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Mein Resumé

Mein Resumé

Schweiz

August 222011

Hoi mitenand

Also jetzt bin doch echo widär einigi Täg zrugg i dä schöne (vorallem zur Ziit heisse!) Schwiiz und han mir denkt ich nime jetzt einigi Minute Ziit (eigentlich sötte jo für mini Prüefig lärne…), damit ich eu es versprochene Resumé liefere chan. Erschtmol muessi säge es sich um einiges bequemer und vorallem schneller en Blogitrag mitere „normale“ PC-Tastatur z`verfasse als mit dä chline Touch-Tastatur vomene iPhone ;-), was aber nid sötte bedüte, dass min Itrag ellenlang sötti wärde.

Also wenni jetzt zrugg uf diä drü Wuchene uf dere Inlse us Füür und Iis inmitten vom Nordatlantik tuen luege, muessi feschtstelle, dass ich villicht echli zu grossi Erwartige gha han (jo das isch aber au keis Wunder wenn alli wo scho mol en Bsuech döt ane gmacht hend, in volle Züge tüend schwärme!). Das heisst aber nid, dass ich mega enttüscht gsi bin und es mir nid gfalle hett. Was mich definitiv echli gnervt het isch es struube Wätter (Duurräge, starche Wind, chalti Temperature und Sandsturm), ok hetti villicht au demit müesse rächne, wenn mer in Norde ufe goht, aber han ebe nid sone hartnäckigi Beständigkeit vo schwierigem Wätter erwartet. Es Föteli isch dementsprechend sehr schwierig gsi und hett au nid eso Spass gmacht, well erschtens isch es bi Räge und Wind sehr schwierig d`Linse troche z`bhalte, damit mer kei Tropfe uf dä Föteli gseht, denn isch d`Liechtstimmig au nid grad sehr vorteilhaft, well d`Farbe vo dä Landschaft nid grad betont wärdet.

Ah jo do chume also grad zu mim nöchste Punkt, wo mir ufgfalle isch und mich ächli enttüscht hett und zwor d`Farbe, wo schlicht und eifach i däre Landschaft nid würklich sehr zahlriich vorhande gsi sind. Das hett vorallem dämit z`tue, dass diä Landschaft sehr jung isch und vo Vulkän gschaffe worde isch, das heisst, dass d`Vegetation (also es hett fascht kei Bäum oder Blüemli gha) und au d`Flora (viel Tier hemmer au nid grad zur Sicht becho) sehr dünn gseiht gsi isch. D` Hauptfarbtön sind „Braun“ (Bärge), „Schwarz“ (Vulkangstei) und „Weiss“ (Gletscher und Meer) gsi. Es chan au dra gläge ha, dass ebe d`Sunne villicht eifach gfählt hett, well wie scho erwähnt macht das en entscheidene Unterschied! Aber dennoch muessi sägä dass d`Landschaft emol abgseh vo dä Farbeprächtigkeit, sehr interessant gsi isch mit däne verschiedene Arte und Forme.

Vo üsem Reiseprogramm her muessi sägä, dass mir eigentlich sehr viel gseh hend und fascht alles eso klappet hett wiä mir das denkt hend. Au d`Kombination mit Mietauto (2 Wuche) und öffentliche Vercher (1 Wuche) hett sich als sehr geeignet usegstellt. Wägem Zelte chani nume sägä, dass i mega stolz bin uf mis Zelt, es hett dem schlechte Wätter trotzt und Räge und Sturm hett em nüt chönne aha, dennoch isch es nid unbedingt gmüetlich gsi (ächli chüel und han jo mis Ruggeproblem au no müesse irgendwie löse -> Luftmatratze) und au ächli umständlich (z.B. Zeltauf- und -abbau). D`Körperpfleg hett eigentlich meischtens guet funktioniert ;-), well wiä ihr scho amigs glese hend simmer jo sehr oft i Thermalbäder gsi und das muessi sägä hett mir amigs sehr guet gfalle („während es dusse chalt isch und rägnet, im bis 35 Grad heisse Wasser z`sitze).

Dä Punkt mit dä Verpflägig isch eigentlich au relativ guet lösbar gsi, klar es isch mängsmol nid grad eifach gsi mitem Gaschocher bi starchem Wind und eher sehr igschränktem Chochmaterial öpis Schlaus anezbringe. Verhungeret simmer aber nid, und mängsmol simmer jo sogar in es Reschti gflüchtet, was vo dä Priise her eigentlich gar nid eso viel tüürer gsi isch als selber go poschte! Au do bini sehr z`friede mit em vorher extra kaufte Equipment, sprich Gaskocher und Pfanneset (ah jo weissi gar nid öbi das scho mol erwähnt gha han, aber es Abwäsche hett sich au echli anders erwiese als bi üs, well es Fätt vom Gschirr isch trotz heissem Wasser und Abwäschmittel sehr schlecht wäggange – denkt, das hett demit ztue, well es Wasser dört kei Kalk drin hett (geologisch bedingt…)).

Denn möcht ich no amerke, dass es zwor bi dä Hotspots vo Sightseeingpünkt amigs sehr viel anderi Touriste gha hett, aber sobald mer einigi Meter selber under d`Füess gnoh hett isch mer sehr bald seeleallei gsi. Also gar nid z`vergliche mit em Schwiizer Mittelland, well es hett eigentlich überhaupt kei Spure geh vo Zivilisation i dere Vulkanlandschaft (isch jo au verständlich bi dessen karge Charakter) – das hani sehr idrücklich und cool gfunde!

Würklich Kontakt zu anderne Lüüt hett mer nid würklich becho. Ich denk do sind zwei Hauptgründ verantwortlich und zwor isch mer bi dem schlechte Wätter sehr oft früeh im Bett bzw. eigene Zelt gsi und hett somit kei anderi Lüüt troffe und zweitens simmer jo eher weniger mitem ÖV (es fählt für mich eifach es Eisenbahnnetz – dört trifft mer viel Lüüüt!) underwägs gsi, sondern mit em PW. Au dä Kontakt zu Iheimische isch sehr schwierig gsi, diä läbät jo hauptsächlich i dä Städt und nid uf em Land und diä meischte Sehenswürdigkeit sind jo ebe dört gsi uf em Land.

So jetzt nochdem ich echli viel Kritik gschribä han (ich hoffe ich han eu nid irgendwie devo abghalte selber dört anezreise…), möcht ich zum Schluss no mini Highlights erwähne. Was ich mega lässig gfunde han isch d`Umgebig vo Skaftafell, well dört hetts ganz viel verschiedeni Sache (farbigi Bärge, Gletscher, Sanderflächene, Meer usw.) amene einzige Ort gha, ok glaub es guete Wätter hett do sicher au en entscheidene Ifluss gha uf mis Empfinde. Denn was mir au sehr gfalle hett sind diä farbige Thermalhügel um dä See „Myvatn“ – ok au do hett ä schöni Obigsstimmig mit Sunne gherrscht. Und denn natürlich no diä Hügellandschaft vo Landmannalaugar – bin gottefroh, dass mir do doch no öpä 3 Stunde Sunne gha hend, bevor dä Sandsturm agfange hett.

Än sehr spezielle Moment isch au üsen Usflug uf d Insle „Hrisey“, also do isch d`Landschaft würklich hammer schön gsi – grüeni Wisä, einigi Blüemli, viel Vögel, dunkelblaue Fjord, schneebedeckti Bärge und strahlendblaue Himmel! Ich denke dört sind au einigi vo mine beschte Schnappschüss mit dä Kamera entstande. Tja mängsmol sinds halt nid grad diä touristischte Pünkt, wo eim gfalled…

So genug der Worte, dä Itrag sprängt jo scho fascht dä Rahme vomene Blog. Das wär also mini erschti würklichi Reis in hohe Norde gsi, ich denke trotz dem eher echli kritische Resumé, wird au eini vo mine nöchschte Reise villicht widär Richtig Norde goh, mol luege, han do scho mol ä Idee 😉

Schaffhausen, 22.08.2011
Pascal

PS: Was i jetzt no vergässe han z`sägä isch, dass es halt sehr schwierig gsi isch, amigs dusse z`blibä bi dem Wätter, well am bequemschte und wärmschte isch es doch denn im Zelt gsi und ich denke so händ mir villicht au einigi Sache verpasst (z.B. Mitternachtssunne, oder so..).

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Reykjavik II

Reykjavik II

Island

August 162011

Also z’erscht mol zum Titel vo dem Blogitrag, und zwor bini dezue zwunge worde zum dä z’verwände, well luut Flo machts nume so Sinn, wege sim geschtrige Blogtitel 😉

Hüt wird min Artikel eher churz, welli jetzt grad vorher scho ganz viel gschribä han und zwor uf öpä es Dutzend Poschchartä woni i d‘ Heimat schickä.

Am früehne Morge simmer an Hafe und denn uf es Holzbötli gschtigä um denn zunere Insle z’fahre und dört uf Pirsch z’goh noch Puffins (Papagietaucher). Mir hend denn au einigi gseh, aber leider viel z’wiit weg für mis Fotoobjektiv 🙁

Uf em Ruckwäg isch denn Gsichtsfarb vom Flo echli em Wiis gwiche und ich glaube das isch dragläge, wells en rächte Wellegang gha hett und das denn au no grad nochem Z’Morge… Mir hend üs denoch ä chlineri Pause im Hostelzimmer gönnt.

Gegä Mittag simmer denn an Stadtsee mit em Rathuus (dört drinne hetts ä grossi 3D-Charte gha vo Island). Au kulturell hemmer üs echli müesse witerbilde und sind drum ab i d‘ Nationalgalerie – aber ich glaube mir beide verschtönt echli z’wenig vo moderne Kunscht, oder was sölled Spinne, schwangeri Fraue und Chäfig mitenand z’tue ha…hää?

Au es nöchschti Erlebnis isch eher echli vo dä strangere Sorte gsi, well wo mir us de chline Domchirche cho sind, simmer vo zwei Herre bote worde doch bim ineträge vomene Sarg, z’helfe. Uff dä isch schwär gsi, definitiv isch dä nid leer gsi, uff sehr komisch, aber irgendwie au sehr natürlich und unkompliziert…

Nochere kulinarische Stärchig simmer denn echli go lädele, denn ich bin immer no uf dä Suächi nochere Wullejacke gsi – han denn aber z’erscht öpis anders gfunde (es cools Hemd), aber imene andere Lade hetts denn diä gwünschti Jacke gha.

Gegä Obig hend mir denn nomol Kultur gnosse und zwor in Form vo Volkslieder a Capella – isch nid schlecht gsi.

Hej, jetzt hani doch scho widär so viel gschribä…

Morn gohts scho widär hei i d’Schwiiz, wird denn worhschinlich widär min letschte Itrag emene Resume widme, mol luege.

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Island

August 162011

Also z’erscht mol zum Titel vo dem Blogitrag, und zwor bini dezue zwunge worde zum dä z’verwände, well luut Flo machts nume so Sinn, wege sim geschtrige Blogtitel 😉

Hüt wird min Artikel eher churz, welli jetzt grad vorher scho ganz viel gschribä han und zwor uf öpä es Dutzend Poschchartä woni i d‘ Heimat schickä.

Am früehne Morge simmer an Hafe und denn uf es Holzbötli gschtigä um denn zunere Insle z’fahre und dört uf Pirsch z’goh noch Puffins (Papagietaucher). Mir hend denn au einigi gseh, aber leider viel z’wiit weg für mis Fotoobjektiv 🙁

Uf em Ruckwäg isch denn Gsichtsfarb vom Flo echli em Wiis gwiche und ich glaube das isch dragläge, wells en rächte Wellegang gha hett und das denn au no grad nochem Z’Morge… Mir hend üs denoch ä chlineri Pause im Hostelzimmer gönnt.

Gegä Mittag simmer denn an Stadtsee mit em Rathuus (dört drinne hetts ä grossi 3D-Charte gha vo Island). Au kulturell hemmer üs echli müesse witerbilde und sind drum ab i d‘ Nationalgalerie – aber ich glaube mir beide verschtönt echli z’wenig vo moderne Kunscht, oder was sölled Spinne, schwangeri Fraue und Chäfig mitenand z’tue ha…hää?

Au es nöchschti Erlebnis isch eher echli vo dä strangere Sorte gsi, well wo mir us de chline Domchirche cho sind, simmer vo zwei Herre bote worde doch bim ineträge vomene Sarg, z’helfe. Uff dä isch schwär gsi, definitiv isch dä nid leer gsi, uff sehr komisch, aber irgendwie au sehr natürlich und unkompliziert…

Nochere kulinarische Stärchig simmer denn echli go lädele, denn ich bin immer no uf dä Suächi nochere Wullejacke gsi – han denn aber z’erscht öpis anders gfunde (es cools Hemd), aber imene andere Lade hetts denn diä gwünschti Jacke gha.

Gegä Obig hend mir denn nomol Kultur gnosse und zwor in Form vo Volkslieder a Capella – isch nid schlecht gsi.

Hej, jetzt hani doch scho widär so viel gschribä…

Morn gohts scho widär hei i d’Schwiiz, wird denn worhschinlich widär min letschte Itrag emene Resume widme, mol luege.

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Wandertage in Landmannalaugar
August 142011

Am Samschtig simmer also ächli diä Landschaft mit dene Rhyolitberge go erkunde und zwor hemmer am Morge mitere ca. 3 Stündige Wanderig agfange – das isch glaubs diä begehrtischti Route gsi, well es hett mega viel anderi Touris gha. Acho ufere sehr markante Berspitze mit 360-Grad Umsicht hemmer ghaltet und ich han druf pochet dass mir wartet bis d’Sunne hinder dä Wulche hervorchunt, damit diä Landschaft au so richtig afangt z’lüchte. Und tatsächlich min heimliche Wunsch isch in Erfüllig gange – so gsehnd diä Bärge würklich wiä es Gemälde us!

Als mir denn zunere Abzwigig vom Wanderweg cho sind hend mir üs müesse entscheide öb mir dä witeri Weg über noh meh Berggipfel wähled oder doch eher direkter zrugg zum Camping laufet? Diä Entscheidig isch nid liecht gfalle, vorallem well mir i dä Ferne sowas wiä Regefallwind gseh hend, doch würklich sicher simmer üs nid gsi ob es wirklich Räge isch (spöter hetts sich denn doch nid als Niederschlag usegstellt, doch uf das was es würklich gsi isch, chunnt mer als Schwiizer fascht nid – aber spöter meh dezuä). Aber mir sind denn uf Nummer sicher gange und hend dä chürzer Pfad gwählt.

Zrugg bim Zelt hend mir ūs Z’Mittag kochet. Am früehnere Obig hend mir denn nomol d’Wanderschueh gschnürrt und sind nomol uf ä Wanderig gange jetzt aber noch Norde zumene See. Doch jetzt langsam aber sicher hemmer usegfunde, was es sich mit dene komische Schleier am Himmel vom Morge uf sich gha het – es isch ganz eifach en Sandsturm gsi – und mir jetzt z’mittzt drin!

Doch au diä Wanderig hemmer erfolgrich bestrite, obwohl d‘ Ussicht nümme so sehr ungetrüebt gsi isch wiä am Morge…

Ah jo was no z’erwähne sötti si, isch dass es äs Ziitli lang mega viel Lüüt gha het uf dem Camping – fascht wiä amene Volksfescht.

Nochere eher unruhige (Sandsturm und anderi Lüüt) und chalte Nacht simmer denn spot ufgstande well dä starchi Wind nüt bessers erahne loh hett bezüglich Sandsturm und so isch es denn au gsi – chalt, unglaublich sandig (im Muul und i dä Auge), schlechti Wiitsischt und mega windig. Also üsi Devise isch gsi; „Nume schnell weg vo do!“.

Das hemmer denn au gmacht und zwor so um diä Drü am Mittag simmer mitem Bus Richtig Reykjavik losgfahre und nochere 4 Stündige Fahrt hemmer denn es erschti mol d’Hauptstadt vo üsem Reiseland erblickt (han mi tatsächli echli gfreut a däm Ablick vo Zivilisation 😉 ).

So jetzt simmer imene Guesthouse (ich glaub Zeltet hemmer jetzt gnueg bi dene unglaublich widrige und schnell ändernde Witterigsverhältnis!) und planet jetzt nochli diä letschte drü Täg für ä Stadtbesichtigung.

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Ab zu den farbigen Berge
August 132011

So hüt hemmer widär mol ächli früehner us em Schlofsack chrüche, well üsen Bus noch Landmannalaugar am Achti bim Busbahnhof abgfahre isch – also gschafft hemmers scho aber dä Z’Morge hemmer müesse in Bus verlegge.

Diä erschti Fahrt mit em Bus zum Godafoss isch ohni Zwüschedfäll ruhig verloffe, doch als mir hettet müesse inen andere Bus noch Landmannalaugar umstiege, han ich mich mit sehr schlechter Luune a d’Wort vom Ticketverchäufer in Akureyri vom letschte Ziischtigmittag erinneret; „Nei, nei es brucht kei Vorverchauf vo dä Tickets au reserviere isch nid nötig, wenns kei Platz meh het, denn chunt halt en zweite Bus.“.

Jo ihr chönds eu jo denke mir zwei sind widär mol diä Verarschte gsi. Dä zueständig Busfahrer hett üs zwor zwei Billett verchauft und hett versproch es hegi i sim Bus und im zweite Bus jewiils no zwei Plätz für üs Vier (es sind ebe au no zwei wiiteri Touris in Godafoss zugstiege wie mir…) frei. Tja isch jo klar gsi, wo alli widär dinne gsi sind a ihrne Plätz (sie hend ebe dusse gwartet, well no en Pneu hett müesse gwechslet wärde), hend mir natürlich kein Platz meh gfunde und hend müesse in Gang bi de Tür sitze – hei das chan doch nid si, meh Billet verchaufe als es Sitzplätz hett!

Noch enere erschte stündige Fahrt i dere Sitzposition simmer amene Wasserfall acho und hend ghalte. Dört hemmer denn dä Chauffeur zur Red gstellt und mit „Geld zurück“ droht und tatsächlich er hett dä Finger us em Arsch gnoh und was probiert z’mache. Aber das isch halt schwierig gsi, uf dä hinderschte Sitzbank hett mega viel Gepäck gha – jo sogar hett einigi sini Velos im Gang mittransportiert. Dennoch hett er ä sone halbatzigi Lösig gschaffe und zwor isch dä Flo denn uf diä letscht Sitzbank in mitte vo fallendem Gepäck bi jedem Rumpler (und uf so einere Hochlandstross gits einigi devo), verfrachtet worde und ich bin immer no im Gang gsässe jetzt aber ufemene främde Gepäcistück. So langsam aber sicher simmer bi de andere Touris zum Gruppegspröch worde – debi hetts zwei Gruppe geh, diä einte hends eifach luschtig gfunde und hend üs sogar fotografiert (das isch diä schuldig Franzosegruppe gsi, wo eso viel Platz brucht het) und diä andere hend sich mit üs sympathisiert und hend eher Verbarme gha.

Noch witäre Stunde Fahrt i dere Position hemmer denn noch dä Lunchpause, widär ä neu Sitzposition zuegwise becho – dä Flo isch immer no i de hinderschte Sitzgruppe blibe und ich han dörfe zum vorderschte Sitzplatz direkt nebed en Chauffeur (mega cooli Ussicht uf d’Landschaft, aber mega heiss vom Motor und dä Sunne).

I dere Sitzposition (ah dä Flo hett diä letschti Fahrstund no en ganz ungförliche Platz becho (nochdem diä komische Velofahrer usgstiege sind)) simmer denn nocheme ganze Tag Busfahrt do in Landmannalaugar acho.

Schön isch jo d’Landschaft scho, aber mich hett es ganz komischs Gfühl beschliche; „au ich glaub es wär besser wenn kei Touris do anechämtet, ich glaub diä ganzi Schönheit wird bald verblasst si!“.

Noch dem Tag voller Ärger und neue graue Hoor, hemmers denn eher gmüetlich usklinge loh – Polenta choche, Popcorn herschtelle und warm dusche.

So ich freu mich jetzt ufs Schlofe (hoffentlich chani das au bi den luut labernde (vorallem in öschtrichisch und französisch) Zeltnochbere do).

PS: Mol luege wenni dä nöchscht Blogitrag chan schribä, well do hetts echli en Ängpass mit Elektrizität…

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Jo also dä hütig Tag isch definitiv ächli en „Brügglitag“ gsi, d.h mir hens einigi organisatorischi Sache erlediget – wiä Auto abgeh (mega komisch mir hends eifach vor em Flughafe chönne uf dä Parkplatz stelle und dä Schlüssel inen Briefchaschte wärfe ohni dass es Auto uf irgendwelche Art überprüeft worde isch) oder eifacht Ziit bis Morn überbrücke – wiä mit Esse (Sandwich bi Subway oder selber gruusigi Fischbölle choche…), ächli i dä Stadt umeflaniere oder eifacht emol es Mittagsschlöfli mache.

Morn morge gömmer also widär witär noch Landmannalaugar – mol luege wiä mir das mit üsem grosse Gepäck und ohni Auto schaffet.

Bis morn…

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Insel auf der Insel
August 102011

Erscht mol grad es Highlight vo dem Tag und zwor das mol es Wätter – jo tatsächlich mir hend hüt en strahlendblaue Himmel ohni jeglichs Wülkli dörfe gnüsse (dä Flo hett sich sogar scho dä erschti isländisch Sunnebrand im Gsicht gholt…).

Also jetzt aber zrugg zu dem was mir hüt undernoh hend. Mir sind einigi Kilometer noch Norde gfahre (bis öpä 66 Grad nördlichi Breit!) und hend denn amene chline Hafe imene Dorf müesse uf üses Fährschiff warte, denn mir hend en Usflug uf ä Insle im Fjord planet. D’Warteziit hemmer irgendwie müesse überbrücke und grad viel isch dörte nid gloffe, sogar ä Suechi nochemene WC hett sich als schwierig erwise (han denn bimene Büro-WC vonere Fischfabrik (hani denn im Nochinein gmerkt wo mir Tür ufgmacht worde isch – welch ein bleibender Duft!) dörfe mini Notdurft errichte). Diä räschtliche Minute Warte hend mir denn mit Steischifere, Vögel beobachte und Qualle zehlä verbrocht.

Endlich isch denn üses Schiff im Hafe igfahre und mir hends chönne bestiege und sind denn au schnurstraks losdüset zur Insle. Dört acho simmer denn grad umgstiege uf es Traktor-Taxi und hend ä Rundfahrt durs Dorf dört undernoh (d’Sehenswurdigkeite sind aber uf isländisch erklärt worde, well usländischi Touriste wiä mir verirret sich eher selte uf das abglegä Stückli Erde Welt…).

Au z’Fuess hend mir denn no d’Natur vo dere Insle entdeckt. Dört hend mir Spannendi sache gseh und erläbt – es hammer Fotosujet (Bluämewiese, schöns Hüsli, Fjord, schneebedeckti Bärge und blaue Himmel) und en Vogelagriff vo Küstenseeschwalben (hemmer denn aber erfolgrich mit Stock i d’Luft hebe, abgwehrt).

Also das Fläckli Erde do isch würklich Naur pur wiä us em Bilderbuech – eifach zum Gnüsse (und das erscht no allei ungestört)!

Zrugg in Akuteyri simmer denn is Schwimmbad (weiss gar nid öbi das scho erwähnt han aber do in Island nimmts mehr sehr gnau mit Körperhygiene vor em Bade und zwor muess mer ohni Badhose a under d’Geminschaftsduschi – findi eigentlich Suberkeitstechnisch gar nid eso schlecht 😉 ), aber nid für lang, well es hett mega viel Lüüt gha und so schöns Bad isch es ebe au nid grad gsi.

Nochem Z’Nacht choche und Esse hend mir üs ins Kino begäh und hend dä Film „Cowboys and Aliens“ uf änglisch inezoge. Zwei dütlichi Unterschied zu üsne Kinos sind mir sofort ufgfalle – erscht mol dä Priis (ein Itritt choschtet umgtechnet ca. 7 SFr.) und denn d’Luusträrki vom Film (glaubs ihri Dezibel-Limite isch einiges höcher als bi us).

So jetzt simmer bettfertig im Zelt und freued üs uf ä erhohlsami Nacht – Guet Nacht!

PS: Das Bild mit dä Holzstange isch ä Irichtig zum Fisch luftztrochne.

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Godafoss und Akureyri
August 102011

Hüt Morge simmer echli spöter ufgstande, öpä so uf diä Zehni – isch jo geschter än ereignisriche Tag gsi.

Denn hemmer z’Mörgelet, es Zelt abbaut und üsi Sache packt. Well mir hend jo widär witär welle und zwor noch Akureyri (heimliche Hauptstadt vom Norde Islands). Doch au uf dere eher churze Strecki (nur zirka 80 km) hetts no es Naturspektakel gha, jo ihr ahnends än witäre Wasserfall – dä himmlisch Godafoss. Ok so cool han en zwor nid gfunde aber er isch ebe sehr schuelbuechmässig ufbaut gsi.

Acho in Akureyri simmer z’erscht an Busbahnhof, well mir üsi Tickets für dä Friitig vo do noch Landmanalaugar hend welle chaufe, doch luut em Agstellte dört segi das im Vornherein nid nötig – ok denn halt nid…

En Campingplatz zmitzt i dä Stadt hemmer au gfunde und sind noch em obligate Zeltufbau einigi km noch Süde gfahre (ok, sogar einigi z’viel – ich glaub dä Flo fahrt eifach gern Auto) um dört echli Wiehnachtsluft z’schnuppere (jo ihr hend richtig ghört Wiehnachte!). Well dört hetts en Garte und es Hüsli geh, wo äs ganze Johr das Fescht gfiret wird – scho recht strange.

Zrugg i dä Stadt, hemmer diä z’Fuess au echli erforscht (ok mir sind eher echli am lädele gsi – au mol widär schön noch soviel Natur pur!).

Am Obig hends mir üs denn au widär emol kulinarisch guet goh loh (und han sogar no was glernt „Peperoni ungleich Paprika“).

So mol luege was mir morn no so astellet. Mir sind jo jetzt no bis am Friitig do und müend eifach am Dunschtig es Auto zruggeh.

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Krafla und Dettifos
August 92011

So erscht mol grosses Sorry, dass i min Blogitrag erscht jetzt verfasse vom geschtrigä Mäntig – ihr erfahred denn no worum…

Also am Morge am 10.00 Uhr CH-Ziit also do scho am Achti han müesse mini Modul vom kommende Semester online bueche – grrrr.. han scho denkt das klappet widär emol nid mit mine Wunschvorlesige, denn diä sind immer eso unglaublich schnell usbuecht! Findi definitv es doofs System!

Noch em erschte morgentliche Ärger, hani denn scho diä nöchscht Unannehmlichkeit übercho und zwor Astoh zum Dusche (und denn no so blöd Beglotzt z’werde vo andere Touris). Ich han mir aber denkt, denn nimi halt es andere Duschhüsli – und es hett klappet han sofort chönne mini Körperpfleg afange (haha ätschi pätsch a diä dofe andere wartente Touris).

Churz denoch simmer au scho los und zwor is geothermale Gebiet vom Vulkan Krafla. Dört hend mir denn diä verschiedene Sache, wiä Lavafelder, Sprudeltöpf und heissi Quelle bimene Spaziergang inspiziert. Leider hend d’Farbe nid eso glüchtet well d’Sunne gfählt hett.

Denoch simmer zrugg zur Ringstross und denn uf Richtig Nationalpark mit dä beidne Wasserfäll Dettifoss und Selfoss. Diä Beide sind scho no spektakulär mit ihrne Fluete a brunem Wasser – vorallem dä Dettifoss („the most powerful waterfall in Europe“ – heee dä gröscht Wasserfall vo Europa isch doch dä schöni Rhyfall!).

Nochher simmer denn echli ines Dilemma grote, well diä witärführendi Stross Richtig Norde is Innere vom Nationalpark isch echli undefiniert gsi bezüglich ihrere Art („isch sie jetzt ä F-Stross, wo mir nöd dörfet befahre mit üsem normale PKW? Bruchts es 4×4-Auto? Oder was?). Drum bini denn halt churzerhand uf em Dettifoss-Parkplatz en Carchauffeur go frooge betreffend dere komische Stross, doch leider hett er nid eso guet Englisch chönne und sini Ahnig isch nid grad gross gsi, was diä Stross abelangt (er hett nume gmeint; „Drive slowly!“ und mit dä Händ atütet, dass sie echli kurvig segi.). Well das nüt würklich brocht hett hani denn no üsere Autovermietig aglütet und mich welle vergwüssere öbs jetzt erlaubt isch mit üsem VW Polo dört durezfahre oder äbe nid – doch diä hend selber öpä genau so viel Ahnig gha wiä dä Chauffeur und hend üs zum öpä gliche Tipp grote. Na supi, denn probieret mir es halt eifach emol!

Diä nöchste 20 km hends denn tatsächlich in sich gha (Spurrille, Schwelle, engi und unübersichtlichi Kurve und denn no Kies, wo chentet bim Auto Spure hinterloh, ah jo nid z’vergesse d’Schoof uf dä Stross…), drum simmer nie über es Fahrtempo vo 25 bis 30 km/h cho – egal hauptsach mir sind heil acho. Ah jo fascht hani no vergesse säge, dass mir au no zuäsätzliche Nervekitzel wegem zu neige gehende Benzin im Tank gha hend 😉

Inmitten vom NP acho hend mir üs denn uf ä ca. 2.5 km langi Wanderig gmacht. Boah, das sind aber scho komischi Felse do i dä Gegend (unsymmetrischi Muster vo Basaltsülene) – selbst d‘ Wüsseschaftler sind sich nonig so einig wiä das hett chönne entstoh. Plötzlich nocheme Ufstieg uf en Hügel hett sich denn au no e Reihe vo rote Sandpyramide zeiget – recht cool!

Und scho isch es widär zrugg zum Parkplatz gange (isch au scho spot gsi und mir hend no einigi Kilometer vor üs gha zum zrugg cho noch Myvatn). D’Strosseverhältnis sind definitiv schwierig blibä, aber immerhin es bitzeli besser worde (oder mir villeicht eifach echli muetiger, well es Tempo isch scho eher gegä 60 km/h gange!).

So um di Achti am Obig simmer denn widär zrugg gsi uf em Campingplatz am See und hend üs denn unbedingt müesse verpflegä (mir hend dä ganzi Tag vom Z’Morge zehrt).

So um d’Dämmerigsziit (wo do unglaublich lang duret! – äs Liecht isch do würklich dä Hammer wenn d’Sunne am Himmel stoht und denn undergoht!) simmer no is Naturbad go bädele – mega lässig bi Sunneuntergang und 5 Grad Lufttemperatur im heisse Wasser (ca. 33 Grad) z’Sitze.

So churz bevors denn ganz dunkel (ca. 23.30 Uhr) worde isch simmer i üsne Schlofsäck und uf dä bequeme Lufti im Zelt verchroche und hend üs dä Träum higeh.

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Der Mückensee – Myvaten
August 72011

Uhi so cool d’Lufti hett ghebet und es isch definitiv ä weichri Nacht im Zelt gsi als au scho – han also guet gschlofe nume hend am Morge früeh mich diä blöde Vogel mit ihrem Gschrei gweckt … grrr!

Noch dä Morgeduschi (mit schwefligem Wasser) und em Z’Morge simmer denn au scho los. Es Wätter isch nid grad eso berauschend gsi, denn dä Himmel isch bedeckt gsi. Mir sind also trotzdem uf üsi Entedckigstour rund um dä Myvatn – z‘ erscht isch en Ufstieg uf än alte Vulkankrater agstande und denn än Rundgang dur schroffi Lavafelder und zum Schluss no än Spaziergang an See mit dä verschiedene Pseudokrater (ui hetts do also viel Mugge gha, sind eim voll um dä Chopf umegschwirrt, aber zum Glück hend si nid gstoche…).

Äs Wätter isch immer besser worde und d’Sunne hett d’Farbe us dä Landschaft usechützele.

Öpä genau am Zwöfli simmer denn widär zrugg bim Camping gsi und hend üs Z’Mittag (mir hend vorher im Supermarkt no noch Griess gsuecht, doch das kennt do niemert, jetzt hemmer öpis Wiisäs Undefinirbars becho) gmach uf em Gaskocher. Well bevors am Morge eigentlich losgange isch hend mir im Touristcenter no für dä Mittag ä Tour in ä Lava-Eis-Höhli buechet, und drum hend mir müesse so gegä di Zwei parat si (bedütet usgstattet mi Chappe und Händsche, well anschinend relativ chalt wird).

Denn isch es au scho los gange, mir sind vomene junge Isländer mit feschtem Händedruck mit sim Cheap abgholt worde und sind denn z’Dritte (hettet eigentlich no meh sölle si doch diä hend diä Sach canclet) losdüst (und wiä schnell über diä Holperpischtene).

Noch rund 40 min. Fahrt simmer amene riisä Lavafeld acho und sind no mit Gummistiefel und Helm mit Stila usgrüstez worde und hend üs denn z’Fuess über es Lavafeld zur Höhli uf gmacht. Detä acho simmer denn dur en schmale (mer passt würklich nur chrüchend dure) Istieg i d’Höhle krabblet. Churz um gseit mir sind uf Iis gloffe und ob üs hett ä Höhlidecki us Lavastei gha – vorallem diä verschidäne Iisskukpture sind scho no speziell!

I dä Höhli hemmer denn nochli mit em Fötelä experminetiert (d.h. mit Liecht mole und Langziitbeliechtige – eini isch glaubs würklich no mega cool worde…) ,well dä Guide isch au en passonierte Hobbyfotograf (mit dä genau gliche Usrüschtig wiä ich) gsi.

Noch rund 1.5 Stund under Tag, hend mir es Sunneliecht widär erblickt und sind denn zrugg zum Camping.

So für dä Obig isch no ä Bestigig vomene Hügel planet um
dört emol en richtige isländische Sunneuntergang z’bestune z’chönne – mol luege, villicht gits jo sogar no ä Liechtspektakel am Himmel hüt z’Nacht in Form vo Polarliechter (hett uf jedefall dä Guide gmeint), bin aber nid so sicher…

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Kilometer fressen…
August 62011

Ou, das isch aber es schöns Ufstoh im Warme und Trochene und denn erscht no ohni Ruggeweh. Au dä Blick us em Hotelfänster het richtih Freud gmacht – ganz grossi blaue Fläcke am Himmel!

Deswäge simmer mit gueter Luune uf dä Ringstross gstartet und hend üs langsam aber stetig (mit einige Kurve und Ufe und Abes) üsem Tagesziil „Myvatn“ gnöcheret. Jo do hend mir einigi Kilometer (250 km) müesse fahre.

Zerscht isch äs dä Ostküste entlang gange dur einigi chlini Fischerdörfer und dere ihrne Fjord. Eis vo dene Dörfer hett öpis Interessants bote und zwor ä mega umfassendi geologischi Sammlig, wo ä hüt scho älteri Dame während ihrem ganze Läbe zämägsuecht hett!

Suscht hend mir uf üsere Fahrt nid eso viel gseh – einigi witeri Flugtier, Schöff und es paar Rösser, d’Landschaft isch aber no ganz hübsch gsi.

Z’Mittag (Couscous-Salot) hend mir hüt bi dem schöne Wätter direkt nebed dä Stross ufemene Picknick-Platz zuebereitet und gnosse.

Uf dä Strecki hend mir denn no ä grösseri Ortschafg durfahre und dört hani mis Glück nomol für d’Suechi nochere Lufti probiert – hett denn au klappet, si isch 1.30 m breit (es hett nume no diä gha) drum liget mir beide jetzt grad druf…
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Noch dä Akunft do am See (Myvatn) hend mir dä Camping ufgsuecht und hend es Zelt ufgstellt und sind denn churzerhand doch no was go aluege – äs noheligende Geothermalfeld mit dä bunte Berge ringsum. Das Ganze hend mir mitere churze Wanderig alles erkundet, hett sich also glohnt, well d’Sunne hett diä ganzi Landschaft schön belüchtet.

So morn luged mir witeri Sache do i dä Region a (mir hend jo jetzt mol 3 Nächt uf dem Camping do buechet).

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Eis und Regen

Eis und Regen

Island

August 52011

Nochem morgentliche Ritual, isch es denn au scho widär witärgange. Üsen erschte Stopp hend mir bimene witäre Gletscher gmacht – isch no cooli Liechtstimmig gsi.

Dänn hend mir bi däre berüehmte Eislagune Halt gmacht (ebefalls direkt a dä Ringstross), und tatsächlich ich han es erschte mol im Läbe chönne so richtigi Iisberge bestune. Mir hettet eigentlich vorgha mitemene Amphibienboot nöcher a diä Iisformatione anezgoh, doch es chalte und nasse Wätter hett nid grad dezuä glade. Defür hani grad chönne ä Ziitrafferufnahm mache vo sich bewegendi und kollidierendi Iisschollene, mol luege wiäs wirkt, wennis denn zumen Film zämäschnidä.

I dä nöchschte grössere Ortschaft Höfn (immerhin ca. 1’600 Iwohner) simmer z’erscht go Bade (es beschti bi dem sch… Rägä) und denn go z’Mittagesse (ich han es erschti mol Hummer probiert, schmeckt nid eso speziell, aber es isch äbä diä Spezialität do schlechthin, dä Dessert isch defür mega usgfalle gsi – en Vulkanusbruch mit allne Finesse und zuckersüess).

Mit vollem Mage simmer denn in Supermarkt um üs mit Food izdecke, welli immer meh Ruggeweh gha han, hani denkt luegi doch gad emol nochere Luftmatratze Usschau, tja denkste, das kenned si do nid (au bi mehrere Aläuf bi unterschiedliche Verkaufsstelle).

Well es Wätter i dä Zwüschedziit würklich Sturmeigeschafte agnoh hett, simmer denn grad witärgfahre und jetzt liged mir do im Trochne und relativ warme Hostelzimmer do in Djupivogur. Jo ihr ghörtet recht für ei Nacht hend mir es Zelt zämäpackt loh (Grund isch einersiits min Rugge und anderersiits es mislerable Wätter).

Dä mornig Tag hend mir nonig eso planet, mir söttet eifach es paar Kilometer uf dä Ringstross zrugglegge, damit mir nöcher zu dä nöchschte Sightseeingpünkt chömmed.

PS: Dä Florian meint, ich sölli no diä verschidäne Vögel betone, wo mir hüt beobachtet hend, nume weissi nid genau eso, was das alles gsi isch;-)20110805-195025.jpg20110805-195045.jpg20110805-195055.jpg20110805-195105.jpg

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Unser erster Wandertag
August 42011

Hüt am Morge simmer denn widär wiä gwohnt so um diä Siebni ufgstande und hend üses morgentliche Ritual (1. Bettzüüg ipacke, Toilettengang, Zeltabbau und schlussendlich Morgäässe…) vollbrocht.

Denn isch au scho widär witärgange und zwor zum gröschte Isfeld vo Island mit all sine verschiedene Gletscher und Bärge. Churz noch em Nüni simmer am Gletscher Skaftafell acho, hend üs Rägefescht agleit und sind losgwanderet uf dä Bärg ufe. Mir hend üs für en Rundwanderweg entschiede, denn so gseht mer eigentlich alli Highlights vo dere Region.

Und so isch es denn au gsi, bim erschte Ussichtspunkt noch rund 1 h Wanderziit hend mir en grandiose Blick uf d‘ Gletscherzunge und sim Vorfeld gha. Denn isch es witär duruf entlang vom Gletscher gange bis zumene witäre Ussichtspunkt, wo mer denn dä gsamti Gletscher inklusive Nährgebiet hett chönne gnüsse!

Als mir diä höchschti Erhebig vo usem Rundweg erreicht hend, sind mir zur andere Bergflanke traversiert und au dört hett mer en hammer Usblick uf Gletscher, farbigi Bergspitze, mäanderierendi Flussdeltas und schwarzi Sanderflächene dörfe beäuge – so han ich mir pur Island vorgstellt!

Au es Fötelä hett widär echli meh Spass gmacht und ich hoffe si sind trotz fählendem Sunneschi öpis worde, mol luege…

Dänoch isch scho widär dä Abstieg agstande und es witere Etappeziel isch dä Svartifoss gsi mit sine schwarze Basaltsüle. Uff hetts do aber plötzlich viel anderi Touriste, well im Gegäsatz sind mir uf em Bärg eher weniger Lüüt begegnät. Egal hauptsach si sind alli weg, wenni dä Wasserfall wett abliechte, und so isch es per Zuefall gsi (dennoch sind üs aber widär mega viel entgegächo) und sogar d’Sunne hett es Gastspiel geh – supi was wett mer meh?

Noch guet 6 Stunde Wandere simmer denn widär im Tal gsi bim Parkplatz bi üsen Mietauto und sind denn grad witär gfahre zum Campingplatz.

Es Wätter übrigens hett definitiv emol mitgspielt und es isch dä ganzi Tag troche blibä, gegä Endi vo üsere Wandertour isch sogar d‘ Sunne widär mol für meh als füf Minute usecho, unglaublich!

Jetzt muessi aber mine alte Chnoche echli Rueh gönne, well ich spür si ächli, aber ich denke das hett nüt mit em hütige Wandere z’tue, sondern mit minere dünne Isomatte, woni zum Schlofe bruche (muess mir mol ä Neueri bsorge).

Bis morn…

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Tag 6 in Island
August 32011

Hüt Morge churz bevor als mis iPhone um 7.15 Uhr (jo tatsächlich mir stönt immer eso früäh uf, well mir sind jo amigs jewiils sehr früäh im Bett (zwüsched 20.00 und 22.00 Uhr), mer chan jo do eh nüt astelle am Obig) glütet hetti, bin von allei verwachet und hans abgschaltet – han denkt ich pfuse no öpä ä Viertelstund, denkste öpä fascht genau ä Stund spöter bini widär verwachet. Tja denn startet mir üsen Tag hüt echli spöter es Wätter hett eh nüt guets verheisst (hett sich spöter am Mittag als Fählischätzig usegstellt).

Am Morge simmer widär vo dä Hauptstross abe und weg vo dä Küschte gfahre und zwor zunere angeblich wunderschöne Landschaft mit Gletscher und Berge (luut Reiseführer), doch es Wätter isch wiä immer gegä üs gsi (Rege und Wind). Aber denn plötzlich als mir einigi Höhemeter mit em Auto zruggleit gha hend, isch ä risä cooli Ussicht uf ä Schwemmebene vomene Fluss gsümt vo schroffe Berge uftacht! Es erschti mol hetts mich recht umghaue, wohrschinlich wills trotz em Rägewätter einigi Farbe i dä Landschaft gha hett. Das Ganze hani denn au mit Freud probiert uf Foti z’bringe (han sogar ä Ziitrafferufnahm mit dä schnell ziehnde Wulche, probiert).

Am Endi vo dä Schotterpiste isch im Tal en Campingplatz gläge und mir hend denn z’Fuess versuecht dä beschribäni Gletscher z‘ finde, doch leider erfolgslos, tja isch halt no schwierig ohni Landcharte und bi mislerablem Wätter. Vor luuter Suechwahn sind mir no fascht mit em PKW i dä Äsche stecke blibä, händs denn aber doch no usegschafft und sind denn widär zrugg zur Ringstross.

Nöchschte Halt ä Ortschaft mitemene unglaublich langem Name, weiss en jetzt immer nonig uswändig, also irgendwas mit Kloster Hof usw. i dä dütsche Übersetzig. Dört simmer erscht mol go Z’Mittag spachtle und dennoch hetts do einigi chlineri Sache geh zum Aluege.

Well dä Wättergott es sehr guet mit üs gmeint hett, hend mir fascht alles chönne z’Fuess bestriite – än chline Wasserfall, ä Gedänkchirche mit historischem Klosterfriedhof, ä Bastaltsteistell und angeblich (mir hends äbe nid gfunde) ä grosses Pseudokraterfeld.

Morn chömer widär sehr noch anen Gletscher…und wönd dört echli wandere (hoffe äs Wätter spielt mit!).

Bis bald…

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Gletscher und Steilküsten
August 22011

Üsen erschte Gletscher hend mir hüt welle go beguetachte und deshalb hend mir widär emol müesse vo dä Ringstroos abe und öpä 5 km ufere Schotterpiste is Landesinnere fahre. Bald isch denn au das ewige Iisfeld hinder emene Hügel uftaucht – ui also üse Alpegletscher sind aber suuberer, dä do isch jo ganz schwarz und dreckig.

Nochdem mir üsen VW parkiert gha hend und üs mit Wanderschueh, Regeschutz und Chappe bewaffnet hend, sind mir uf direktem Weg uf dä Gletscher zuegloffe. Bim Nöchercho, isch es denn klar worde worum das Iis do nid eso wiis isch wiä bi üs – widär emol isch dä europäisch Flugschreck vo Vulkan mit dem komplizierte Name tschuld gsi, denn sini Äsche isch uf em Gletscher au abglageret worde.

Noch dere Gletscherwanderig sind mir denn zrugg zur Ringstroos und Richtig Ortschaft Vik brauset. Dört hend mir denn diä Steilküstene am schwarze Stand beäugt. Ich han denkt ich probier doch emol ä Langziitbeiliechtig mit minere Kamera, damit d’Welle vom Meer eso verwüsched, doch im Nochhinei isch das nid eso än guete Ifall vo mir gsi, well mini Kamera isch samt Stativ echli im Meer go bade! Noch em erschte Schreck und em beinahe Tot vo mim Foti, isch zum Glück es Läbe langsam aber sicher widä zrugg kehrt i das Grät (no einigi Macke hett sie no mit em Azeige vom Fokus uf dä Mattschibä 🙁 ). DAS PROBIER ICH NIE MEH (obwohls cooli Föteli geh hätt…)!

Gegä frühenä Obig hend mir denn dä Campingplatz do in Vik ufgsuecht und üses Zelt widär emol fescht gegä Wind verankeret. Do a dä Reception hetts es erschti mol Problem geh mit em bargeldlose Bezahle mit dä Kreditcharte, drum hend mir üs no isländischi Krone müesse bsorge.

So das wärs gsi für hüt (hans Gfühl mini Blogiträ werdet immer chürzer, weiss eigentlich au nid wieso…?).

PS: Öpis vo geschter hani doch no promt vergesse z’verzelle (villicht wil es zu irreal gsi isch) und zwor hani geschter mini erschte Meter mit eigeständigem Autofahre hinder mich brocht. Isch gar nid eso eifach das mit dene drü Pedale do under em Lenkrad (bini doch fascht hinderschi i d’Lobby vomene Hotel rast, uiuiui…).

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Für diä Nacht hetts ä Sturmwarnig gha für üsi Region, und tatsächlich mir hend es brause vom Wind definitiv ghört, doch dank dä pflanzte Bäum und Strücher, nid a üsem Zelt gspürt.

Nach em churze obligatorische Z’morge und em Zeltabbaue (es isch scho fast zunere Routine worde) simmer los und hend zerscht üs welle im Thermalbad im Ort wäsche, doch mir sind vor verschlossene Türe gstande, obwohl d’Öffnigsziite öbis anders verlute loh hend. Drum hend mir denkt mir probierets im nöchste Dorf, doch au dört dä glich komisch Umstand. Ich han denn d‘ Idee gha, dass es villicht en Fiirtig isch vo dä Isländer und tatsächlich luut Reiseführer isch amigs im erste Mäntig vom August en Fiirtig – tja denn muess üsi Körperpfleg halt ufs erschte mol warte…

Üsäs hütige Sightseeing isch losgange mit em berüehmtberüchtigte Vulkan Eyjafjallayöull und sinere Schwemmebeni, das isch aber nid eso beidruckend gsi, doch hingegä hett sich über em andere grosse Gletscherfeld Myrdalsjökull ä cooli Liechtstimmig igstellt, mega speziell!

Noch dem Abstecher isch es widär zrugg zur Ringstross gange und vo döt zu dä beidnä Wasserfäll Gljufurarfoss und Seljalandsfoss – zwei schöni Naturerschiinige!

Dänn isch es wiiter wider entlang vo dä Ringstross Richtig üsem Übernachtigsort Skogar gange, doch well mir üs immer nonig eso suuber gfült hend und alli Bäder hüt zu gha hend, hend mir dennoch en Gheimtipp im Reiseführer entdeckt und zwor es alts Thermalbad, wo zwor stillgleigt segi, aber dennoch vo dä Isländer no benutzt wird. Mir sind denn vo dä Stross Nr. 1 abzwiegt und ufere schmale Schotterpiste ines Tal gfahre, churz drufabe hend mir müesse usstige und z’Fuess wiiter Richtig Talendi entlang vom Bach (dä Wäg isch recht grob mit dä Äsche vom Usbruch 2010 vom Eyjafjalla bedeckt gsi) wandere. Und wunderlicherwiis aber wohr hend mir es inen Fels bauets Bad gfunde, das hett au no Wasser drin gha, zwor echli grüen aber egal, doch diä gross Froog isch jetzt natürlich no gsi isch es immer no warm? Glücklicherwiis sind mir nid enttosche worde und hend somit seelealei es Bad chönne neh…

In Skogar denn acho sind mir z’erscht go z’Mittagesse (dasmol en Lachs) im örtliche Hotel, drufabe hend mir denn mol was nid Naturnohs aglueget – es Heimatmuseum (mir sind sogar no vom 90-jöhrig alte Mannli, wo diä ganz Sammlig a Alltagsgegäständ zämätreit hett, aquatscht worde). Dört hend mir denn äs eher für üs fremd ahmuetends Stück gfunde – es Bettbrett, was brucht worde isch zum Bettdecki z’schütze und z’verhindere, dass mer us em Bett gheit 😉

Es Zelt hend mir denn direkt nebed em Skogarfoss (island. foss = Wasserfall) ufgstellt und hend denn dä Fall natürlich no besichtigt.

Zum z’Nacht hend mir üs Milchriis mit Öpfelkompott kochät – eifach aber genial!

Mit em Wetter chönd mir hüt eigentlich recht zfriedä si, es isch mehrheitlich troche blibä.

Mol luege, wies morn eso lauft…

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Wasserfälle und Vulkan Hekla
Juli 312011

Ich han diä Nacht eigentlich vorgha dä Geysir nomol bi Sunneufgang z’fötelä und han mir drum dä Wecker uf di Vieri gstellt! Als es denn sowiit gsi isch hani zwor kei Rägä meh ghört uf üses Zeltdach prassle, aber woni us em Zelt usegüglset han, hani leider nüt vo Sunne gseh, sondern en bedeckte Himmel – also hani mich wieder im Schloofsack verchroche.

Am Morge hend mir üs denn bi trochnä Verhältnis uf dä Wäg gmacht zum Wasserfall Gullfoss. Dört acho hend mir festgstellt, dass mir eigentlich no en recht guete Tagesryhtmus hend, denn grad viel anderi Touriste hetts dört zu dere früehne Stund nonig gha – umso besser fürs Fötelä!

Nochher hend mir ä eher usgfalleni Strossekombination zrugg zur Ringstross usgwählt mit einige Umweg, defür mit spannende Sache zum aluege – en wiitere Wasserfall mit prächtige sechseckige Basaltsülenä, es restaurierts Wikingerdorf mit Grashüser, dä Vulkan Hekla (das isch dä Vulkan, wo erwartet wird, dass er bald usbreche sötti, well er längs überfälli isch!) und ä Usstellig dezuä und nid z’vergesse natürlich no diä ganzi schöni Landschaft entlang vo dä Stross…

Bimene Feld und emene einsame Gehört hend mir denn no aghalte und hend üs diä Isländische Rösser echli gnauer aglueget und sind sogar debi vomene alte Mannli kritisch beäugt worde. Er isch denn aber bald uf sonen Gaul gstige und devo Richtig Horizont und mir hend üsi Rössli witär chönne füetere mit feine saftige Grashälm.

Well mir hüt einigi Kilometer (180 km) under d’Räder gnoh hend, sind mir das mol echli spöter geg dä Obig im Campingplatz (üs isch dä Platz do nid eso symphatisch, es isch echli en Ort für Duftliebhaber 😉 ) acho und zwor i dä Ortschaft Hella.

Das wär üsen vierti Tag do in Island scho wieder gsi. Morn stönd wiiteri Wasserfäll uf em Programm.

PS: Muess immer irgendwie luege, dass i zu mim Strom chume, damit i es iPhone und mini Kamera chan lade – imene Thermalbad oder bimene Wohnwage-Bsitzer hanis scho chönne abgeh und lade.

PPS: Mir hend do immer wieder es paar Velofahrer uf usere Strosseroute gseh, aber jedesmol frooget mir üs, wie mer das eim cha atue, freiwillig gegä dä Wind z’strample.

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Pingvellir und Geysir
Juli 302011

Uff, also diä Nacht hetts jetzt widär Chatze gregnet, ganz krass, han so gegä di halbi Vieri i dä Nacht emol müessä dä Wätterbricht studiere uf em iPhone, denn han langsam nämlich Angst übercho, dass üses Zelt, das nümme lang ushaltet.

Und tatsächlich, wo mir denn am Morge so gegä di halbi Achti ufstande sind, isch es emol trochä gsi – mer isch jo mol schnell zfriede au mitemene komplett verhangene Himmel! Nochemene churze Z’Morge hend mir üs denn uf dä Wäg gmacht dä historisch Ort mit dene Vulkanspalte gogä z’inspiziere. Mir sind um diä früeh Ziit no komplett allei gsi und ich han ungestört chönne Bildli knipse ohne Touriste druf…

Guet zwei Stunde spöter isch es denn witer gange mit em Auto Richtig Geysir via Dorf „Laugarvatn“ (See mit heissen Quellen), dört simmer zerscht emol äs erschte mol üsen Tank mit Benzin go fülle und nochli es paar Lebensmittel go bsorge. Denn hend mir beschlosse, well mer no recht früeh im Tag gha hend, im ortsasässige Thermalbad go bädele – hett sogar ä Dampfsauna gha, uf diä isch aber hammer hart heiss gsi und mer hetts nid würklich lang drin usghalte, tja wenigschtens sötts jo gsund si.

Öpä genau um d’Mittagsziit hend mir es beschti Restaurant luut Reiseführer und Tipp us em Supermarkt bsuecht und hend en Tisch verlangt – bin grad echli verdutzt gsi, dass mir nochdem ich es paar englischi Wortbröcke gredt han, mit öschtrichischem Dialekt vom Wirt begrüsst worde sind 😉
Mir hend dört denn en erschte isländisch Fisch (arktischer Saibling) probiert und sind zumenere guete Kritik cho – mega fein! Au dä Dessert hätt sich chönne gseh loh – Schoggimusse mit Wassermelonen und Himbeersauce (ok d’Zuetate sind jo glaubs defür würklich komplett alli importiert worde!).

Mit vollem Mage isch es denn wiiter gange noch Geysir, wo dem Name enzsprechend diä heisse Wasserfontäne z’finde sind.

Nochdem mir am früehe Nommitag sogar es erschte mol so richtig diä isländisch Sunne gseh hend, regnets jetzt do widär in Ströme und drum hend mir diä Geysir nonig würklich bsuecht – es hett jo jetzt eh z’viel Touriste und drum hend mir dä Termin für en Bsuech uf e eher unwirtlicheri Ziit (so 23.00 Uhr oder so…) verschobe, well mir jo eh grad nebeddra do uf em Camping übernachte werdet!

So gegä di halbi Achti am Obig hett es Wetter denn doch no sogar früehner als erwartet, mitere guet stündige Regepause ufgwartet und ich han denn doch nochli chönne dä Geysir go fötelä.

Morn gömmer denn wiiter zumene eher grössere Wasserfall – em Gullfoss.

PS: Ä etwas komischi Eigenheit vo do, wo mir ufgfalle isch, isch, dass do d Chüelregal im Supermarkt grad uf dä ganz Ruum usgwiitet wird, d.h mer mue sich sehr beeile es Joghurt oder d‘ Milch schnell uszwähle, well suscht wird eim relativ in churzer Ziit kalt, brrrrr…

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Nasser Tag 2

Nasser Tag 2

Island

Juli 292011

So diä erschti Nacht ligt hinder üs und ich han sogar recht guet gschlofe obwohl ich zerscht echli Bedänke gha han wege dene hellä Nächt do.

Am Morge simmer denn bi Ziite ufgstande, hend richhaltig z’Mörgelet (Toast, Frühstücksei, Kornflakes und Joghurt) und denn simmer wiiter mit em Auto Richtig Oste.

Ok jetzt muessis eifach sägä dä sch… Rägä nervt gewaltig, mer chan eifach nüt Richtigs underneh! Drum simmer also nume amigs churz usgstige us em Auto churz d’Sehenswürdigkeit go aluege und no es paar Föteli devo mache (also Spass chunnt do nid uf bi so nasse Verhältnis z‘ Photographiere). Also gseh hemmer z’erscht en chline See imene Nationalpark, denn es wiiters Geothermalfeld (erinneret eim immer ganz schnell anen Eiersalot) und schlussendlich no ä cooli Lavahöhli (mir sind aber nume ganz vorsichtig inegange, hend echli Angst gha, dass dä eint oder ander Basaltstei uf üsen Chopf tätscht).

Denn simmer wieder nochenere lange Fahrt dur d‘ Einsamtkeit mit holprige Kiesstrosse (hoffentlich passiert em Mietauto nüt, suscht müend mir denn no defür ufcho) wieder i dä Zivilisation glandet und hend erscht no diä berüehmti Ringstross es erschtemol erreicht.

I dere chline Stadt hend mir üs denn es Mittagesse inere Bäckerei mit Sandwich und emene Hunggabolla (öpis Süässes) gnehmiget.

Denn hend mir in Agsicht vo de no vorhandene Ziit entschidä nochli wiiterzfahre als mir eigentlich für dä hüttig Tag planet händ – mir campieret jetzt im Nationalpark, wo diä historisch Hauptstadt vo Island z’finde isch.

Hüt Obig hemmer aber nüt meh undernoh bi däm blöde Rägä, hend defür es feins Obigesse uf em Gaschocher gmacht (siehe Föteli).

Morn probieremers denn das Ganze do bi hoffentlich trochenem Wetter go azluege.

Guet Nacht, bis gli.

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Godan daginn Island!
Juli 282011

Guten Morgen Island!

Nochdem mir geschter gegä Obig am Flughafe Friedrichshafen acho sind, hend mir hüt Morge früeh us dä Federe müesse damit mir üsän Flug noch Island au verwütschet. Es hett eigentlich alles relativ riibigslos funktioniert, usser dass mir üsäs Zelt als Übergepäck händ müässä deklariere und entsprechend zahle.

Noch rund 3 Stunde Flug (recht müähsam, well mir i dä hinderschte Reihe gsässä sind und somit am wenigschte Platz gha händ) simmer do uf dä Insla im Nordatlantik acho. Uff dä Erdbode isch bi dä Landig lang nid sichtbar gsi, so dick isch d‘ Wulchedecki gsi!

Acho im Flughafeterminal, hämmer usäs Mietauto gschnappet (mir hend sogar es grössers übercho zum gliche Priis, en VW Polo statt en VW Fox) und sind denn abbrauset, ok zerscht hend mir üs natürlich no müässe mit Charte orientiere und hend das noch einige Afangsschwierigkeite (Reykjavik mit Kevlavik verwechseln) au gschafft.

Üsäs erschtes Ziel; dä Supermarkt mit em rosä Sparschweinli im Logo. Dört hend mir üs emol für diä erschte paar Täg mit Esse ideckt, wer weiss wo diä nöchscht Möglichkeit wird si.

Denn isch üsi Rundreis losgange, en erschte Spaziergang a ä Steilküste, en Halt a dä Brugg zwüsched zwei Kontinent, en Ufstieg uf en Lüchtturm, ä Stippvisite amene Vogelfelse und denn no ä Reis mit dä Nase in es Geothermalfeld. Und eis hend mir denn schnell gmerkt, dä Wind isch üsän ständig Begleiter, und was für en Luft! Es Schnufe und Rede wird definitiv nid eifacher…

Denn hend mir gegä Obig en Campingplatz i dä Stadt Grindavik gsuecht und döt üsäs Zelt ufgstellt. Viel anderi Lüt hetts dört aber nid grad, egal…meh Platz für üs.

Den als Abschluss vo üsäm erschte Tag do in Island simmer no i diä blaui Lagune – das Thermalbad do schlechthin. Isch no witzig gsi mit dem spezielle wiisblaue Wasser voll vo Mineralie, mer hett sogar e Schlammpackig chöne is Gsischt schmiere als Anti-Ageing-Mitteli 😉

So jetzt sitzemer do uf em Campingplatz im Essruum und wartet druf, dass es dunkel wird! Hoffenlich wird das überhaupt emol…

So morn gohts wiiter Richtig Oste zur Ringstross.

PS: Dä Verkehr do uf dä Insle isch bis jetzt nid würklich es Problem, denn eigentlich isch er inexistent, 2-3 Autos in 1 Stund!

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