Navigation Menu

So jetzt bini scho fascht wieder im Alltag do i de Schwiiz komplett itaucht. Aber d`Erinnerige sind no sehr präsent und öpis hani unbedingt no müesse mache, erscht denn chan ich mini Zugsreis „abschlüsse“.

Und zwor hani welle wüsse wieviel Kilometer ich zrugg gleit han mit Bahn, Bus und Auto vo Schaffhuuse bis Amman in Jordanien. Hans mit GoogleEarth rekonstruiert (isch natürlich viel Luftlinie debi…) und bin uf ca. 4`500 km cho! Scho no e rechti Strecki, oder?

Weitere Informationen»
Mein Resumé

Mein Resumé

Schweiz

Februar 192010

Also wenni jetzt eso zruggluege uf mini grossi Zugsreis in nahe Oste, darf ich behaupte, dass es eigentlich uf fascht ganzer Linie en volle Erfolg gsi isch.

Alli mini Destinatione, woni im vornherein denkt han, die muessi unbedingt gseh, hani alli chönne bseuche. Han sogar no Ziit gfunde zum einigi Sache zuäsätzlich gogä azluege (z.B. Crac des Chevailiers). Chan jetzt also mit ganz viel neue Idrück zrugg i d‘ Schwiiz cho.

Klar hetts au weniger schöni Ziitpünkt geh uf minere Reis, woni irgendwie han müesse umschiffe. Aber Problemli, wo mer muess löse und Situatione, wo eim nerved und herusforderet ghöred jetzt eifach mol zu sonere Reis is Unbekannte und die sind jo nid würklich störend, sondern mached es gwüsse Etwas us.

Au Enttüschige ghöret zum Reisealltag, au die muess mer irgendwie chönne wegstecke, denn suscht chan mer sich gar nümme uf Neus iloh und denn wirds sehr schwierig.

Ich han würklich sehr viel dörfe erläbe und für das bini sehr dankbar, für was ich aber no meh dankbar bin, isch, dass nüt Schlimms passiert isch. Es git immer sehr viel brenzligi Moment, segs im Verchehr oder im Umgang mit Lüüt.

So jetzt hani gnueg sinniert, möcht eigentlich nume no zum Schluss es paar Highlights und Negativpünkt usegrife, was aber gar nid eso eifach isch. Zu de Highlights ghöred nid eigentlich die verschiedene Sache, won i han dörfe go bsueche, sondern eher spezielli Moment, wie z.B. diä einsami Zugfahrt vo Bukarest noch Istanbul, min Ufenthalt im steinerne Hotelzimmer in Göreme (döt hani ebe grad au no de positivi Entscheid vo minere Matheprüefig erfahre), d‘ Bekanntschaft mit em Bueb im Bus noch Konya oder es Chille im Innehof vo de Moschee in Damaskus.

Zu de Negativpünkt ghöred Situatione, wie d‘ Problem mit em Geld beschaffe, allgemein d‘ Astrengig vom Reise (Hotelsuechi, us em Rucksack lebe, Esse beschaffe, Transport organisiere usw.) oder amigs die mengsmol komische Zämätreffe mit einige Lüüt. Aber ich merk scho jetzt, dass es mir definitv schwieriger fallt, es Negative ufszelle als es Positive, wells im Verglich eifach vernochlässigbar isch.

So also jetzt würklich ganz zum Schluss möcht ich no was zu mim Blog sege und zwor bini erscht emol stolz, dass ich jede Tag han chönne was publiziere und hoffe, dass es eu Spass gmacht hett mit mir echli mitchönne z‘ reise. Aber es isch nid nume für die Diheiblibäne gsi, sondern au en Art Tagebuech für mich selber, denn die Reisemoment, vorallem die Chline, gönd so schnell wieder under, wenn de Alltag dihei wieder Izug ghalte hett und das fändi sehr schad!

Ah jo doch no was Letschtes und zwor merk ich jedesmol wenni für ä längeri Ziit weg gsi bin, wiä guet ich und au ihr es eigentlich hend i de Schwiiz, das vergess ich eifach immer z‘ schnell, well üsi schnell tickende Uhre es gar nid zuelönd es z‘ gseh. Das bestärkt mich au immer meh, in Zuekunft emol i de Entwickligshilf tätig zsi und au Anderne es aständigs Lebe z‘ ermögliche, klar tönt jetzt villicht echli naiv ich weiss, aber träume dörf mer jo, oder?

Istanbul, 19.02.2010
Pascal

Weitere Informationen»
Amman – Istanbul – Zürich
Februar 192010

Unglaublich ihr wüssed gar nid wie früeh ich hüt han müsse ufstoht. Min Flüger startet um 6.35 Uhr und ich han müesse us irgendwelchne für mich unergründliche Umständ 2 Stund vorher döt si. Es Taxi brucht für diä öpä 35 km bis zum Flughafe e gueti halb Stund also alles zämägrechnet bini also um 3.45 Uhr i de Nacht ufgstande!

D‘ Taxifahrt und au de erschti Flug vo Amman noch Istanbul hett riibigslos klappet. Han sogar en Fensterplatz gha und han so chönne en mega schöne Sunneufgang gnüsse (2. Foto).

In Istanbul hani denn rund sechsi Stund müesse uf de Aschlussflug noch Züri müesse warte. Isch e rechti Geduldsprob gsi, han mit de Ziit gar nümme gwüsst wie diä Stunde und Minute am beschte tot z‘ schloh.

Doch au das hani denn irgendwie gmeischteret und so bini um di Füfi endlich uf schwiizer Bode glandet…

Weitere Informationen»
Mein letzter Tag

Mein letzter Tag

Jordanien

Februar 182010

Noch längerem Usschlofe hani denn min letschte Tag vo minere grosse Zugsreis in Agriff gnoh. Welli doch nochli Geld bruche für Dies und Das (2 Übernachtige, Taxi zum Flughafe, Departure Tax, Verpflegig, Souveniers usw.), hani denkt ich probiers nomol mit mine Traveler Cheques. Bin also ine Bank und han gfrooget öb sie die anahmed, doch de jungi Maa am hinderem Büropult hett gseit sini Bank chengi das nid, aber er kennt es paar Lüüt i de Bankbranche und würdi für mich abkläre, wo ich mini Cheques loswerde chan.

Doch noch etliche Telefon, eim Tee und rund 1 Stund spöter hett sich denn abzeichnet, dass d‘ Regierig vo Jordanie beschlosse hett Traveler Cheques nümme azneh, nochdem anschienend vieli Fälschige uftaucht seget.

Also hani halt wieder emol meh ohni Erfolg d‘ Bank verloh und han halt mis Geld bimene Bankomat bsorget, obwohl ich so wieder für dä Bezug e Komission zahle. Bin übrigens no zum geminsame Shopping i de City Mall vo dem Bänkler iglade worde noch sim Fiirobig, han gseit ich überlegs mir no, doch bin denn am Obig glich z‘ müed gsi.

Denn bini echli go shoppe i de Strosse vo Amman, doch irgendwie hani nid eso viel cooli Sache gfunde, entweder hetts mega viel Kitsch gha oder irgendwelchi Chleider „made in China“ – egal. Öpis zum Z‘ Mittag hani denn au no gfunde und bin jetzt wieder zrugg im Hostel.

Muess jetzt no es Taxi organisiere, wo mi morn an Flughafe bringt und au fürs Uschecke vom Hostel muessi no luege wie, well min Flug goht morn 6.35 Uhr und so muessi fascht no zmittzt i de Nacht mich uf de Weg mache.

Es Resumé vo minere grosse Zugsreis in nahe Oste folgt denn morn, well ich han morn en 6-stündige Ufenthalt in Istanbul…

PS: Han scho einigemol müesse merke, dass do in Jordanie es Münze git, wo so en chline Wert hend, dass mer mit ihne gar nid eso richtig zahle chan, sondern sie chömed meischtens als Retourgeld is Portemonnaie und sammled sich döt a.

PPS: Ich bin jetzt scho mehrmols noch Hilf gfrooget worde, wenn irgendöpert Problem mit de moderne Technik (Handy oder Computer) gha hett, sie denket wohl mir sind alles Technikprofis do in Europa oder so 😉

Weitere Informationen»
Das tote Meer

Das tote Meer

Jordanien

Februar 172010

Eigentlich chönt mer jo meine sone Nacht i de Wüeschti würdi sich jo wunderbar zum Schlofe eigne, doch dem isch bi mir nid eso gsi. Do wäred emol diä unliebsame Mitbewohner namens Muggene z‘ nenne, denn hetts aber au usserhalb vom Zelt sich einiges gregt – bellendi Hünd und ratternderndi Güeterzüg.

Noch dere nid so erholsame Nacht, bini denn gegä di Achti ufgstande um au rechtziitig zum Z‘ Morge z‘ cho. Dä isch zwor nid eso riichhaltig gsi wie geschter, aber defür isch es Ambiente supi gsi – bi Sunneschi und sehr agnähme Temperature i de Wüeschti.

Denn isch es au scho wiiter gange (mir hend üs wieder Richtig Norde gmacht), bin natürlich sehr gspannt gsi, was mich hüt no alles erwartet und han mi dementsprechend gfreut. Das isch im Nochhinein leider nid eso guet gsi, well de gröschti Teil vom Tag isch eher echli en Fruscht gsi in verschiedener Hinsicht. Z‘ erscht hetts e mega cooli Sanddünelandschaft entlang vo de Stross gha, doch ich han min Fahrer nid chönne dezuebringe churz azhalte, damit ich es paar Föteli hett chönne mache; es segi do nid möglich wege de Security.

Denn isch endlich es tote Meer in Sichtwiiti cho, mir hend sogar churz aghalte, doch dä schön Küstebereich mit de Salzchruste hani nume vo wiit obe chönne fötele; es isch z‘ gföhrlich zum döt abezlaufe. Es Wadi Mujib hetti eigentlich au es Highlight sölle werde, doch irgendwie hett mich die Schlucht und die Ussicht ufs Delta und tote Meer voll nid überzoge.

Bin denn gang krass gnervt gsi und min Fahrer hett das denn glaubs au gmerkt, drum hani denkt erklär ich ihm lieber wieso ich so hässig bin, verstande was i meine hett er glaubs scho, aber nid würklich welle igseh. Grrrr…

So churz noch de Eis am Mittag sind mer denn imene noble Hotel am tote Meer go Z‘ Mittag esse und denn hani no churz Ziit gha zum am Hotelstrand en Schwumm (jo also das uf em Föteli bin würklich ich!) im Meer z‘ riskiere. Die Ziit hani mir denn aber sehr grosszügig au gnoh – so ächli als Trotzreaktion! Also so richtig schwümme chan mer jo nid im tote Meer, well de Uftrieb isch eifach krass starch, bin am Afang sehr überrascht gsi, mer chan würlich eifach ufs Wasser liege, glaubs do goht jetzt au en Nidschwümmer nid under.

Denn hani au nochli gsünnelet und han so vor mich her denkt, dass ich jo scho bald wieder mit Chappe und Händsche im Schnee umestapfe, wenni übermorn zrugg i d‘ Schwiiz chume – ou nei hani eigentlich nid so Luscht dezue.

Zrugg in Amman, hani denn wieder es Zimmer im Sydney Hostel gnoh für die letschte zwei Nächt und morn wird ich wohrschinlich nochli go shoppe, Souveniers, Mitbringsels und so…

Weitere Informationen»
Wadi Rum – die Wüste
Februar 162010

Au hüt han ich mir de Sunneufgang und di entsprechend guete Liechtverhältnis nid wolle entgoh loh, obwohl das wieder gheisse hett früeh us de Federe (ca. 6.15 Uhr). Han denn direkt mit em Lift ei Etage höher als mis Zimmer chönne und bin denn sofort uf de Dachterasse gsi und han so en phänomenale Blick über diä jetzt schön belüchtete Gebirgszüg vo Petra gha. D‘ Hotelbsitzerin hett mir sogar no Tee und O-Saft zu dem morgentliche Spektakel brocht, well sie mi ebe grad gseh hett, well sie döt obe ihres Büro hett.

Nochher bini denn nochli go ligge, aber schlofe hani nid würklich wölle, sondern han nochli Musig glosed. So gegä di Nüni bini denn wieder usem Bett kroche und han nomol e Duschi gnoh, wells jetzt warms Wasser gah hett.

Bin denn abe i d‘ Lobby um Z‘ Morgeesse, doch es isch leider niemert ume gsi, hett echli es Missverständnis geh betreffend de Ziit vom Früehstück. Han schlussendlich glich eis übercho und was für eis (vo Kornflakes, Fladebroot, Joghurt, Falafel, Hommos über Chäs bis hin zu Eier) und z‘ spoot sind mir au nid abgfahre Richtig Wadi Rum.

So gegä Mittag sind mer denn acho inere wüestehafte Gegend – em Wadi Rum. Han denn dörfe e zweistündigi Jeepfahrt gnüsse quer durs Tal. Isch mega heiss gsi, aber unglaublich beidruckend – e Wüeschti fascht wie us em Schuelbuech mit Düne, Felse, Wasserläuf und verdorrte Bäum. Scho hammer zu was d‘ Natur alles fähig isch…

Han denn au no druf bestande, dass ich doch einigi Schritt selber i dere Wüesti chan under mini Füess neh. Isch zwor nid grad mega wiit und aspruchsvoll gsi, aber mer chunnt doch es Feeling über wies eso isch i de Wüesti underwägs zsi. Ich hett no gern einigi Ziit meh i dem Reservat verbrocht und d‘ Ziit dezue hetti jo au gha, aber es nötige Chligeld hett gfehlt (die nehmed do d‘ Touriste scho us!).

Denn hani mis Zimmer, ah nei falsch ich meine mis Zelt bezoge und han mich denn gmüetlich ine Küssiecke underem grosse Ufenthaltszelt gleit und eifach emol echli mit Musig schön chilled und mini ganze Erlebnis vo minere grosse Zugsreis in nahe Oste Revue passiere loh.

Für de Sunneuntergang bini denn no mit mim Führer und wiitere zwei japanische Touristinne und ihrem Führer en nahe Berg ufekletteret, um so e besseri Ussicht z‘ ha. Ich bin denn nochli meh umekletteret, au echli höher oder ringsum de nöchsti Spitz, welli ha nochli meh welle gseh – hett sich au definitv glohnt.

Nochem Z‘ Nacht, hetts denn no typischi Touristeunterhaltig (irgendwie scho chli lächerlich di ganzi Sach, aber de meischte Touriste gfallts halt und de Manne do au wells öpis z’gseh git betreffend nid verhüllter Fraue…) geh mit Tanz und Musig – ok, denn machi halt au echli mit. Insgesamt sind mer aber nume öpe 9 Touriste gsi, also sehr agnehm im Gegesatz zu gester in Petra.

So und jetzt ligi scho uf minere Pritsche i mim Schlofsack im Zelt und tippe ebe de jetzig Tagesbricht is iPhone.

Weitere Informationen»
Indiana Jones lässt grüssen – Petra
Februar 152010

Hüt isch es also losgange zum grosse Sightseeing do in Jordanien. Bin am Morge gegä Achti vom Hostel (han übrigens geschter no es Problem mit de Heizig gha bzw. de Klimaalag, sie isch no gar nid eso richtig agschlosse gsi, hett denn aber öpert no gamcht uf e Kamikaze-Art, joh nid as Kabel cho…) abgholt worde (de Fahrer isch z‘ erscht bim 4-Sterne Sydney Hotel gsi und erscht denn bi mim Sydney Hostel) und denn sind mer au scho Richtig Süde düst uf em Desert Highway und tatsächlich er macht sim Name alli Ehr, denn es isch würklich e breiti schnurgeradi Stross zmitzt dur e grossi flachi bruni Steiwüeschti.

Noch guet 200 km und einige Grad meh uf em Thermometer (scho fascht summerlich) sind mer denn i dem eigentlich chline Städtli Petra / Wadi Musa acho. Glaub öpä 90 % devo isch nume do wege de Touriste. Nochdem ich im Hotel ichecket han, hani mi denn au scho mit mim persönliche Führer uf de Weg dur d‘ Schluche und Felsformatione vo Petra gmacht. Mega cooli Landschaft würklich einmalig und vollkomme gerecht eis vo de neue siebe Weltwunder! Nume hetts leider uf villi Touriste gha, e richtigi Menschemasse hett sich dur die engi Schluchte zwängt.

Und plötzlich tata! Ich stand vor de Kulisse vom 2. Teil vo Indiana Jones – d‘ Treasury (1. Bild). Scho unglaublich imposant und vorallem unvorstellbar, dass das alles nume vo Hand gschaffe worde isch! Han aber gli gmerkt, dass im Film recht trickst worde isch…

So gegä Mitte vom Nommitag hani mi denn vo mim Führer verabschiedet und bin denn uf eigener Fust los zum en Ussichtspunkt (ok so allei bini denn au wieder nid gsi, denn die Menschemasse isch au no do de Berg duruf kraxlet). Obe acho bini eifach mol anegsesse und han alles echli beobachtet, han mir recht viel Ziit loh, welli erschtens, erst am halbi Sechsi dunne vor em Igang mit mim Fahrer wieder abgmacht han und vorallem zweitens, well ich uf bessers Liecht fürs Fotografiere gwartet han.

Das isch denn au so gegä spote Nommitag cho und so hani mi mit minere Kamera griffbereit zrugg zum Usgang gmacht (ca. 6 km). Isch scho krass d‘ Masse a Touriste hett zu dere Ziit rapid abgnoh und es isch eso viel agnehmer worde.

Bin den au churz vor em Idunkle wieder dusse gsi und so zrugg is Hotel gange. Döt hani eigentlich vor em Z‘ Nacht no schnell welle dusche, denn ich han scho einiges gschwitzt 😉 doch das hett leider nid eso welle klappe mit em warme Wasser – tja denn halt nochem Esse.

Es Esse isch also sehr speziell gsi, ich glaube halt wieder typisch uf Touriste probiert azpasse – isch halt glich besser wenn mer allei und somit direkt under de Iheimische underwegs isch! Nochher bini no zumene Bier iglade worde a de Bar vomene Typ, doch han jo nid würklich gern Bier, han aber was anderes feins gfunde – italienische Liquer. Han denn vo ihm erfahre, dass er dunne in Petra Souvenirverchäufer isch und er hett mir sogar einigi vo sine Betriebsgheimnis verrote (krass er verchauft Hüet und Tüecher für 15 JD, wo im Herstelligsprozess bzw. Ichauf nume 1.5 JD chostet – er verdient also es 10-fache!).

Gli hani mi denn au wieder verabschiedet, welli würklich müed bin vom viele Laufe und han denn im Zimmer nomol mis Glück mit de Duschi probiert – tja denkste, hüts wird chalt duschet. Wir ich morn denn no beastande bi dem vile Geld woni für die Tour zahlt han!

So morn gots würklich ab i d‘ Wüeschti – em Wadi Rum.

PS: Han hüt es erschte mol wieder dütsches Fernseh sit minere Abreis chönne luege (ZDF, ARD und SF Info).

PPS: Han jetzt grad echli früschi Chleider zum Versaue, well ich mir das Ganze han müesse Iteile mit em Chleiderwechsle, welli jo nid würklich han chönne wäsche und am Afang bini anschienend zu sparsam gsi mit em Wechsle.

PPPS: Bin defür mit em Speicher für d‘ Föteli knapp dra, wird wohrschinlich grad lange, hoff ich.

Weitere Informationen»
Amman unter der Lupe
Februar 142010

Hüt hani eigentlich vorgha uszschlofe (ok es erschte mol bini eh so gegä di Füfi am Morge gweckt worde und zwor vom tägliche Muezzinruef, find das no hart vorallem wennd nid Moslem bisch und denn immer vo dem beläschtiget wirsch, well es isch würklich lüüter und vorallem unagnehmer als üsi Chilegloggene – verstand jetzt üses Abstimmigsresultat betreffend Minarett), do plötzlich am halbi Nüni hett es Telefon i mim Zimmer glütet und mich us em Schlof grisse. Chönd drü mol roote wers echt gsi isch, jo genau dä Ibrahim de Touristeabschlepper vo geschter – han doch gahnt nomol vo ihm z‘ ghöre. Er hett sich welle erkundige wie ich mich jetzt entschiede hegi betreffend em Sightseeing mit ihm. Han ihm denn mit Freud en Abfur chönne erteile, indem ich gseit han ich gängi mitere profesionelle Travel-Agency.

Hoffe bin ihn jetzt endlich los. Nochenere heisse Duschi (währed de Nacht wirds ebe scho no recht chüel und die meischte Hotels hend ebe nume Klimaalage won nid so super heized wie e normali Heizig) bini denn abe a d‘ Reception und han nochem Breakfast gfrooget, sie hett denn ihrem glaub einzige Agstellte aglütet und de isch denn au cho und hett agfange was meche i de Chuchi – die ganzi Sach bzw. es ganze Hotel isch mer sehr suspekt vorcho.

Drum also so schnell wie möglich uschecke! Han denn churz no imene andere Hostel aglüte und gfrooget öbs no es freis Zimmer hend – hends no gha. Die Dame a de Reception (isch glaubs Chefin persönlich gsi, mega mysteriös und unsympatisch) hett denn no d‘ Frechheit gha mich z‘ frooge was ich jetzt mach mit em Sightseeing und vorallem wie tüürs jetzt segi mit em Reisebüro! Han zur Antwort nume mit de Schultere zuckt, hallo das goht die doch en Füechte a. Han scho gmerkt die stecket doch alli (Hotel und Ibrahim) mitenend under einere Decki.

Han mi denn uf d‘ Suechi noch dem neue Hostel gmacht und zwor mitem Taxi (de erschti Taxifahrer hett mich gar nid mitgnoh, nochdem ich gseit han woane ich möcht, well er es ebe gar nid weiss wo das isch…). Min zweite Versuech hett emol vielversprechend agfange, aber noch öpä enere halbe Stund und einige mol Frooge nochem Weg bi de verschiedenste Lüüt (Passant, Ladebsitzer, Taxifahrer, Gschäftsmaa, Polizist, Verkehrskadett usw.) hani gmerkt das chunnt nid guet. Und so isch es denn au gsi, mir sind fascht gschlageni 2 Stund dur di ganz Stadt kurvet ohni jegliche Erfolg. Mann das chans doch nid si, dass mer do eifach Taxi fahrt ohni zwüsse was wo isch, hani denkt. Han mich denn selber au no als Navigator probiert, doch das isch natürlich u schwierig inere fremde Stadt und dezue no vieli unbeschrifteti Strosse.

Denn bini endlich ufe super Idee cho (leider viel z‘ spoot) und zwor hani ihm gseit er sölli im Hostel alüte und die chönd em denn uf arabisch erkläre wo sie stationiert sind. Hett er denn au gmacht, nochdem er no e neui Prepaidcharte go chaufe isch. Zu guter Letzt sind mir denn au bim Sydney Hostel acho.

Han denn ganz schnell mis Zimmer (isch zwor nume 1 Stern Hotel und nid 2 wies andere, aber es isch viel amächeliger!) bezoge, well ich han jo dur die irre Taxifahrt viel Ziit verlohre zum d‘ Stadt go aluege.

Bin drum denn grad wieder los zum es Taxi go sueche (han zwor nid welle, aber de Hostelbsitzer hett mir versicheret, dass sie dä Igang zur Citadelle kenned – han aber glich zur Sicherheit verlangt, dass er mir es ufschriibt in arab. Schrift und au no es Visitechärtli vom Hostel mitgit.) um zur Citadelle, es Wasserreservoir vo de Römer ufem höchste Hügel, z‘ cho. Doch han grad keis Freis entdeckt, defür endli mol es asprechends Restaurant, drum hani mi umentschiede zerscht go Mittag esse. Isch denn au mega fein gsi und han erscht no gratis es Stuck Chueche übercho, well anschienend öpert drinn im Lokal (bin ebe dusse ufem Balkon gsesse, wells so schöns und vorallem warms Wetter (ca. 25 Grad) gsi isch) Geburri fiiret.

Nochher hani aber würklich müesse pressiere well sie es Reservoir am Vieri schlüssed. Han also wieder nochemene Taxi Usschau ghalte, doch alli sind scho bsetzt gsi. Doch plötzlich hett en normale PWK ghalte und zwei Manne hend gfrooget, wohi ich denn möcht? Sie hend mi denn gratis döt ufe vor dä Igang broocht – sind zwei gspässigi Vögel gsi, de einti isch Awalt und de Anderi isch bi im irgendwie im Büro agstellt.

Vo dobe hett mer denn würklich en super Usblick über fascht ganz Amman gha – die Stadt isch eifach dicht über Hügel und in Täler baut worde, recht ungwöhnlich für üsi Verhältnis, aber doch glich no cool…

So jetzt bini wieder zrugg im Hostel, han mir no öpis (vorallem Süesse; es hett nüt anders gha) zum Z‘ Nacht kauft imene chline Supermarkt und grad hani no mit minere reizende Reisebürofrau telefoniert. Wird morn um di Achti abgholt vo mim Fahrer und denn gohts los is Landesinnere, bin gspannt…

PS: Mega viel Lüüt (vorallem d Manne) rauched do, mir hett mer scho es paar mol au e Zigi aboote.

Bildkommentar:
1. Blick vo de Terasse vom Resti us
2. Panorama vo der Citadelle us (di gröscht frei wehendi Flagge vo de Welt isch do z‘ gseh!)
3. min Z‘ Nacht vo hüt

Weitere Informationen»
Welcome in Jordan

Welcome in Jordan

Jordanien

Februar 132010

Öpä am Sechsi hani am hüttige Morge müesse ufstoh, damit ich de Bus no rechtziigig verwütsche. Nochemene ganz churze Z‘ Morge bin denn au grad is Taxi igstiege und Richtig Bushof grast (ok am Afang hani mim Fahrer irgendwie müesse klar mache, dass ich unbedingt pünktlich döte si muess, well jo nume 2 Büs pro Tag noch Amman fahred).

Hett denn au klappet und so bini in Bus igstiege. Ok bis jetzt hett alles noch Plan klappet, doch denn hett es Unglück gli wieder zuegschlage. Ich han alli mini syrischi Pfund usgeh, well es jo verbote isch diä Währig uszführe, doch am Zoll hends denn vo mir mol wieder Geld welle und zwor für diä sogenannti „Departure tax“. Perfekt, dä Pascal stoht a de Grenze im Nirgendwo und sötti öpis zahle zum usezcho us Syrien!

Ok, also hani irgendwie e Lösig müesse finde, well helfe hett mir niemert welle, drum bini in Duty Free Shop ghetzt (han jo nid gwüsst, öb de Bus nid eifach ohni mich defür mit mim Gepäck witerfahrt) und han de ageblich einzig ATM-Bancomat gsuecht, han en au gfunde. Also z‘ erscht mini Maestro-Charte drigsteckt – chunnt direkt wieder use – und denn halt em Mami ihri Kreditcharte – doch es gliche. Han denn nomol versuecht öpert um Hilf z‘ bitte, doch anschienend kenned die Nöchsteliebi nid.

Zimlich hässig bini denn zrugg zum Bus und döt hett mi denn no de Fahrer zämägschisse, wo ich denn segi. Han ihm also mis Problem erklärt, doch au er hett nume gmeint, denn müessti halt mis Gepäck schnappe und zrugg uf Damascus fahre, welle de Bus müessti wiiter mit oder ohni mich.

Schlussendlich hani denn chönne Dollars vo mim japanische Mitfahrer leihe und so han au ich d‘ Quittig zum Verloh vo dem Land erhalte – eigentlich e Frechheit nomol Geld z‘ verlange nochdem ich scho han müesse es Visum zahle!

So gegä Mittag sind mer denn au in Amman acho und döt hani z‘ erscht mol wieder müesse Geld beschaffe zum au mini Schulde chönne s‘ zahle. Dä Japaner und ich sind denn mitem Taxi ins City Center zum döt es Hostel z‘ finde. Üsen Taxifahrer hett üs unbedingt „sini“ Hotels wölle zeige, nochem dritte mol Zimmer aluege (1. mega gruusig, 2. us mim Reisebeuch – leider voll), hani denn gnueg gha und eifach zugseit obwohls nid würklich so supi isch – dä Japaner isch denn ines Anders gange.

Ich han mi denn no berote loh vom Taxifahrer (wohl eher ein Touristenabschlepper) betreffend em Sightseeing do in Jordanien. Aber sis Agebot hett mer überhaupt nid passt (viel z‘ tüür) und er isch eh nid grad sympatisch gsi. Er hett sich denn plötzlich au verabschiedet, nochdem er gmeint hett, er hegi jetzt scho gnueg Ziit mit mir verbrocht und ich hegi jo sini Visitecharte.

Uff, endlich weg. Han mi denn wieder selber uf de Weg gmacht und zwor is Ministerium für Tourismus, leider z‘ Fuess (well ich han, nochdem alli eh nume mis Geld wönd, entschiede kei meh z‘ geh!), denn es isch mega wiit gsi! Woni acho bin, hend mi en Militärjunge und en alte Maa in Empfang gnoh, doch leider wieder mol nume uf Arabisch. Sie hend mir überhaupt nid chönne helfe (han doch nume es paar Tipps wölle ha, wie mer a die verschiedene Ort am beschte chunnt, well glaubs de öffentlich Verkehr i die Touristeattraktione nid fahrt) und das im Ministerium für Tourismus!

Noch einige verschiedene Versüech (nomol erkläre, irgendwohi telefoniere usw.) hett mir denn de englischsprechende Maa vo de IT chönne helfe und hett per Telefon au e Adresse vomene Reisebüro usegfunde. Fründlicherwiis hett er mich sogar denn no döt anebrocht mit sim Auto, wells anschienend eh grad uf sim Weg zu sim bald startende Kurs (Grafikdesign!) segi.

Im Büro acho hani denn mich gründlich berohte loh (fascht 2 h lang) über die verschiedenschte Möglichkeite, schlussendlich hani denn müesse e Privattour bueche, well d‘ Gruppetour amigs am Frittig startet. Isch wohrschinlich jetzt viel tüürer als i de Gruppe, aber egal ich gang diä ganzi Sach eh nume eimol i mim Lebe goh aluege und mini Luscht und vorallem mini Nerve sind nüme strapazierfähig um die ganzi Sach allei z‘ organisiere, irgendwenn isch gnueg 🙁

So jetzt seht min Plan für die letschte paar Täg eso us: Morn gangi allei gogä d‘ Stadt Amman aluege und am Mäntig startet mini 3-tägigi Tour zu dä Hauptattraktione (Petra, Wadi Rum und Dead Sea) vo Syrien. Und am Dunschtig bini denn nomol de ganzi Tag do in Amman bevors am Friitigmorge mit em Flugi zurgg i d‘ Schwiiz goht.

Bildkommentar:

1. Halt mit dem Bus vor einigen Shops
2. diä spezielli Bauwiis vo Amman

Weitere Informationen»
Damascus – Amman
Februar 122010

Han jetzt grad no was im Netz gfunde über d‘ Strecki vo morn vo Damascus noch Amman. Hett de Maa vom Bahnhof Hama doch recht gha er hett gseit, dass dä Zug gar nümme fahrt noch Amman.

Zum Glück hani vo Vornherein mich für de Bus entschiede, han mer so einige Ärger erspart 😉

Update: Damascus-Amman train suspended indefinitely… It may never run again.
My wife and I took this train in late 2005, but by mid-2006 it was reported that it was no longer running because ’something is broken‘ – Syrian tank manoeuvres destroying the tracks, according to one source. This train is still cancelled, as at January 2010. Reports from Damascus in February 2008 said that the track was being repaired with the work due for completion in maybe September 2008. The train has not resumed, even though a news report dated 28 October 2008 suggested that a weekly train might resume between Damascus & Zarqa (20km from Amman) in November 2008. If you have any feedback about this train, positive or negative, please e-mail me! In the meantime, you’ll need to use the Damascus-Amman bus service.

Bildkommentar:

Das isch mini Busunternehmig womi morn noch Amman bringt.

Weitere Informationen»
Damascus – Hauptstadt Syriens
Februar 122010

De hüttig Morge hani noch dem Stress vo geschter wieder eher gmüetlich gnoh. Nochem Z‘ morge bini denn use um mich villicht doch no mit Damascus a z‘ fründe.

Mis erschte Ziel wäri eigentlich en Markt für Frücht und Gmües gsi, doch ich han mi wieder echli verlaufe (und wieder nirgends es Strosseschild zum Oriertiere mit em Plan). Hans denn gli uf geh dä Markt wiiter z‘ sueche, well er wohrschinlich eh nid eso gschäftig gsi wär, well hüt jo für d‘ Moslems Sunntig isch und somit d‘ Läde alli zue hend.

Defür isch umso meh d‘ Post i de Old City abgange, wells do einigi Moschee hett und dä Moscheegang zumene Sunntig ghört. Bin denn echli dur die enge Gasse gschlenderet und han desöftern wieder emol Problem gha mit de Orientierig – aber egal isch würklich z.T recht idyllisch i dene Gässli zwüschd dene uralte Hüser.

Ah jo han fascht no vergesse verzelle, dass ich hüt morge bim Alege, es erschte mol han chönne uf mini Fliesshose für drunder getrost verzichte, wells dusse wunderschöns Früehligswetter isch mit bis zu 18 Grad.

Han denn gegä Mittag es Restaurant gsuecht und han schnell eis gfunde, doch erschtens hetts nüt Gschieds uf de Spiescharte gah und zweitens bini nid würklich bedient worde und drum hanis Lokal schnell wieder verloh. Zum Glück well es zweite Restaurant hett mir hammer feins Esse uftischt – traditionelli syrische Gricht (siehe Foto). Nochdem ich fascht platz bin, hani no en exklusive Zuegang zur Dachterasse übercho und han so echli en chline Überblick über d‘ Stadt erhasche.

Nochem Z‘ Mittag bini denn es Ticket für die behrüemti Moschee go poschte und han denn au chönne ine. Im Innehof hetts mega viel Lüüt gha, vorallem viel Familiä mit irne chline Chinde. Hans als eso e entspannti Atmosphäre (do chunnt mer scho chli is grüble, wenn mer immer vo dene News ghört über „unfriedlichi“ Moslems und so, es isch eher es Gegeteil de Fall!) gfunde, dass ich au irgendwo in en Egge ghocket bin und han denn dem bunze Triibä einigi Ziit zueglueget.

Noch einiger Ziit hani denn aber Gsellschaft becho vomene 28-jöhrige Elektroniker. Mir hend denn fascht zwei Stund i dem Innehof mit Quatsche (vorallem über Geld, Religion und Unterschied in Partnerschafte hend mer gredt) verbrocht und sind denn no zämä i d‘ Moschee selber, well das hani bisanhin no gar nid gschafft. Also de Innehof hett mir viel besser gfalle als denn es Innere vo de Moschee selber!

Nochher sind mer denn no en Tee go trinke und er hett no Wasserpfiife graucht (han natürlich au müesse probiere – hett eifach süess noch Öpfel gschmöckt). Wos denn langsam dunkel worde isch hani mi denn vo ihm verabschiedet (natürlich nid ohni üseri Emailadresse usztuusche 😉 ) und han mich zrugg zum Hotel gmacht.

Uff, han debi fascht no vergesse, dass i no Geld muess ha zum es Hotel zahle. Jo jo das isch do ebe eher e Glücksach öper zu Geld chunnt oder nid, nochem öpä 5. Automat hetts denn wölle klappe (hoffe han richtig umgrechnet vo Euro i syr. Pfund).

Jo das wär also scho min Tag gsi do in Damascus, han en zwor friedlich gfunde, aber eso lässig findi die Stadt au wieder nid.

PS: Grummel, irgendwie schaff ich es eifach nid über die Astarrerei hin weg z‘ luege, weiss nid wasi söll mache, allne zrugg lächle goht eifach nid suscht hani en Chrampf i mine Lachmuskle und es ignoriere chani irgendwie au nid – das Land bruucht eidütig meh Touriste 🙂

Weitere Informationen»
Palmyra und die Wüste
Februar 112010

Au hüt hett min Wecker wieder emol sehr früeh glütet, well ich han vorgha dä Sunneufgang (do öpä um 6.24 Uhr Lokalzeit) über dere wüeschtehafte Landschaft do in Palmyra z‘ fötele. Bin denn au ufgstande und bin use uf d‘ Strosse, alles no vollkome still gsi und kein Mensch z‘ gseh. Do hani schnell müesse feststelle, dass es Wetter nid eso mitspielt (Cirrostratuswolke) und dass ich mich i de Umgebig überhaupt nid uskenne. Also schnell zrugg is Hostel, doch eifacher gseit als gmacht, denn beinahe hettis nümme gfunde, so ganz ohni Plan.

Nochem zweitemol ufstoh hüt (bin nochher ebe nomol öpe es Stündli go pfuuse) isch es denn au losgange mit em erkunde vo dene römische Überblibsel (Gräber, Strosse, Türme usw.) do in Palmyra. Isch scho no idrücklich wenn mer denkt, dass die Steimuure unglaublich alt sind und dass do irgendwenn emol e grossi Kultur gsi isch.

Uf minere Sightseeing-Tour hani no öpert fascht Glichsprochigs troffe und zwor e dütschi Nautik-Studentin. Sie isch eigentlich au älei underwegs, nume hett sich jetzt en syrische Maa a sie here gheftet – schief!

Uf em Weg zur Zitadelle, wo wiederum mol ufem höchste Hügel vo de Umgebig isch, hett min Taxichauffeur plötzlich öpis uf arabisch gschwaflet und denn uf e Schafsherde zeiget, wo grad under de Ufsicht vomene Beduine am grase isch. Ich han natürlich im erschte Moment nid würklich verstande was er meint, doch als er usgstige isch mitemene Glas i de Hand, hetts mir langsam demmeret. Spötischtens als er und de Hirt emene „spezielle“ Schöfli hinedrigrennt sind, isch es mir klar gsi – ich söll frischi Schafsmilch probiere! Na super… Zum Überfluss hetts grad au no en Schuss frischi Ziegemilch dri geh. Han denn au us Astand probiert, well sie hend jo immerhin mega lang gha bis es Schaf überhaupt verwütscht hend. Aber so würklich wohl isch mers nid gsi bi dere Sach (sie isch natürlich no lauwarm gsi und es paar Hörli hetts au no drin gha – Iiiii…).

Uf de Zitadelle obe acho hett mer en hammer Blick über d Gegend do gha, leider isch es es bizeli disig gsi.

Bevor ich mich denn mit em Bus uf de Weg Richtig Syriens Hauptstadt gmacht han, hani mi no müesse mit Proviant idecke. Bin drum bewaffnet mit en Wörterbuech durs Dorf gange und han so min Z‘ mittag mit alles arabische Wörter zämegsuecht – isch no witzig gsi, sie hend mi z.T sogar verstande.

Diä öpä drüstündigi Busfahrt isch eigentlich ribigslos von Statte gange, nume hani echli z‘ warm gha uf dene Ledersitz. Ah jo und drü Mädels sind sehr neugierig gsi und hend mi mit Frooge glöcheret.

Was mer au no ufgfalle isch wered dere Fahrt, dass es Betriebssystem Windows uf arabisch spiegelverkehrt zu üsem dargstellt wird – so luschtig – well sie jo au vo rechts noch links lesed.

Acho do in Damascus, hetts irgendwie nümme eso welle klappe. Z‘ erscht hett min Taxifahrer, wo mich eigentlich vom Bushof zum Hostel bringe hett sölle, eifach mini Underkunft nid welle finde (ok isch jo nüt Nues, aber glich komisch, well er als Taxifahrer hett müesse d‘ Fuessgänger frooge). Denn acho im Hostel hani müesse erfahre, dass es kei freii Zimmer meh hett (Mann, es isch doch Nebedsaison!). Also ab zum nöchste Hostel, das isch zum Glück nid wiit entfernt, doch au das hett nüt meh Passends für mich gha und au min dritte Versuech isch erfolglos blibe. Also hani denkt bevor ich mich jetzt z‘ tot latsche mit min ganze Gepäck, lüt ich z‘ erscht a bi de Hostels und frooge noh. Hett denn au schlussendlich klappet mit eim, leider hani no recht wiit müesse laufe und es isch es biz türer.

So mini Stimmig isch nid grad de hammer gsi. Aber es isch no besser worde, well ich han jetzt no welle vor em Fiirobig binere Bank mini Travel Cheques go ituusche. Doch noch de vierte Absag in verschiedenste Banke, hani denn no de Tipp übercho es chönnti imene noble Hotel funktioniere. Also bini döt ane, doch denkste, nei in Syrien wett anschienend niemert die blöde Cheques ha! Do bini also fascht platz vor Wuet. Han de Hotelmanager verlangt, han sie uf schwitzerdütsch zemegschisse, doch hett nüt brocht.

Recht hässig hani mi denn uf de Weg zum andere Bushof gmacht, woni mis Ticket uf Amman für dä Samschtig chaufe sötti. Jetzt hett mi glaubs alles gnervt, es Starre vo de Lüüt, es ewige Verhandle um de Priis vom Taxi und weiss au nid no was. Han glaubs i sebem Moment min Tüfpunkt erreicht vo minere Reis. Acho im Bushof isch es nid besser worde, bin usgstiege und als i „Amman“ gseit han, hends mer scho wieder welle es Taxi abüte zum döt anecho, hallo weisch wie tüür, wells anschienend emol wieder kein Bus meh git. Als sie gmerkt hend, dass ich gar nid meh hüt Obig wett goh, hett sich s Missverständnis schnell klärt – klar hetts no en Bus, au für dä Pascal us Swisra.

Woni mis Billet denn i den Täsche gha han, bini wieder mit em gliche Taxifahrer zrugg (mir sind üs zu dere Ziit immer nonig einig gsi über de Priis für die Fahrt), do hani Huger übercho und han spontan ihm irgendwie chönne erkläre, dass ich en Falavel (han ebe gescht Obig in Palmyra min erschte gha und er isch ebe recht fein gsi) wett, öb er echt wüssti wos i de Nöchi vo mim Hotel en Stand oder so hett. Er hett mi verstande und isch schnurstracks a mim Hotel verbi gfahre und in irgendere Richtig nomol öpä 10 min gfahre. Uff, hoffentlich hett er mich würklich verstande und nid, dass es jetzt no türer wird. Mir sind denn au acho amene Falavelstand (ich glaub de Stand hett no nie en Tourist gseh!) und döt isch min Z‘ Nacht denn vor mine Auge vorbereitet und abpackt worde. Zrugg vor em Hotel, ok jetzt hett dä Achmed (min Fahrer) sini 500 Pfund verdient und dä Umweg hett sich definitiv glohnt, han no nie en so feine Falavel gha!

So das wärs au scho wieder gsi vo dem Tag, bin aber immer nonig eso fründlich gsinnt in Bzueg uf diä Stadt, bin froh bald wieter chönne z‘ goh.

Weitere Informationen»
Crac des Chevaliers
Februar 102010

Hüt morge bini wieder bi Ziite ufgstande, denn ich han einiges vorgha. Nochem Z‘ morge isch es denn au scho losgange und zwor bini mit em Taxi zum Busbahnhof und denn hani welle mit em Minibus, wo jewiils zur volle Stund sötti fahre, zur Burg Crac des Chevailiers (lieht öpä 60 km Richtig Küste).

Doch irgendwie hani hüt nid eso en guete Tag verwütscht was dä Verchehr abelangt. Es hett scho i de erschte Taxifahrt agfange, denn dä Fahrer hett mi unbedingt wölle überschnorre, dass er mich direkt zur Burg fahre dörf, was natürlich öpä 5 bis 10mol so tüür wäri als mit em Bus. Hans denn aber doch gschafft ihn dezue z‘ bringe mich nume zum Bushof z‘ fahre. Döt isch es ebe wiiter gange mit em Minibus, doch de Faher hett umsverstrupfe nid welle abfahre, wells ihm anschienend no z‘ wenig Passagier i sim Bus hegi – also entweder warte bis er voll isch oder ich chönti jo für die fehlende dä Billetpriis zahle und denn würdis sofort losgoh. Doch dem Gfalle hani ihm nid gmacht und so sind beidi stuur blibä und hend Ziit verrinne loh, bis ah jo doch plötzlich isch es uf z‘ mol hektisch worde und en andere Fahrgast hett mich ufgforderet i zstiege und hett mir en vernünftige Priis debi gnennt, woni müessi zahle. Ich glaub de anderne wartende Passagier isch es eifach z‘ blöd worde so lang z‘ warte. Also 1:0 für mich, tja dä Fahrer hett gmeint er chengi mich übers Ohr haue, do hett er dä Falsch usgsuecht, well ich han mir gseit, wenns halt wege dä verlorene Ziit nid klappet mit dä Burgbesichtigung au egal!

Bin also denn glich no bi de Burg acho. Bim Billet chaufe hends wieder emol blöd tue, well mini Studentecharte nid international segi und ich drum dä normali Priis müessti zahle, aber wenn mer sich nid us de Rueh bringe loht und echli afangt z‘ diskutiere klappt i dem Land viel meh als mer eigentlich denkt 😉

D‘ Burg selber isch würklich no beiidruckend gsi, au sehr guet erhalte, was aber hammer gsi isch, isch d‘ Lag, z‘ oberst uf em höchste Hügel vo de ganze Umgebig, dodurch es fascht 360 Grad Panorama.

Noch de Besichtigung isch es denn wieder zrugg is Hotel in Homs gange, welli döt mis Gepäck deponiert han. Dä Minibus, wo mi zrugg bringe sötti hani zum Glück schnell gfunde, ok han wieder emol echli meh zahlt, well er nid ganz bsetzt gsi isch (10 Plätze i eim Bus, wenn alli bsetzt 50 Pfund, also 500 Pfund für dä Fahrer, wenn nid voll bsetzt, 500 Pfund uf d‘ Pasagier ufteile!).

Acho im Hotel hani denkt nimi no schnell öpis zum Z‘ Mittag zu mir, isch nid grad e super Idee gsi, es hett e gruusigi Pizza geh. Woni denn mis Gepäck gschnappet han, bini denn wieder mit em Taxi zrugg zum Bushof (hei die Umefahrerei nervt mengmols scho chli…). Döt hani eigentlich dä Bus noch Palmyra welle neh, doch wie chönnts anders si, dä Bus isch entweder usbuechet gsi oder ich hetti müese 5 h warte. Super!

Denn spricht mich doch plötzlich en Maa a und seit er würd mich noch Palmyra bringe, er segi en Tourist Driver. Jo supi, aber zu wellem Priis, hani denkt und denn au gfrooget. Was 3’500 Pfund (ca. CHF)!!! Ok sicher nid mit mir. Aber was hetti sölle mache irgendwie hetts eifach kein Bus oder Minibus wölle geh, wo mich ziitig döt anebringe würdi. Also hani agfange z‘ handle. Noch zeche Verhandlige hanis uf 2’600 Pfund abebrocht, aber han natürlich gwüsst, dass au das no immer en horrende Priis isch. Bin aber echli gnervt gsi und has somit eifach gschluckt.

Denn isch es au scho losgange im nigelnagelneue KIA-Auto (z.T isch es Zügs no mit Schutzfolie abklebet gsi). Min Fahrer isch scho recht en komisch Kautz gsi, und vorallem isch dä Sack au no recht übermüedet gsi und das zum 160 km dur d‘ Wüeschti z‘ fahre. Hoffe das chunnt nume guet. Glücklicherwiis hetts nid grad viel Verchehr gha und es isch alles grad us gange, trotzdem hani ihn mit mim Gelabbere wach ghalte und vorallem glaubs gnervt, well bi jedem Polizist oder Militärmaa, wo üs aghalte hett wege irgendwelchne Kontrolle, hani dene verzellt dass min Fahrer sehr tüür segi, ok dä erscht Polizist hett mich nid verstande wellis uf englisch gseit han, doch wie schlau ich bin, hani i mim arabische Wörterbuech es Wort „teuer“ nohglueget und somit hend mi den glaubs nochher alli verstande. Isch glich no witzig gsi wenn au en „gali“ (arab.) Spass.

D‘ Landschaft hett sich unglaublich schnell veränderet, sobald mir weg vo dä Küste is Landesinnere cho sind, isch es Wetter schöner worde und diä vorher grüeni Umgebig isch enere Stei- und Sandwüeschti gwiche – juhui dä Pascal es erschte mol i dä Wüeschti!

Doch no heil in Palmyra acho, hani denn mis Hostel bezoge und bin unglaublich fründlich empfange worde mit Tee und Infos über es Sightseeing do. Ich wird demfall morn e Tour rund um Palmyra mache mit em Taxi (dä Priis isch damol usnahmswiis agmesse).

Nocher gege Mittag wird ich noch Damascus goh, aber nid wie vorgseh z‘ erscht zrugg uf Homs und denn mit em Zug uf Damascus, sondern direkt mit em Bus uf Damascus – han hüt gnueg Ärger gha in Homs mit em ÖV, es langet!

Au a dem Tag sind mir wieder einigi Chlinigkeite ufgfalle, wo no speziell und ussergwöhnlich für mich sind. Es erschte isch, dass sehr vili Jungs und Männer do en Schnauz träget, villicht well dä Präsident au eine hett, kei Ahnig!
Und es andere, dass es do zumindest under de männliche Spezies e Art Hierarchie git und zwor isch meischt en junge Bueb dä Bimbo für älteri Jungs und Manne (also d‘ Umgangsforme sind mengsmol scho recht ruppig!).

Weitere Informationen»
Hama und seine Wasserräder
Februar 92010

Dä hütig Tag hani echli ruhiger agoh loh, bin recht spot ufgstande, well au Reise macht irgendwenn emol müed. Drum bini öpe bis am Zwölfi im Hostel blibä und bin erscht denn uf dä Mittag d‘ Stadt Hama goh entdecke.

Was es do vorallem Interessants git, sind riesgrossi Wasserräder us Holz, wo scho einigi Johr uf emol Buckel hend. Die hani denn au gfunde (bi dä einte hani mi sogar müesse dur irgendwelchi Schrebergärte kämpfe zum anecho), doch leider hend si sich nid drüllet, well dä Fluss (dä hett übrigens recht streng groche und isch mit allerlei Müll verdreckt gsi) eifach z‘ wenig Wasser hett.

Denn hani mich au no welle verköstige, denn wer weiss wenns nöchstmol was git, drum hani mi uf d‘ Suechi no emene Restaurant gmacht, wo i mim Reiseführer empfohle worde isch, doch selber gfunde hanis nid – schlussendlich hend mich drü Jungs döt anegführt (en churze Moment bini recht skeptisch gsi, well si mich ine engi menscheleeri Gass gführt hend und ich mir nid han chönne vorstelle, dass do es Resti sötti si. Han scho befürchtet si möchtet mi irgendwie usraube oder so, aber isch jo denn zum Glück überhaupt nid eso gsi).

Wenn mer do d‘ Lüt, was frooget sind si ungemein hilfsbereit und gebet alles zum dis Problem irgendwie z‘ löse. Suchscht erntet mer aber als Fremde vorallem viel Blickkontakt und mengsmol muess mer eifach schmunzle, wenn öpert dich z‘ erscht ganz churz musteret, denn weglueget und erscht denn merkt, dass mer anders usgseh und denn wird mer komplett nomol vo Chopf bis Schueh (!) beäugt.

Mit em Fotografiere isch es au sone Sach, eigentlich unmöglich. Bin hüt sogar inmitte vonere Gruppe Schuelchinde gstande, doch mit fotografiere hetts nid wölle klappe, das Volk isch irgendwie anders als alli andere, woni bis jetzt bsuecht han (Nepal, Tibet, Kenia).

Churz bevor ich mich denn wieder zrugg is Hostel gmacht han bini no per Zuefall anen Strossemarkt cho und wasi döt gseh han wird i au nie meh vergesse und zwor amene Stand isch en ganze Chopf mit Hals vomene Kamel ghanget, no behoort und alles, im Muul hetts no irgendwelchi grüeni Chrüter gha!

Ah jo bim Strosse überquere, chume ich mir amigs wie imene Computerspieli vor, ich bin d‘ Spielfigur und muess däne Autos uswiche und irgendwie überecho, hammer…

Und nomol öpis Chlises wo mer do ufgalle isch und zwor hani ungemein Problem mit em Umgang vo dä Währig do, vorallem mit dä Münze, well sie hend nume arabischi Zahle druf und nid söttigi wie mir hend – muess immer nohfroge oder strecke eifach amigs alles hi wani grad ha a Münz.

Gegä Obig hani mi denn uf dä Weg Richtig Bahnhof (jo endlich mol wieder echli Zugfahre!) gmacht. Doch irgendwie wönd mich alli überzüge, dass ich dä Bus nimm, sogar dä Maa vo dä Bahn selber! Doch mini Reis sötti jo e ZUGSREIS si und nid ä Busreis.

Han denn glich mis Billet (hett übrigens 25 Pfund koschtet, umgrechnet ca. nume 60 Rappe und das für imerhin 60 km bis uf Homs, do chente sich d‘ SBB e Schiebä abschniede) uf Homs übercho und dä Zug isch tatsächlich gfahre, zwor nid zu dere Ziit, so wies i mim Fahrplan gstande isch sondern fascht ei Stund früehner, jo früehner!

Während dä guet stündige Zugfahrt hani no en syrische Student kenneglernt. Er hett mega Freud gha mit mir uf englisch z‘ quatsche, well er studiert Übersetzer „Arabisch-Englisch“. Er hett mer denn au gholfe zu minere Underkunft do in Homs z‘ cho.

Di passt eigentlich überhaupt nid i mis Budget, aber es hett ebe do nid eso viel Hotels und zweitens isch es sogar im Lonely Planet empfohle worde, dä empfiehlt jo suscht eher Budget-Hotels. Uf jede Fall hani noch zähe Verhandlige mis Zimmer für 63 Dollar übercho (normalerwiis hetti mit dem Geld öpä drü mol chönne übernachte!).

So morn gohts zumene Schloss und denn i d‘ Wüeschti…mol lueg.

Bildkommentar:

1. Wasserräder in Hama
2. Dä überdimensionierte Bahnhof vo Hama
3. Mis Zugbillet uf Arabisch

Weitere Informationen»
Dead Cities und Apamea
Februar 82010

Hüt Morge so gegä di Nüni isch es losgange. Ich bin direkt vom Hostel vo mim persönliche Fahrer – em Abdullah – abgholt worde. Er hett Ingenier studiert, schafft jetzt bi dä Bahn und ebe isch nebedzu noch als „Tourist Driver“ underwägs (hani usegfunde, well er usnahmswiis Englisch redt).

Mir sind z‘ erscht zu dä Basilika vo St. Simeon (Qalat’at Samaan). Denn wiiter zu dä beidne Dead Cities (Al-Bara und Serjilla), das sind wie dä Name jo scho seit verlasseni und zerfalleni ehemoligi Städt.

Nochher isch mis hüttige Adventure cho und zwor es Mittagesse – ok tönt jetzt recht unspektakulär! Aber es isch nid öpä irgend es touristischs Resti gsi sondern eis wo alli Iheimischi higönd. Krass han glaubs no nie so viel unbekannts Zügs uf eimol gesse: Als „Vorspiis“ en Salot mitere rote scharf-süesse Sauce us irgendere Frucht, denn irgendwie fritierts Brot (hett usgseh wie Schweinsohre oder so), nochher so öpis wie Pommes frittes und dezu irgend en Dip/Sauce wieder usere Frucht und erscht denn isch dä Fisch cho mit Fladebrot (jetzt isch mis Problem gsi wiä sezier ich den komplette Fisch ohni mich z‘ fescht z‘ blamiere?). Uff, also satt bini am Schluss tatsächlich gsi (glaubs scho lang nümme so fescht) und so schlecht isch es gar nid gsi im Gegeteil vorallem dä Fisch isch glaubs sehr frisch gsi (sind öpe 2 h vorher dur en Fischmarkt imene Dorf gfahre, villicht isch er jo vo döt gsi), aber mol luege was min Mage dezue seit. Die ganzi Verköstigung hett nume öpä 300 syrischi Pfund (rund 7 CHF) koschtet!

Noch dem spote Z‘ Mittag (14.00 Uhr, isch do aber normal) sind mir no in Apamea gsi, das isch en Rescht vonere römischer Stross.

Jetzt bini nid öpä wieder zrugg in Aleppo sondern grad wiiter Richtig Süde, i dä Stadt Hama. Do übernacht ich jetzt eimol und lueg mir morn d‘ Stadt echli ganuer a.

Bis bald…

PS: Für min Tourist Driver chani villicht e Website mache, er möcht ebe eini zum Touriste z‘ gwünne. Mir hend jetzt uf jede Fall emol üsi Emailadressene ustuuscht – mol luege was passiert.

Weitere Informationen»
Neues Land Syrien
Februar 72010

Han jetzt wieder einigi erlebnisriichi Stunde hinder mir.

Agfange hett alles no geschter Obig und zwor sind mit mir vo Göreme us zwei Koraner in glich Bus gstige und mer isch denn echli is Gspröch cho. Dä eint isch würklich en ganz Witzige han recht luschtig gha – nume ganz churz ei Situation: mir chömed im Bushof vo Kayseri a und denn wechslet er churz einigi englischi Fetze mit emene Busagstellte und denn uf zmol sind beidi voll am ume sekle und ich denn halt troztdem irgendwie hinedri obwohl ich uf em Ticket scho lang gseh han, dass mir fascht zwei Stund Ziit hend zum dä Bus z‘ wechsle, doch irgendwie hends die Beide gschafft glich in Panik und Hektik us z‘ breche; eifach nume luschtig 🙂

Ich han immer nochli Bedenke gha wegr dere nächtlichr Busfahrt, es wär mer doch viel wohler gsi im Zug und ich hetti mich fascht au no für die Variante umentschiede.

Genau um Mitternacht isch es denn aber au wieder wiitergange Richtig Antakya (Grenze zu Syrien). Nochere sehr churze und unruhige Nach minersits (allpot hend mir ghalte es sind Lüüt i- und usgstiege…) sind mir denn am früehne Morge in Antakya acho und au dusse hett sich einiges gänderet jetzt hetts statt Schnee Olivenhaine und Meeresblick – erinneret starch an Summer! (ok so warm isch es jetzt au nonig grad, aber immerhin so um di 10 Grad).

Nocheme nomolige Buswechsel sind mir denn a d‘ Grenze zwüsched dä Türkei und Syrien cho und dött hetts denn aber duuret bis mir hend chönne wiiterfräse. Min Pass isch sicher öpä 4-5 mol vo immer andere Lüüt aglueget worde au es Gepäck isch nid verschont worde.

Mir hennds denn aber glich no uf Aleppo in Syrien gschafft! Uff, do isch es jetzt aber grad emol churz bi mir selber hektisch worde und zwor sind mir zmittzt im Stau gstande überhaupt nüt meh hett welle vorwärts go und ich han doch unbedingt müesse ufs WC! Nei! Also hani sofort nochdem dä Bus sis Ziel erreicht hett, mis ganze Gepäck gschnappt und han sofort es Taxi anegwunke („so schnell wie möglich is Hotel und ufs WC!“), isch au grad eis cho, doch ich hetti glaubs im Nochinein, lieber uf es Anders gwartet. Well dä Typ hett kein Plan gha wo ane ich überhaupt han welle (jetzt emol devo abgseh, dass er keis englischs Wort verstoht und ich keis uf Arabisch usebring), er isch trotzdem eifach mol gstartet und hett denn agfange sich bi anderne Taxifahrer, bi Poliziste und bi Fuessgänger durezfrooge öb echt per Zuefall doch das Hostel kennt, woni ane wett. Ich natürlich immer no mit heftigem Handrang, drum wetti ihn frooge wos e Toilette het, doch wie ohni irgendwelchi Wörter? Als er grad wieder emol dussegstande isch am sich durezfroge hannis nümme usghalte, also sofort usgtiege und pantomimisch vor allne klart gmacht was mis momentane heftigste Bedürfnis segi. Ok endlich sie hends gschnallt und promt bini mit em Taxifahrer is nöchste Hotel grennt und denn uf WC. Gschafft!

Dütlich entspannter hani mi denn ufs immer no bestohende Problem „Hostelfindung“ konzentriert. Es hett denn uf jede Fall irgendwenn klappet, zwor isch echli meh Ziit vergane und au Kilometer gfahre als eigentlich nötig gsi wäred, aber egal.

Nochere churze Verschnuffpause i mim Zimmer bini denn zrugg uf d‘ Stross und die hetts in sich, vom Feeling her fascht scho so chaotisch und schnelllebig wie in Nepal (Verkehr wie au Lüüt). Han mi denn aber unglaublich schnell dra gwöhnt mich dem Stil azpasse ohni z‘ fescht ufzfalle. Ok, mit em Uffalle isch es no schwierig, zwor falli nid weg minere Tolpatschigkeit oder unüblichere Handligswiis uf, sonder ganz eifach dur mis Usgseh – alli starret dich a mer fühlt sich wie es Tier im Zoo; a das chani mi unglaublich schwer gwöhne, klar isch es jo lieb gmeint, sie sind eifach unglaublich gwunderig, das merkt mer au, wenn mer uf sie zuegoht und öpis frooget, sie hend denn e schiess Freud!

Es Taxi fahre hani denn grad am Nommitag nomol zwei mol usprobiert (isch do ebe unglaublich billig (billigs Benzin) und am schnellschte, wenn mer sich nid uskennt, denn d‘ Strosse sind eh au nid agschribä), jetzt aber mit arabischem Dictionaire usgrüschtet, doch weit gefehlt, irgendwie verstoht mich au Keine, wenni in ihrere Sproch probier z‘ rede. Hahaha… so geil!

Muess sege hani mich i de erste Stunde grad echli verliebt i das Land do. Ok für immer wärs glaub au nid eso lustig…

Ah jo doch no churz wasi do denn eigentlich alles entdeckt han. Erscht mol die komplett fremdi Strosseszenerie, denn en Bazar mit unglaublich fliessigem Tribä und denn no e Zitadelle, vo wo us mer en unglaubliche 360 Grad Blick hett über di ganzi Stadt. Es gäbi doch unzähligi chlini und grossi Moment und Szene, wo mer hammermössig cool chenti fotografisch festhalte, doch ebe mer fallt scho ohni Fotokamera uf und drum hani mi nid eso würklich getraut. 🙁

So das wärs vo mim erste Tag do in Syrien und bin gspannt uf wiiteri Abendtüür, morn gohts ufs Land use (Dead Cities, römischi Ruine).

Kommentare Bilder:

1. Migros au im Usland? (Türkei)
2. veränderte Landschaft Richtung Süden
3. rauchender Tankwart und Umweltschutz mit tropfendem Tankhahn
4. Stadtpanorama Aleppo

Weitere Informationen»
Als Tourist in den Kappadokien
Februar 62010

Min Wecker hett hüt Morge bsunders früeh glütet, well ich han welle dä Sunneufgang i dere schöne Gegend fotografisch festhalte und tatsächlich es Wetter hett mitgspielt – strahlend blaue Himmel!

Während em ganze Tag bini hüt mol würklich als „richtige“ Tourist underwägs gsi und zwor han ich ä Touri-Tour mit em Minibus dur Kappadokien bueched.

Am Morge bini direkt vom Hotel abgholt und denn zum Bushof brocht worde. Vo döt isch es denn witer gange mitemene Minibus. Bin emol usnahmswies nid dä einzig Touri gsi sondern han grad sechs wiiteri Gspänli übercho (zwei dütschi und ein indische Ustuuschstudent, zwei Touris us Japan und eine us dä USA).

Zerscht hend mir ä underirdischi Stadt besichtiget (ok es isch eher es Maulwurflochsystem gsi, aber egal). Nochher sind mir zumene Ussichtspunkt und denn hetts scho Z’mittag geh.

Am Mittag hend mer no e chlini Wanderig dur es Tal gmacht und denn gegä Obig isch es no zunere Besichtigung vomene Kloster gange. Dä Abschluss vo dere Tour hett inere Juwellerie gendet (wo mer natürlich aghalte worde isch öpis z‘ chaufe…).

Ihr merked scho dä hüttig Bricht isch nid eso lang oder spannend, well mer halt als „normale“ Torist halt nid eso viel erläbt, aber ich bin au emol froh gsi eifach nüt z‘ plane sondern eifach nume konsumiere 😉

Ok am Obig nochem Zruggcho hetts doch nochli Action geh und zwor wieder emol im Zämähang mit em öffentliche Verkehr. Als ich mis Busticket zrugg uf Kayseri (vo wo min Zug wiiter uf Adana fahre sötti) han welle chaufe hetts gheisse, dass alli Büs vo hüt Obig komplett usbuechet wäred – also no zunere andere Busunternehmig. Die hend mich denn ganz mit ihrem englisch-türkisch Chuderwels durenandbrocht! Die morgige Zugverbindig gäbs gar nid und sowieso mer reist do i dä Türkei besser und billiger mit em Bus. Ok, well ich mis Fahrplanbuech nid debi gha han, hani denn denn alles glaubt und jetzt fahr ich schlussendlich hüt dur d‘ Nacht direkt Richtig Antakya (syrische Grenze). Han denn zrugg bi mim Gepäck gseh, dass die Zugverbindig doch bestoh sötti, tja egal, hoffe nume, dass ich nid z‘ viel vo dä Landschaft verpasse, welli jetzt im Dunkle undrwägs si wird. Ein Vorteil hetts jo au ich bin viel schneller und han im Moment scho fascht 1.5 Täg Vorsprung gegeüber minere Planig und so chani denn villicht meh in Jordanie aluege oder so.

So jetzt hoffi nume no uf e nid zu asträngendi Nacht und gnueg Schlof im Bus…

Weitere Informationen»
Kappadokien – Göreme
Februar 52010

Bin hüt morge mitere scho wieder viel bessere Stimmig ufgstande nochdem doch asträngende Tag geschter. Han denn wieder emol en „offizielle“ Z‘ morge im Hotel gnosse (normalerwiis hani mir amigs selber öpis imene Supermarkt kauft) und denn hani mich vom würklich u liebe Hotelpersonal dä Weg Richtig Göreme erkläre loh (Zerscht mit em Stadtbus zum Otogar (Busbahnhof) und denn vo döt us mit em Car noch Göreme (ca. 1.5 h)).

Hett au alles astandslos klappet und bin denn relativ zügig acho und han denn direkt mini Underkunft bezoge (es würklich cools Hotel, alles direkt in Felse ghaue; defür au eher echli eis vo dä Türere (33€ pro Nacht mit Frühstück), ok isch jo nume 1 Nacht).

Nochem Z‘ mittag (endlich wieder mol öpis Warms; ok han eigentlich es anders Restaurant welle, aber do isch definitiv Nebedsaison und somit fascht alles zue), bini denn d‘ Gegend go erkunde. Am Afang alles ganz harmlos (es Openair Museum mit christliche Chilene, wo in Fels ghaue sind), denn hani mich nochher nochli sportlich betätige welle und bin somit uf e chlini Wanderig dur es Tal.

Han mi vorher bi de Hotelinhaber erkundiget, wie und wo und vorallem öbs nid gförlich segi – Antwort: No, no it’s not dangerous! Bin also mit em Bus zum Nochberdörfli gfahre und han mi denn vo döt us wieder Richtig Göreme gmacht. Dä richtig Weg z‘ gfinde us em Dorf use hett sich scho mol als nid eso eifach usegstellt, denn es sind jo alli Weg verschneit, drum hani än Ortskundige gfroget – Left, behind the Minaret and then down…

Ok das isch jo no gange han also dä „Igang“ zum Tal gfunde, doch irgendwie hetts do uf em Weg kei anderi Fuessspure gha, nume söttigi vo Hünd oder doch Füchs:-( Nochemene Wiili es erschte grössere Problem und zwor hani kein Weg meh gfunde wo abe i d‘ Talsohle führt (han zwor döt unne de witeri Wegverlauf scho gseh). Noch es paar mol hin und zrugg hani mi denn entschiede, dass ich bi dä wenigschte steilschte Stell probier abezcho. Isch gange, aber würklich wohl isch mers nid gsi.

Denn vor luuter Ufregig noch dere Chletterpartie, bini doch promt ines Schlammloch gstande; mini Schueh jetzt gfüllt mit Dreck und Wasser, supi. Wenn das nid eigentlich scho glanget hetti, fangt plötzlich en ganze Rudel vo Hünd uf enere Bergkuppe a z‘ belle und mir no z‘ luege. Ich han nume denkt, so schnell wie möglich zrugg i d‘ Zivilisation und mini Schritt sind schneller worde.

Und tatsächlich dä Weg isch wieder breiter worde und ich han sogar anderi Schuehabdrück im Schnee gfunde – Göreme und Hotelzimmer heil und froh erreicht.

Uf söttigi Erlebnis chani eigentlich guet verzichte, lieber nie meh…

Ah jo hani fascht vor luuter Abentürwanderig vergesse, die Tuffsteilandschaft do in Kappadokien isch würklich dä Hammer! Für alli, wos nonig gseh hend, also empfehlenswert (grad im Winter findis cool mit dere azuckerete Landschaft, git dem Ganze en lässige Kontrast).

PS: Also irgendwie hani die letschte Täg muesse feststelle, dass üses chline Ländli gar nid eso bekannt isch – ah you are from Sweden, or Germany?

PPS: So luschtig jetzt hett doch grad bim Z‘ Nacht esse im Hotel dä Maa, wo mi bedient het gfrooget: Do you remember me? Und tatsächlich, ich han sis Gsicht scho mol gseh und zwor geschter im Zug uf Kayseri. Und ich bin ihm natürlich au ufgfalle (bin jo immerhin dä einzig Torist gsi im Zug). Tja d‘ Welt isch scho mengsmol chli!

Weitere Informationen»
Stadt Konya und Weiterfahrt
Februar 42010

Also hüt Nacht bini mega froh gsi, dass ich min warme Schlofsack debi gha han, well i mim „Hotelzimmer“ isch d‘ Heizig irgendwie usgfalle und es es mega chalt worde (kei Wunder wenns dusse minus Grad hett).

Nochdem ich mis Zimmer zahlt han (isch glich ziemlich tüür gsi für das wo nume bote worde isch – kei Heizig, kei Duschi, gruusigs WC und stinkends Zimmer), bini diä wenige Sehenswürdigkeite do gogä aluege (es Museum über Dervish und e Moschee).

Und jetzt sitzi wieder mol imene Bahnhof und warte uf min Zug noch Ulukisla, was aber immerhin es guets Zeiche isch, well dä Zug überhaupt fahrt (ok eis Detail, d‘ Frau am Billetschalter hett mir gseit, dass dä Zug nid wie planet 12.29 Uhr do achunnt und denn witerfahrt sondern erscht so zwüsched 13.45 und 14.00 Uhr; zum Glück fahrt min Aschlusszug erscht hüt Obig, dass ich öpä 3 h zum Umstiege han, hoffe das klappet denn au so).

Vorher bini grad no i de Post direkt nebed em Bahnhof, well ich vo mim Hotelzimmer in Pammukale dä Zimmerschlüssel versehentlich mitgnoh han (defür hani mis Necessaire mit Zahnbürsteli, Rasierer und Shampoo liegeloh, Sache zum Zähn putze hani mir aber scho wieder chönne bsorge) und jetzt han ich denkt ich schick en per Post zrugg. Doch au do hani wesentlich länger brucht als i denkt han, sie hends eifach nid gschnallt wasi wett (isch doch so eifach, was macht mer echt uf dä Post?). Mit telefonischer Übersetzigshilf hetts denn doch no irgendslwie klappet.

Also zum Nomittag und em Obig segi jetzt nid eso viel, well es isch mer fascht alles echli z‘ viel worde. Das ewige Warte uf die Züg, die Verspötige, es winterchalte Wetter und denn au no es Problem mit em Billet für dä Aschlusszug (ich hettis scho im Zug müesse löse, well dä Billetschalter am Umstiegsbahnhof scho glosse gsi isch, doch das hett mir natürlich niemert gseit, obwohl ich bi verschiedene Lüüt erwähnt han wohi ich fahre und wie. Schlussendlich hend mir denn zwei jungi Päärli gholfe, doch au do Englisch, hä was isch das?).

Hans denn aber doch no vor Mitternacht noch Kayseri und ine warmi Underkunft (mit Duschi!) gschafft.

Hoffe morn wirds wieder echli weniger nerveufriebend, suscht werded mini Zwiefel über mini Reiseplän no grösser…

Weitere Informationen»
Nutzung der Infratruktur
Februar 32010

Dä Tag hüt isch relativ schnell zämägfasst, well ich bin numme vo eim Ort zum Andere greist. Z‘ erscht vo Pammukale noch Denizli und denn zrugg, woni geschter am Bahnhof usgstiege bin. Han denn wieder welle dä Zug neh um mini Reis so zsägä fortzfahre.

Doch weit gefehlt, ich han d‘ Rechnig ohni di türkische Bahn gmacht, well am Bahnhof acho, hani müesse erfahre, dass die Verbindig woni im Vornerein usegsuecht han, irgendwie nümme bestoht!

Super also alles wieder zrugg zum Busbahnhof, woni grad vorher acho bin us Denizli und denn dä Car neh uf Konya, mini nöhst agstrebti Stadt.

Während dä 3-stündige Fahrt hani, denn wieder emol probiert is Gspröch mit dä Lüt do z‘ cho und als „Opfer“ hett sich do grad min Sitznochber (en 15-Jöhrige, wo us Konya chunnt) geignet. Doch ich han gli wieder müesse feststelle, dass sie do nid würklich de englische Sproch mächtig sind, aber egal defür hend mir dä halb Bus mit üsne Phantomime und Gestike underhalte 🙂

Tja, mini grossi Zugsreis isch jetzt halt echli zunere Busfahrt worde (es hett sich zeiget, dass do dä öffentlich Verkehr sich eher uf dä Strosse abspielt), aber ich hoffe ich chan bald wieder zrugg uf d‘ Gleis, mag Zugfahre eh viel lieber als die Carfahrte.

So jetzt bini denn au no do in Konya acho, aber hett no einige Hinderniss z‘ überwinde gha, und irgendwie bini do glaubs eher wieder en Exot, denn anderi Touriste – Fehlanzeige! Bim Hotel hani mi denn glaubs au no girrt, es Hotel mit dem Name, wo au i mim Reiseführer empfohle worde isch hani zwor gfunde, aber irgendwie nochdem ich es Zimmer gsehn han, hani gmerkt, dass direkt uf dä andere Gassesiite es glich heissends Hotel hett und das gseht scho vo usse echli anders us…zum Glück nur 1 Nacht!

Weitere Informationen»
Wetter spielt verrückt
Februar 22010

Krass, glaubs überall isch dä Zuestand vo dä Atmosphäre echli usem Lot. Jetzt lauft grad i dä türkische Nochrichte, dass Istanbul mit Wind und Schnee z‘ kämpfe hett und in Izmir hends defür z‘ viel Rege. Bin demfall bis jetzt dem ganze Wetterchaos no entcho.

Luut dä Schwiizer News im Internet gsehts bi eu jo au nid grad besser us, oder?

Weitere Informationen»
Ab ins Landesinnere
Februar 22010

Geschter Obig, wos über Istanbul scho dunkel gsi isch und vorallem heftig gregnet hett (sogar einzelni Blitz und Donner!), hani mi uf dä Weg gmacht zum Bahnhof Haydarpasa, de liegt ebe scho uf dä asiatische Siite, also überem Bosporus. Drum hani müesse e Fähre neh, döt isch no was Luschtigs vorgfalle und zwor hett uf zmol öpert agfange luut z‘ rede, als ich mich umdrüllt han, hani gseh, dass er Sparscheller dä Mitfahrende verchauft. Obwohl alli es Schmunzle uf em Gsicht gha hend, hett er erstunlicherwiis einigi vo dene chönne verchaufe 😉

Denn hani müesse gschlageni 3 Stund im Bahnhof uf mini Zugabfahrt warte (23.50 Uhr). Dä Wartesaal isch zwor gheizt gsi, aber das nütz natürlich wenig, wenn defür d‘ Fenster usegschlage sind und jetzt dä Wind durepfift. Während em Warte hani no en wiitere Reisende us Spanien kenneglernt, aber er hett mir nid sonen symaptische Idruck gmacht, egal…

Woni denn han chönne istige, hani grad no chönne binere türkische Filmproduktion (diesmol nid sone spzezielli Sorte vo Film) debi zsi, sie hend irgend e Szene am Bahnhof, glaubs für e Soap drüllet.

Denn hett sich min Zug au scho in Bewegig gsetzt. Morgens in Afyon acho, isch es denn es erschte mol sprachlich echli schwierig worde, han müesse uf de Bus (Foto: mis persönliche Busbillet uf MIN Name usgstellt!) umstiege, wells d‘ Zugverbindig kappt hend. D‘ Busfahrt hett denn aber ohni irgendwelchi Zwüschedfäll klappet und noch einmaligem Ustige in es chliners Büssli, bin ich denn au a mim Zielort acho – Pammukale, d‘ Kalkterasse.

Nochdem ich es Hostel klar gmacht han, isch es denn au scho losgange, ich han die „Kalkalpe“ bestiege, barfuess wohlgmerkt, damit nüt kaputt goht! Es isch scho no recht beidruckend was d‘ Natur alles us es bizeli Wasser und Calciumkarbonat gstalte chan. Es Wetter isch no echt struub gsi, zerscht recht cooli Liechtstimmig und denn Platzrege (bin natürlich genau dri cho…).

So jetzt sitzi i dä Stube nebed emene Chachelofe bi dä Bsitzerfamilie vom Hostel, tröchne mini Chleider und warte uf dä Z‘ nacht.

Weitere Informationen»
Istanbul 2. Tag

Istanbul 2. Tag

Türkei

Februar 12010

Hüt hani nomol en ganze Tag Ziit zum Istanbul nochli meh z‘ entdecke. Am früehne Morge bini scho ufemene Bazaar gsi, dört verchaufets aber nume Sache, woni überhaupt nid chan bruche (Schmuck und Lederjackene).

Jetzt sitzi grad ufemene Bänkli amene Platz vor dä Universität und schribä dä Blogitrag, ok viel hani jo nonig z‘ verzelle, aber ich han do ebe grad wieder emol freis WLAN. Han drum au no grad d Nachrichte us de Schwiiz aglueget, han gseh, dass ihr jo recht struubs Winterwetter hen, ich bin jetzt hüt aber mit Traumwetter und bis zu 11 Grad belohnt worde, nochdem es geschter sogar nochli gregnet hett.

Am Mittag gangi denn no uf en Gwürzmarkt und a diä Ichaufsstross vo Istanbul schlechthin. Und am Obig gohts denn mit em Zug scho wieder wiiter is Landesinnere.

Bis bald…

Weitere Informationen»
Die Stadt am Bosphorus
Januar 312010

Hüt morge bini relativ pünktlich do in Istanbul acho, und tatsächlich ich han mini wärmende Fleecehose und d‘ Skijacke chönne abzieh und im Rucksack verstaue (ok, jetzt hani defür no weniger Platz döt inne), wells öpä um di 15 Grad wärmer isch als bisher uf minere Zugsreis.

Ticket für d‘ Wiiterfahrt hani scho wieder i dä Täsche, hans grad wieder kauft direkt bi dä Akunft im Bahnhof. Es Hostel hani au gfunde, leider isch do es Priisniveau wieder merklich höcher als vorher in Rumänien (dä Standard vo dä Underkunft im Verglich aber eher gegeteilig).

Jetzt bini grad zrugg cho vom erste Sightseeing i dä Altstadt, uf em Programm sind zwei grossi Moschee und en Palast gstande. Bi de berühmte „blaue Moschee“, isch d Poscht recht abgange es hett mega viel Iheimische gha, wells jo Sunntig isch. Mini Schueh hani au es erschte mol dörfe abzieh und inen Plastiksack stecke (also so warm isch es au wieder nöd zum baarfuess umezlaufe 😉

Ganz in allem isch min Idruck vo däre Stadt ganz positiv, au es Meer macht do en entscheidende Positivpunkt.

Hüt gegä dä Obig getraue ich mich denn no inen Hamman (türkisches Bad), hoffe das artet nid zur absolute Peinlichkeit us! NACHTRAG: Ok hans jetzt hinder mir; isch no läss gsi, aber ich han scho no recht Aleitig brucht, wasi jetzt muess mache. D‘ Massage isch churz aber heftig gsi (han zwüschedziitlich denkt dä Chaste vo Maa bricht mer alli Rippe und d‘ Halswirbel dezu…).

So jetzt muessi glaubs ufhöre dä Muezzin rüeft au scho wieder, uff jetzt sinds scho zwei und de ander isch aber luut, krass, hoffe die ruefed nid scho am Morge früeh, denn brüchti definitiv kein Wecker meh…

Weitere Informationen»
Auf nach Istanbul

Auf nach Istanbul

Rumänien, Bulgarien & Türkei

Januar 302010

So bin hüt gegä die Zwölfi am Mittag in Bukarest losgfahre (tatsächlich pünktlich!, glaubs eher Akunftsziite sind do es Problemli). Also viel Mitreisendi hani nid grad, ok das isch sogar no undertribä, ehrlich gseit bestoht dä ganzi Zug usere Lok, emene Sitzwage und emene Schlofwage und i dem bini glaubs die einzig Person (ok es hett no e Bahnufsicht für mich allei).

Aber nichts desto trotz hani wieder einiges erlebt; Churz nochdem ich us Bukarest usecho bin, han ich mich wunderet wieso es eso viel Rabe und anderi Vögel do nebed em Bahngleis hett, d Antwort hani denn promt noch einige wiiteri Meter übercho: e riesigi Müllhalde (es Foti devo chani leider do nid zeige wellis mit dä DSLR gmacht han).

Denn einigi Ziit spöter hett d‘ Loki fest ghuupet und ich han denn usem Fenster glueget und gseh, dass Chinde vom erhöhte Bahntrasse abeschlittlet (d‘ Umgebig bütet ebe susch nid eso viel anderi Möglichkeite, alles topfebe).

D‘ Landschaft do isch scho recht karg, was jetzt aber nid heisst, dass sie nid schön isch im Gegeteil, aber es hett do in Rumänien und Bulgarien viel unbebauts Land (vorallem Wälder und schneebedeckti Felder; also wer irgendwie Bauland brucht do hetts sicher es Stückli z‘ ha).

Super, jetzt hani mich doch fascht scho fertig gmacht fürs Bett und liege nichts ahnend uf minere Matraze und bin grad am Ietöggele vo dem Blogitrag, do haltet mir usgrechnet imene Bahnhof und es Fenster zu mim Abteil chunt grad vorere Menschemengi z ’stoh, die hend glaubs öpä glich blöd glueget wien ich. Han das jo überhaupt nid chönne ahne, well ich scho sit Stunde kein einzige Knoche meh gsehn han!

Jetzt gani denn bald go pfuse, hoffe ich wird nid wieder vomene Zöllner gweckt wie letscht Nacht im Zug (öpä drü mol, obwohl mir nume ei Grenze überschritte hend).

Egal, freu mich morn uf Istanbul, denn hoffentlich echli wärmer (ok im Monent schwitzi grad, well die Heizig do im Zug spinnt echli, han sicher fascht 28 Grad) und ohni Schnee…

Weitere Informationen»

Han lang überleit öb ich eu das verzelle söll oder ebe nid, drum isch es jetzt au scho es paar Täg her, wo mir das passiert isch. Und zwor han ich öpert im Hostel in Budapest kenneglernt, han mich mit ihm underhalte, obwohl scho sis Üsserliche recht speziell gsi isch, aber ebe mer sötti jo die Vorurteil chönne überwinde! Also han ich somit echli über ihn erfahre, er chunt us Prag und isch jetzt do in Budapest zum schaffe – er isch Filmemacher. Doch glaubs wiiter hetti nid sölle froge und vorallem nid was für Film. Ich glaub ihr chönds eu denke, oder? (Tip: nid Liebesfilm)

Bin scho chli gschockt gsi und han denn nid eso recht gwüsst wie reagiere, han denn ihm eifach zuegloset, das isch glaub eh es beschte gsi. Meh und meh hett mir die Person leid tue, klar es isch jo „nume“ en Job, aber ich glaub das Ganze prägt einem scho sehr. Sini Famile wend nümme würklich öpis vo ihm wüsse und er suecht en Ersatz in dere Branche (wa natürlich recht naiv isch, wie ich find), er isch au recht kindlich überecho und hett immer betont stolz uf sini Arbet zsi (weiss nid eso recht).

Uf jede Fall hetti ihm gern irgndwie gholfe, doch nur wie? (finanziell, do wär er eh zu stolz gsi zum öpis vo mir azneh). …

Weitere Informationen»
Bukarest erkundet

Bukarest erkundet

Rumänien

Januar 302010

Han hüt morge einigi Stunde Ziit gha zum die Stadt echli gnauer und d‘ Lupe zneh bevor min Zug so gegä di halbi eis ab Richtig Istanbul fahrt. Es gfallt mer do doch einiges besser als in Budapest, aber grad schön useputz (d Tottoir sind do überhaupt nid vom Schnee befreit, wells immer under Null Grad isch, hetts sich öpis wie Sand bildet recht rutschig!) zeigt sich die Hauptstadt au nid grad.

Han mich jetzt grad no im Carrefour mit Reiseproviant usgrüschtet, well immerhin bini öpä 21 h (natürlich ohni Verspötig mitigrächnet) under wägs und wenn mich denn do dä Hunger packt…

Weitere Informationen»
Willkommen in Bukarest – Rumänien
Januar 292010

Ich bin endlich doch no acho do in Bukarest! D Zugfahrt isch recht lang gsi öpä 17 h, aber defür recht abwechsligsriich (d‘ Landschaft wie au mini Zugmitreisende). Bin zwor erscht einigi Minute do doch mir sind scho etlichi Unterschied zu Budapest ufgfalle:

– dä Verkehr isch fascht scho so chaotisch wie in Nepal
– d Stadt isch viel offener baut worde, sind alles eso iängend
– d Underkünft do sind viel billiger (Verglich: in Budapest für ca. 50 CHF es Zimmer imene Hostel und jetzt für nur 36 CHF äs richtigs Hotelzimmer (Foto) und erscht no mit Z’morge!).
– und au es Zugticket isch viel billiger gsi (hoffentlich wird mir es Bett nid wieder aberkannt, wie geschter)
– sie hend do jo sogar e eigeni Ziitrechnig (+ 1h)
– ah jo und sie hend no luschtigs Geld, d‘ Note sind plastifiziert

So jetzt emol wieder öpis warms esse und denn imene richtige Bett pfuse…bis morn

Weitere Informationen»
Ok, nümme luschtig
Januar 282010

So ich bin immer no wach und liege jetzt mit mim Schlofsack quer über drü Sitz im Zug, obwohl ich eigentlich en Liegeplatz buechet han. Sie hend üs aber alli inen andere Wage verfrachtet, wells dä Liegewage eifach abghänkt hend (technische Defekt oder sowas). Mir stönd immer no immer im Bahnhof Budapest nachdem wir einige male hin und her gfahre sind. Supi, mol luege wies wiiter goht…

So han jetzt e unbequemi Nacht hinder mir, well die Sitz sind alles anderes als weich gsi, aber egal. Öpä i 3 Stunde bin ich denn hoffentlich in Bukarest, mol luege wies döt eso usgseht. D Landschaft wo bi mir am Zugfenster verbizieht zeigt sich öpä so, wie uf dem undere Foti (chalt, viel Natur und einigi verfalleni Hüsli, mues scho es rechts harts Lebe do si, vorallem im Winter!) Freu mich jetz uf jede Fall uf e hoffentlich warmi Duschi…

Üblichs Reisetempo mit em Zug do in Osteuropa:
Filmli us em Zug

Weitere Informationen»
Stadtrundgang Budapest
Januar 282010

Nochem Z‘ morge, woni grad us em Hotel usegloffe bin, bini echli verschroke – tüfschte Winter! Han mich denn doch usetraut und han d Stadt echli erkundet, vorallem vieli historischi Gebäude und Chilene hani entdeckt. Es isch aber würklich chalt (Bewies siehe 2. Foto vom Fluss mit Eisschollene) und drum hani jetzt Zueflucht i dä Shoppingmall gseucht (hett do sogar freis WLAN!) So jetzt bini grad no im Kino gsi (Film: Old Dogs auf englisch mit ungarischem Untertitel) und das für nur 1’090 HU (umgrechnet ca. 6 CHF!) Hüt Obig gohts witer noch Bukarest…

Weitere Informationen»
Nach einem speziellen Z’morge
Januar 282010

Guete morge, also bin jetzt grad wieder zrugg vom z’mörgele, aber so umwerfend isch es jetzt au nid gsi. Bin inere Bar gsi mit luuter Musig und no mit einige Lüt, wo glaubs die ganzi Nacht duregfieret hend. Mol luege was dä Tag suscht no bringt…

PS: Han jetzt uf Schwiizerdütsch umgstellt, well ich find so chan ich mich irgendwie besser usdrücke 😉

Weitere Informationen»
In Budapest angekommen

In Budapest angekommen

Österreich & Ungarn

Januar 272010

So bin jetzt so gegen 12 Uhr hier in der Hauptstadt von Ungarn angekommen, schlussendlich hatte der Zug nur eine Verspätung von ca. 1.5 Stunden. Habe mich nun etwas in der Stadt umgeschaut, also alles wirkt einwenig heruntergekommen und auch verlassen (aber dies liegt wahrscheinlich an den eisigen Temperaturen, darum bleiben viele Leute den Strassen fern). Durch meine Hand gingen schon heute einige Tausender (ok in der inländischen Währung gezählt), was ich aber sagen kann ist, dass das Essen unglaublich billig ist. Bis bald…

Weitere Informationen»
Ab nach Budapest

Ab nach Budapest

Österreich

Januar 262010

So jetzt sitze ich gerade im Schlafabteil des Zuges nach Budapest. Etwa in 12 Stunden bin ich dann dort. Hoffe ich kann jetzt gut schlafen, bin nämlich ziemlich müde. Bis bald…

Weitere Informationen»
Meine Reiseroute
Januar 212010

Hier noch die geplante Route auf meiner Reise durch den nahen Osten.

Weitere Informationen»

Diä fremde Länder woni bereist han gsehnd nid nume andersch us, sondern au es tönt au andersch döt. Zum das eu jetzt au no zeige chönne, han ich sogar no einigi Audioufnahme mit em iPhone gmacht, well ichs aber underwägs nid han chönne uf mim Blog veröffentliche, han ichs jetzt aber no nochträglich iegfüegt.

Viel Spass bim zuelose…

Diä berüehmte Muezzin-Rüef:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Typischer Strosselärm in Amman (Musig isch vom Restaurant, woni gesse han):

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Weitere Informationen»
Vorbereitungen abgeschlossen
Januar 212010

So meine Vorbereitungen für meine Reise in den nahen Osten sind so gut wie abgeschlossen. Es kann also bald losgehen! Freue mich drauf, bin aber auch einwenig aufgeregt. Ob alles klappen wird?

Weitere Informationen»
Alle Listentypen Alle Standorte Eine Bewertung

Listing Results

  • 4`500 km unterwegs

    4`500 km unterwegs

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Mein Resumé

    Mein Resumé

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Amman – Istanbul – Zürich

    Amman – Istanbul – Zürich

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Mein letzter Tag

    Mein letzter Tag

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Das tote Meer

    Das tote Meer

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Wadi Rum – die Wüste

    Wadi Rum – die Wüste

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Indiana Jones lässt grüssen – Petra

    Indiana Jones lässt grüssen – Petra

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Amman unter der Lupe

    Amman unter der Lupe

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Welcome in Jordan

    Welcome in Jordan

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Damascus – Amman

    Damascus – Amman

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Damascus – Hauptstadt Syriens

    Damascus – Hauptstadt Syriens

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Palmyra und die Wüste

    Palmyra und die Wüste

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Crac des Chevaliers

    Crac des Chevaliers

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Hama und seine Wasserräder

    Hama und seine Wasserräder

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Dead Cities und Apamea

    Dead Cities und Apamea

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Neues Land Syrien

    Neues Land Syrien

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Als Tourist in den Kappadokien

    Als Tourist in den Kappadokien

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Kappadokien – Göreme

    Kappadokien – Göreme

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Stadt Konya und Weiterfahrt

    Stadt Konya und Weiterfahrt

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Nutzung der Infratruktur

    Nutzung der Infratruktur

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Wetter spielt verrückt

    Wetter spielt verrückt

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Ab ins Landesinnere

    Ab ins Landesinnere

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Istanbul 2. Tag

    Istanbul 2. Tag

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Die Stadt am Bosphorus

    Die Stadt am Bosphorus

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Auf nach Istanbul

    Auf nach Istanbul

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Spezielle Begegnung

    Spezielle Begegnung

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Bukarest erkundet

    Bukarest erkundet

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Willkommen in Bukarest – Rumänien

    Willkommen in Bukarest – Rumänien

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Ok, nümme luschtig

    Ok, nümme luschtig

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Stadtrundgang Budapest

    Stadtrundgang Budapest

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Nach einem speziellen Z’morge

    Nach einem speziellen Z’morge

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • In Budapest angekommen

    In Budapest angekommen

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Ab nach Budapest

    Ab nach Budapest

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Meine Reiseroute

    Meine Reiseroute

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • fremde Länder mit den Ohren erleben

    fremde Länder mit den Ohren erleben

    Zugsreise Naher Osten

    Read more
  • Vorbereitungen abgeschlossen

    Vorbereitungen abgeschlossen

    Zugsreise Naher Osten

    Read more