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zurück in die EU

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Weissrussland

Churz noch dä Sibni, simmer ufgstande – also ich han diä Nacht wie en Stei gschlofe, bin nid eimol verwachet, bin glaubs mega uf dä Socke gsi vo dä letschte churze Nach – hend üseri Rucksäck wieder packt und hend üs denn uf d’Suechi nochere Möglichkeit für en Z’Morge gmacht, alls im Hostel nüt geh hett.

Doch irgendei Bäckerei finde, isch gar nid so eifach do in Wiisrussland, wiess ehrlich gseit nid was diä Iheimische do am Morge als Stärchig zu sich nehmend, Brot aber eher nid. I dä Nöchi vom Bahnhof, hemmer denn aber immerhin en chlinere Supermarkt gfunde, so chli, dass mir mit üserem grosse Gepäck am Rugge diä ganze Gäng versperrt hend, hend scho einigi bösi Blick defür gärntet.

Im Wartesaal vom Bahnhof hemmer denn üseri Usbüti vertilgt – Brot bestriche mit em polnische Schoggiufstrich, en Art Baisier-Gebäck, Joghurt, Schoggiwaffle mit Confi gfüllt und O-Saft. Isch gar nid emol so schlecht gsi und hett üs so für dä Tag gstärcht.

Am Zehni hend mir üs denn ufs Perron 1 begeh, doch womer üses Billet em Kondikteur anegsteckt hend, hett er üs uf es anders Gleis gschickt, irgendwie gits do am Bahnhof Perrons und Tracks, aber wie das genau funktioniert wiess i nid 😉 Mir hend üsen Zug – gnauer gseit en churze, moderne Regionalzug in Form vomene Thurbo – gfunde und sind fascht als Letschti igstiege, er isch also scho recht guet gfüllt gsi, das vorallem au mit Gepäck, wo im Gang glege isch, well er jo nid würklich ä Ablag defür gha hett, ebe so wie bi üs im Thurbo.

Pünklich hend mir üs denn Richtig Vilnius, dä Hauptstadt vo Litauen, in Bewegig gsetzt. D’Fahrt het rund 3 Stund dure und mir hend durs Zugsfenster d’Landschaft und Städt bzw. Dörfer beguetachtet, und ich emol wieder gfötelet, han ebe no gar nid eso vielmol mini Kamera in Aktion gsetzt – jo also in Minsk hani mi nid würklich getraut, well erstens hani gar nid gwüsst, was mer überhaupt dörf abliechte und was verbote isch, anderersits hett mer üs scho ohni somene Grät i dä Hand komisch gnueg aglueget.

D’Grenzkontrolle isch dur diä wiisrussiche Zöllner relativ schnell und unkompliziert duregführt worde, vo dä litauischen Behörde isch niemert awesend gsi enne a dä Grenze, das hett üs no gwunderet, denn immerhin isch es do jo d’Ussegrenze vo dä EU. Acho in Vilnius, hend mir denn gmerkt, dass anschiinend doch no ä söttigi Grenzkontrolle (inkl. Gepäck) stattfindet, halt eifachd bevor mers Perron verloh han. Äs het mega langi Warteschlangene geh, mir hend üs aber d’Frechheit gstattet und sind ohni Astoh ganz am Rand dure, wells ä chlises Schildli mit dä Ufschrift „EU & CH“ gha het und tatsächlich dä liatuisch Zöllner hett üsen Pass kontrolliert und üs denn duregloh.

Zrugg uf europäischem Bode hemmer am Bahnhof wieder emol es nöchste Billet für morn postet (hett astandslos in englischer Konversation uf Anhieb klappet), neui Währig (liatuischi Lita) us em Bankomat usegloh und sind denn is Hostel gogä ichecke. Dennoch hend mir wieder emol verspötet, aber defür mega fein (imene Vegiresti mit Falafel, Hummus, Fladenbrot und Riis und dezue ä huusgmachti Limonade), äs Z’Mittag gnosse.

Mir hend denn üsen spote Mittag und Obig mit emene Bsuech im sogenannte „Europos Parkas“ (Park mit Kunst) verplanet, doch mir hends nid würklich gschafft dä mit em ÖV z’erreiche, bzw. mir hend denkt, das würdi no sehr schwierig werde diä rund 20 km rechtziitig hinder üs z’bringe, so ganz ohni Ortskentniss und so…

Also hemmer halt üseri zweiti Idee (gogä schwimme imene Wasserpark) i d’Tat umsetze welle, doch dört acho, simmer leider vo verschlossene Tor gstande. Schade, funktioniert nid würklich, was mer so hend welle, denn halt nomol was anderes. Schlussendlich simmer denn imene grosse Ichaufszentrum glandet, dört bin ich churzerhand zum Coiffeur und han mich mol wieder mit Händ und Füess müess probiere erkläre wien ichs öpä möchti. Per Zuefall hend mir denn im Shopping no en ganze Stapel vo Schuelbüechli gfunde, do goht mer anschiinend diä im Supermarkt gogä poschte, und vo dene hend üs natürlich d’Geographie-Heftli am meischte interessiert, so starch, dass mer gard zwei Exemplar mit ganz vielne Chartene und Diagramm hend müesse poschte. Also d’Ufmachig isch recht profesionell gsi, hett üs recht beidruckt, nid numme d’Schwiizer hend kartographisch öpis druf.

Dennoch hend mir dä Film „Lucy“ im interne Multikino glueget, zum Glück lohnt sich es synchronisiere uf Litauisch nid würklich und so isch er in Originalton gloffe, eifachd bi einige Filmpassage (Chinesisch), hett üs dä englisch Untertitel gfählt. Fazit: Abstruse Hollywoodblockbaster!

Als Abschluss vo üsem Shoppingmall-Usflog hetts denn no ä Crepe als Z’Nacht geh, also d’Lüüt do sind mega flott und sehr guet druf, das hemmer wieder emol a dä Bedienig i dere Creperia festgestellt und au scho bi andere Glegeheite.

So morn gits denn do in Vilnius Sightseeing i dä grösste Altstad vo Osteuropa!

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