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Riga wir kommen

Riga wir kommen

Lettland

Hüt morge hett üs üsen Wecker sehr früeh scho us em Schlof grisse und zwor churz vor dä Siebni. Mir hend üs denn zügig parat gmacht und sind denn rasch zum Früehstück geilt. D’Madame hett i dä Chuchi scho heftig gwurschtlet und gwirblet, debi usecho isch en Teller voll Erbsli, emene Spiegelei, Schinkeschiebene, Tomaten und Gurke. Uiuiui und das alles scho am früehne Morge für üsen Mage….Mmmmhh fein 😉

Mir sind den au scho gli komplett mit Pack und Sack parat gsi und hend üs denn zum Bahnof gmacht. Dört hett nämlich au scho wieder emol üsen nöchste Zug uf üs gwartet. Üses Fahrtziel isch diä lettisch Hauptstadt Riga gsi.

Üsen Zug hett sich langsam aber stetig dur diä bewaldeti und mit Seen und Sümpf durzogeni Landschaft (isch im morgendliche Liecht und bi strahlendem Sunneschy natürlich sehr idyllisch gsi, amigs hett ab und zu doch mol es chlieses Dörfli gha mit herzige Holzhütte, aber au immer wieder hetts au wieder eher unschöni sowjetischi graui Hochhüserkomplex gha) kämpft und hett noch fascht vier Stund und 218 zruggleite Kilometer hend mir diä Stadt denn au erreicht. Erschte Idruck relativ modern und mit hüpscher Altstadt.

Mir hend usnahmswiis am Bahnhof nid grad wieder es Billet für dä nöchsti Tag chaufe müesse, well grundsätzlich hend mir jo üses Endziel vo üsere Reis dur Nordosteuropa jo demit erreicht. Drum sind mir denn schnurstracks zu üsem vorher buechte Hostel gwanderet und hend au scho üses Doppelzimmer bezieh chönne. Das Hostel isch glaubs mega neu und d’Inhaber sind mega bemüeht dur Fründlichkeit und Zuvorkommenheit ihri Zuekunft als Gastgeber chönne z’sichere.

Zum Z’Mittagesse hend mir üs noch langem hin und her für äs typisch lettischs Restaurant entschiede, zwor ächli tüürer als normal, aber defür authentischi kulinarischi Spiese. Als Vorspies hend mir en Alpen-Salot (Randensalot mit Geissechäs) gha, denn als Hauptgang hät dä Fabian äs Schneehuehn verspiese und ich en Lachs, ah jo und dezue hetts zum Drinke natürlich en Birkesaft geh 😉 Äs meischte isch sehr guet gsi, aber es hett au Gwöhnigsbedürfigs debi gha, vor allem es Z’Trinke.

Frisch gstärcht hend mir üs denn chönne uf d’Besichtigung vo dä Altstadt gmacht – viel verschiedeni historischi Gebäude, Stadtmuur, Pulverturm, Dorm und St. Petri Chirche, dörte sind mir sogar dobe gsi zum ä Ussicht über Riga chönne z’erhasche. Fazit: alles sehr neu und wenig verlotterti Gebäude und Strukturen.

Eigentlich hend mir no uf dä gigantisch hochi Fernsehturm welle, doch leider hend mir irgendwie dä falschi Bus verwütsch und sind so demotiviert vo dere Idee abcho. Ah jo han fascht vergesse z’erwähne, dass do wie in Warschau dä Stalin sini Finger i dä Stadtplanig drinn gha hett, dä unübersehbari Turm do nenn sich aber „Stalins Geburtstagstorte“.

Also simmer denn halt uf dä Märkt gange und hend üs mit Lebensmittel für dä Z’Nacht ideckt – Tomaten, Gurken, Salot, Zwiebeln, Chäs und Brot. Zrugg im Hostel hend mir üs denn Sandwichs baschtlet.

Mit Fotiapparat und Z’Nacht bewaffnet hend mir en Art S-Bahn gnoh um as Meer z’glange, well Riga lieht zwor i dä nöchi vo dä Ostsee, aber ebe nid direkt. Rund 30 Minuten hend mir für diä Hifahrt brucht, aber es hett sich definitv glohnt. Äs Gebiet loh sich folgendermasse vo „landiwärts her“ beschriebe – Sumpf, Fluss, Bahnhof, Shoppingalee, nobli Wohnvillen, Waldstreife und schlussendlich Sandstrand.

Mir hend üseren Endpunkt vo üsere Zugsreis symbolisch mitemene traumhafte Sunneuntergang am Meer chönne zelebriere. So machts doch Spass…

So morn hend mir no en ganze Tag zur Verfüegig und mir hend au scho was usserhalb vo Riga planet, mol luege wie das usechunnt.

PS: Es git doch einigi Unterschied zu Litauen, einersiits tönt lettisch rächt anders, noh meh finnisch und anderersiits hetts do viel meh igwanderetig russischstämmigi Lüüt. Ah jo au wie scho erwähnt isch es recht moderner (Gebäude, Autos und ÖV) als in Litauen und es hett definitiv meh Touristen.

PPS: Also diä drü baltischi Staate usenandzhalte isch mengsmol gar nid eso eifach, das zeit sich scho nume im usspreche vo dä Ländername, gell Fabian 😉

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