochli imene chliine Park do i dä Altstadt uf es Bänkli ghöcklet und han gwartet. Hett aber ächli es paar komischi Gstalte do gha, drum bini denn schliesslich zum Busbahnhof. Han denn glaubs sogar no en Verfolger gha uf em Weg, zum Glück bini bald bim Bahnhofgebäude mit andere Lüüt gsi und er isch denn erschwunde.

So jetzt hani no zwei Sache, woni wett loswärde, es erschte isch, dass d’Brasilianer immer zum „ok“ säge immer dä Duume noch obe zeiget, so luschtig, das Ganze muetet recht schrääg a.

Es andere isch, dass ich bis jetzt vom Sightseeing ächli enttüscht bin, han bis jetzt sehr wenigi Föteli gmacht, es gfallt mir leider nid eso mega. Irgendwie fählt dä Charme und d’Ästetik, irgendwie isch das Ganze do nid eso fescht vonere eidütige Kultur gformt und prägt worde. Ich weiss nid wora das lieht, villicht isch eifach Brasilien als Schwelleland uf em Weg zur Moderni und es Urtümliche isch irgendwie uf dä Stecki debi bliibe. Ich weiss es nid recht, einersiits isch es schwierig z’beschriibe was mir fählt, dass ich nid eso recht ä Begeisterig für das Land chan entwickle, a dä Luüt alerdings chans nid lige, diä sind würklich mega fründlich und ufgschlosse. Anderersiits weiss ich ebe au nid wieso das ebe eso isch. Villicht isch mir dä Lebensstil do eifach zu wenig „anders“ als bi üs und drum nid eso interessant, villicht hani mi im Vornherein eifach z’wenig informiert oder bi mit z’viel Vorurteil und Vorbehalt do ane, oder villicht bini eifach vo mine bisherige Reise anders prägt worde, oder…

Mol luege, wiä sich das Gfühl do wiiter entwicklet 😉

Was morn eso planet isch weiss ich nonig recht, isch leider glaubs wieder Regewetter 🙁

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Mis gfundene Fisch-Restaurant:

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Hüt isch dä Papi min Reiseführer gsi – sin Uftrag mir „sini“ Stadt do in Brasilien z’zeige.

Z’erscht simmer uf dä Hügel zu dä Jesus-Statue (wiä diä in Rio, nume ächli chlinner…), doch blöderwiis sinds die grad am Renoviere gsi (ok glaubs sie sind scho sit einige Mönet dra) und drum isch alles gsperrt gsi, supi ;-(

Denn isch es witer gange zur Küste und an Strand, also d’Naturlandschaft (dichte Urwald, Sandstrand und blauus Meer), wäri scho mega schön, doch es isch do alles leider chrüz und quer verbaut worde.

Denn bini allei no mit enere Seilbahn uf en wiitere Hügel und han vo dete ä super Ussicht uf diä ganzi Stadt gha – krass irgendwie wirkt das ganze nid eso harmonisch (1. Meer, 2. Strand, 3. Hochhüserwand, 4. Wohnhuüser & 5. Urwald). Dobe uf em Hügel hetts au en en Wanderwegsteg gha dur dä Urwald, scho mega grüene dichte Wald (inkl. Bäum mit Schmarotzerpflanze, wie i dä Vegetationsgeographie a de Uni glernt).

Denn bini denne wieder mit em Bähnli und es isch ab zum Z’Mittag gange.

Gegä spoote Mittag bini mit em Papi uf en Flohmarkt und mir hend üs zwei Fischerruete kauft und sind denn an Hafe gogä dä Hooge uszrüehre (uff han gar nümme eso recht gwüsst wies so funktioniert, scho lang her zum letschte mol), doch mir sind nid eso erfolgriich gsi, wie üsi barasilianische Fischerkollege und sind somit ohni „Barracuda“ hei.

Wegem Geld und dä Priise do isch es recht eifach zum dä Überblick z’bhalte und zwor spielt dä Faktor 2 ä grossi Rolle debi – mer muess eifach d’Priise verdopple und denn isch mer uf em schwiizer Niveau und es Geld muess mer wertmässig ebefalls dur 2 rechne….

Kulinarisch hani bis jetzt nonig eso grossi Höhenflüg erlebt (verbrennti Fertigpizza, selbergmachte Flammechueche mit brasilianischem Backpapier wo dra hafte bliibe isch bim Bache, trochene Riis im Restaurant & unriifi Mango (hä wachsed denn die nid do…?)), hoffe ich chan do nochli wettmache in dä nöchste Ziit.

Wasi wege dä Lüüt do no bemerkt han isch, dass sie vom Phänotyp her z.T. zu verwechsle äbnlich usgsehnd wie en Europäer, ich glaub das isch au dä Grund wieso ich immer uf Portugisisch aquatscht wird. Denebed gits aber au Lüüt, wo offensichtlich südländisch usgsehnd.

So morn gangi wohrschiinlich uf Florianopolis (detä bini am Mittwuch mit em Flüger glandet), well ich muess glaubs es trochene Wetter usnutze, diä ganzi nöchst Wuche isch wieder Duurrege agseit.

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Regen, Regen in Blumenau
Juni 212013

So nochdem ich endlich wieder emol ä Nacht i dä Waagerechti han chönne verbringe, bini wieder ächli usgruehter. Doch leider hett mir hüt Morge dä Blick us em Fenster ächli d’Stimmig verdorbe – Wulcheverhangene Himmel und dicki Regetropfe dezuä!

Han aber glich entschlosse en Tagesusflug z’mache und zwor zu de Ortschaft „Blumenau“. Diä Stadt isch vomene dütsche Uswanderer gründet worde und es hett do somit no einigi kulturelli Traditione, wo no immer bestönd (ich han do Chueche gässe imene Cafehaus, bin uf Dütsch bedient worde, han dütschi Originalrelikvie im Museum gseh und han dütschi Fachwerkhüser bestuunet…).

Also als Fazit vo dem Tag isch so – es Wetter isch glich sch… wie amigs bi üs dihei, d’Infrastruktur und d’Hüüser passet amig vom Stil her überhaupt nid zämä (hend denn diä do gar kein Gschmack!), defür isch d’Hilfsbereitschaft und d’Fründlichkeit vo de Lüüt sehr gross (bin sogar vo dä Museumsleiterin (sie hett anschiinend sogar schwiizer Wurzle – Familiename: Wydegger) zum Taxistand begleitet worde!). Was i aber betreffend dene Iheimische do no recht schräg finde, isch dass sie sehr ruhig und gelasse wirked – sie entspreched gar nid em Klischee vo dä vollbluet Latinos (Samba und so…), ok villicht sind sie jo nume under Fründe und Familie eso heiter und luut. Ich persönlich finds so sowieso agnehmer und sympathischer 😉

So jetzt bini grad do am Busbahnhof in Blumenau und warte uf dä Bus zrugg uf Balneario Camboriu…

Mol luege wasi mor gang gogä underneh – dä Wätterbricht verspricht Besserig 😉

PS: Uf dä Rückfahrt mit em Bus, hani ä Sitznochberin gha, es älters Fraueli, und als ich sie professionell uf Portugiesisch han welle kurz störe, welli und bedingt han müesse ufs Busklo, hend mir denn usegfunde, dass mir üs flüessend chönd underhalte und zwor uf Hochdüütsch – ihri Eltere sind vo good old Germany cho und do igwanderet. Ich no lässig gsi ächli z’spröchle, han zwor viel wo ihre ganze Lebensgschicht mitbecho, aber au Sache über das Land do erfahre!

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Es git do in Blumenau au sogar Schwiizer Verbindige:

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Brasilien in 14 Tagen
Juni 202013

So jetzt hetts dä Pascal doch au emol Richtig Westen verschlage, nid wiä suscht immer noch Osten 😉

Ich verwiile diä nöchste rund zwei Wuche in Südamerika, genauer in Brasilien. Ok, isch jo nid eso es mega ussergwöhnlichs Reiseziil, aber immer hin isch diä aktuelli Reiseziit es sehr untypisch – es isch do jetzt WINTER! (bin jo jetzt uf dä Südhalbchugle).

Ich weiss nid so recht öb ich jede Tag, was schriibä do im Blog, aber immerhin han ich mir vorgnoh, jewiils einigi Bildli mit Kommentär ufezlade.

So jetzt willi endlich gogä Pfuuse, noch dem sehr lange Nachtfluug uf Sao Paulo (4.5 Tonne CO2-Emissionen hani demit verursacht, aber natürlich kompensiert!), wo rund 12h duuret hett. Muess leider jetzt denn gli no en churze Inlandflug mache, bevor ich am Ziel (Balneario Camboriu) bin.

So bis bald…

Warten am Flughafen auf Anschlussflug in Sao Paulo:

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