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Zürich-Wien-Bratislava

Zürich-Wien-Bratislava

Gescht Obig spoot (ab Zürich HB, 22.40 Uhr) hemmer dä Nachtzug „Wiener Walzer“ i diä österrichisch Hauptstadt gnoh. Jo ihr hend richtig glese, ich bin wieder emol mit en Zug underwägs am Reisle, wo ane genau verrote aber damol nid – nur sagen viel vo dä Schwiiz us ab Richtig Nordosten -, also löhnd eu doch überrasche und leses fliessig mini Blog-Iträg 😉

Jetzt no churz zu mim Reisegspänli und zwor kenned ihr ihn scho vo üsere gmeinsame Reis mit dä transibirische Iisäbahn, dä Fabian Ringli, wo mit mir am Geographie studiere isch.

Also zrugg zu dä erschte Idrück und Ereigniss vo dem Tag. D’Zugfahrt isch relativ ruhig (es hett i üsem Sechserabteil, wo mit füf Lüüt bsetzt gsi isch, nid öpert gschnarchlet, juhui, han ganz ohni Oropax chönne schloofe, ok bin aber trotzdem einigimol ufgwachet, aber das isch vor allem glaubs am Rüttle vo üsem Wagon glege, muess mi z’erscht wieder dra gwöhne) und riibigslos verlaufe.

So um di Siebni simmer denn relativ wehement vo üsem Zugsbegleiter mit Kafi und Tee (und harte Brötli) gweckt worde, well in guet enere halbe Stund segemer in Wien. En Blick us em Zugsfenster hett strahlende Himmel versproche, juhuiiii…

Acho am Wien Westbahnhof, hemmer dä Plan gha üses Gepäck im Hauptbahnhof izschlüsse, well mir jo denn vo döt us hüt au no wiiter noch Bratislava fahre werdet. Aber denkste do hemmer üseri Rechnig ohni wiener Bauarbeiter gmacht, es hegi im Moment leider kei Möglichkeite i dem Bahnhof Gepäck izschlüsse wege Umbau. Och supi, also wieder zrugg Richtig Westbahnhof zumene andere chlinere Bahof mit Schlüssfächer.

Wo mer denn das greglet gha hend, simmer standesgemäss gogä z’mörgele und zwor im Cafi Sperl (emene sehr gschichtsträchtige Ambiente) und hend üs denoch im Naschmarkt mit lokale (Bio-Brot und Chäs mit Heurinde) und internationale (Baklawa, Pfirsische und türkische Honig) Köstlichkeite für dä Z’Mittag ideckt.

Nochher hemmer glaubs en Rekord im Turbo-Sightseeing ufgstellt – verbi am Karlsplatz zur Hofburg, zum Stephansplatz, 343 Stäge ufe zum Turm vom Stephansdom, Ussicht gnüsse, Föteli schüsse, wieder abe mit Schwindel und Sturm im Chopf, denn aber zur U-Bahn zum Bahnhof, Bratislava-Ticket lösen und uf dä Zug renne….uff, Man oh Mann, das isch glaubs ächli zu schnell gsi. Aber mir hend denn nocher ä gueti Stund Ziit gha üs wieder ächli z’erhole, well diä Zugfahrt i diä slowakisch Hauptstadt hett so lang duuret.

Acho im Bahnhof, hemmer denn grad üses nöchschte Billet für morn löse, aber blöd do chömmer jo gar nüt meh läse oder mit dä Lüüt richtig schwätze. Und so isch es dementsprechend au usecho, mir hend wieder einigi Aläuf brucht bis es denn endlich klappet hett, aber das simmer üs jo scho us em Land vom Putin gwöhnt 😉

Es Sightseeing do in Bratislava, isch denn ächli ruhiger vo statte gange – Altstadt mit vielne katholische Kirchene und Burg uf em Hügel. Irgendwie macht diä Hauptstadt do nid eso en grosse und wirblige Idruck, aber mir hend denn schnell gmerkt, dass es wohl am hüttige Datum lieht – es isch dä SNP-Tag, Tag des slowakischen Nationalaufstandes gegen Nationalsozialisten, 1944. Und morn wäri au no en wiitere Fiirtig, dä Verfassungstag, aber mor simmer denn au scho bald wieder imene nöchste Land, aber das verrote jetzt nonig… lesed morn meh dezue.

Ich han no churz als Abschluss, en churze Gedanke, welle ufgriefe, woni no recht cool finde und zwor, d’Vorstellig, dass es grundsätzlich möglich isch, tuusigi Kilometer zämähangslos mit dä Isäbahn zruggzlegge – äs bestehendi Isäbahn-Netz verbindet also mega viel geograpisch entfernti Ort mitenand….

So, jetzt sitzi grad uf mim Bett do im Hostel in Bratislava und schribä dä Blog-Itrag und verdaue debi üsen spezielle Z’Nacht, wo mer im Restaurant „Savage Garden“ ignoh hend – Chrütli, Blüemli, Fleisch und Chäs.

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